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18. November 2019

NFC-Funktion: Das steckt dahinter

Die NFC-Funktion deines Smartphones ist vor allem zum kontaktlosen Bezahlen nützlich. Hier erfährst du alles über NFC.

NFC-Funktion

Inhalt

Was ist NFC auf dem Handy?

Wofür kannst du die NFC-Funktion nutzen?

Mit NFC und dem Smartphone bezahlen

Wie sicher ist die NFC-Funktion?

NFC-Datenübertragung: Das Wichtigste zusammengefasst

Mit einem NFC-Smartphone ist vieles möglich: bargeldlos bezahlen oder Daten mit anderen Nutzern teilen – NFC hat viele nützliche Funktionen und erleichtert deinen Alltag erheblich. Wir zeigen dir, wie praktisch die NFC-Datenübertragung ist.

Was ist NFC auf dem Handy?

Die Funktion „NFC“ ist irgendwie überall präsent. Längst sind nicht nur Smartphones mit der Technologie ausgestattet, sondern auch Tablets, Lautsprecher sowie Kreditkarten – und das wird noch nicht das Ende sein. Die Abkürzung NFC steht für Near Field Communication, auf Deutsch „Nahfeldkommunikation“, und das beschreibt auch ganz gut, worum es geht.

NFC ist ein internationaler Übertragungsstandard, mit dem sich Daten über kurze Distanzen von 10 bis 20 Zentimetern drahtlos austauschen lassen. Dafür wird das Prinzip der RFID-Technologie genutzt – mit dem feinen Unterschied, dass die NFC-Datenübertragung eine gegenseitige Kommunikation ermöglicht: Zwei NFC-fähige Geräte können Daten sowohl senden als auch empfangen.

Das häufigste Anwendungsszenario sieht so aus: Du hältst dein NFC-fähiges Smartphone oder Tablet an ein vorprogrammiertes NFC-Tag, und sofort aktivieren sich bestimmte Anwendungen im Gerät. So kannst du über die Funkverbindung viele nützliche Dinge schnell erledigen.

Derzeit kann die NFC-Funktion bis zu 424 kBit/s übertragen. Damit ist der Funkstandard keine Alternative, sondern vielmehr eine Ergänzung zur Datenübertragung via Bluetooth. Der Bluetooth-Standard hat eine größere Reichweite und ermöglicht deutlich höhere Übertragungsraten.

Viele neue Smartphones und Tablets sind von Haus aus mit NFC ausgestattet. Wenn du noch ein älteres Smartphone ohne NFC hast, kannst du nachträglich einen NFC-Sticker auf der Rückseite deines Gerätes anbringen und den Funkstandard dennoch nutzen.

Wofür kannst du die NFC-Funktion nutzen?

Im Gegensatz zu Android-Usern guckten iPhone-Nutzer in Sachen NFC lange Zeit in die Röhre. Erst mit der Entwicklung von Apple Pay öffnete sich Apple allmählich dem Standard und ermöglicht seit iPhone-Generation 6 eine eingeschränkte NFC-Datenübertragung.

Dafür mussten iPhone-Besitzer jedoch zunächst eine App mit dem Namen „NFC für iPhone“ herunterladen. Seit dem iPhone XS ist dies nun auch ohne zusätzliche App möglich.

Zwar hat der populäre Hersteller aus Cupertino seine Anti-Haltung gegenüber der NFC-Technologie aufgegeben; ein uneingeschränkter Datentransfer über die NFC-Funktion ist mit einem iPhone in der Regel aber nicht möglich – wirkliches Vertrauen in die Sicherheit der Übertragungstechnik scheint Apple nicht zu haben.

Vollkommen anders sieht es bei Google aus. Mit Android Beam hat der Technologieriese sogar eine spezielle Funktion zur NFC-Datenübertragung in sein Betriebssystem Android aufgenommen. Seit Version 4.0 profitieren Nutzer von der praktischen Integration der NFC-Funktion.

Aktuell wird die NFC-Funktion hauptsächlich für folgende drei Anwendungsfälle verwendet:

  • Als bargeld- und kontaktlose Bezahlmöglichkeit für kleinere Geldbeträge hat die NFC-Funktion derzeit zweifellos den größten Nutzen.
  • Die NFC-Funktion wird zudem genutzt, um eine beim erstmaligen Kontakt zweier Geräte eine automatische Bluetooth-Verbindung herzustellen, ohne Eingabe eines Verbindungsschlüssels.
  • Zudem lässt sich der Funkstandard verwenden, um Daten zwischen zwei NFC-Smartphones oder anderen Android-Geräten mit NFC auszutauschen, zum Beispiel über Android Beam.

Doch es gibt noch weitere Bereiche, in denen NFC genutzt werden kann: So könnte der Funkstandard beispielsweise den QR-Code auf Plakaten ablösen. Anstatt des Codes würde in das Plakat ein NFC-Tag integriert, auf dem sich Informationen und Links zur Website, aber auch Befehle speichern ließen.

Solch eine Befehlsfunktion kannst du mithilfe von NFC-Tags sogar für dich nutzen. Diese bekommst du schon für ein paar Euro im Handel oder online.

Die leeren Tags lassen sich ohne Probleme per App oder mit deinem NFC-Smartphone mit individuellen Befehlen beschreiben.

Eine Auswahl an Befehlen, die du auf einem NFC-Tag schreiben kannst, gibt die Android-App Trigger. Sie ermöglicht dir beispielsweise das automatische Einstellen der Weckfunktion oder die Aktivierung von mobilen Daten bzw. das Öffnen von Anwendungen, sobald du das NFC-Tag mit deinem Smartphone aktivierst.

Auch über die Einstellungen deines Android-Gerätes lassen sich NFC-Tags beschreiben. Ein beliebter Befehl ist zum Beispiel das automatische Abschalten des WLANs beim Verlassen der Wohnung.

Mit NFC und dem Smartphone bezahlen

Du willst nicht immer deine Geldbörse mitschleppen, aber dein Smartphone hast du eigentlich stets dabei? Perfekt! Denn in immer mehr Geschäften kannst du mittlerweile mit deinem NFC-fähigen Smartphone bezahlen. Das Einzige, was du dafür benötigst, ist eine virtuelle Bankkarte (Giro- und Kreditkarte) auf deinem Smartphone.

Wie das geht? Es gibt zahlreiche mobile Bezahldienste, die das für dich übernehmen. Du musst nur darauf achten, dass der Mobile-Payment-Dienst mit deiner Bank zusammenarbeitet. Google Pay kooperiert zum Beispiel mit comdirect, der Commerzbank, Klarna, der DKB, ING und N26.

Zudem akzeptieren immer mehr Geschäfte die Zahlung per NFC-fähigem Smartphone und Google Pay, darunter Aldi, Lidl, Media Markt und Saturn, H&M oder McDonald’s. Online kannst du Google Pay zum Beispiel für asos, adidas, Flixbus, airbnb, Uber und foodora nutzen.

Als Apple-User kannst du den hauseigenen Bezahldienst Apple Pay benutzen. Das eigentliche Bezahlen per NFC-Funktion ist dann ein Kinderspiel – einfach das Gerät an das Lesegerät halten und die Buchung durch Code, PIN oder Fingerabdruck bestätigen. Bei kleinen Beträgen von bis zu 25 Euro (Mastercard) bzw. 50 Euro (Visa) entfällt die Sicherheitsabfrage sogar.

Du möchtest Apple Pay gerne einmal ausprobieren, hast aber kein iPhone. Dann schau dir doch mal die Apple Handys in unserem Shop an.

Wie sicher ist die NFC-Funktion?

Da das Funkfeld nur einen Bereich von wenigen Zentimetern umfasst, ist die „Near Field Communication“ viel sicherer als andere Funkstandards. Wenn ein Dritter sensible Daten über die NFC-Funktion abgreifen möchte, müsste er dir schon sehr nahe kommen.

Ein Risiko birgt NFC allerdings: Kriminelle könnten die Technologie ausnutzen, um Viren auf Smartphones zu übertragen, die die Daten auf den NFC-Chips auslesen und weitergeben. Wenn du NFC-Funktionen regelmäßig nutzt, sollte dein Virenschutz daher immer aktuell sein.

Bei NFC-Tags, deren Inhalt du selbst verändern kannst, solltest du nachträglich eine Datenverschlüsselung einrichten. Und falls du dein Smartphone verlierst, solltest du dein Konto umgehend beim Bezahldienst sperren lassen.

NFC-Datenübertragung: Das Wichtigste zusammengefasst

  • Bei der NFC-Funktion handelt es sich um einen Übertragungsstandard, der es ermöglicht, Daten zwischen NFC-fähigen Geräten in einem kleinen Umkreis zu transferieren.
  • Die Nahfeldkommunikation erfreut sich vor allem im Bereich Mobile Payment zunehmender Beliebtheit und kann auch zu Hause verwendet werden.
  • Auf NFC-Tags lassen sich mit dem Smartphone diverse Befehle speichern.
  • Als NFC-Bezahldienst für Android lässt sich Google Pay sowohl online als auch in Geschäften immer häufiger nutzen. Apple-Nutzern steht der hauseigene Dienst Apple Pay zur Verfügung.

Foto: ©Shutterstock/S_L

 

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Ist bei Twitter zu finden und nebenbei Buchautor.

Themen dieses Artikels
Redaktion Ratgeber Smartphone
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