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26. April 2019

NFC: Das kann der Funkstandard

Alle deine Freunde nutzen die NFC-Funktion ihrer Smartphones, nur du kannst damit immer noch nichts anfangen? Wir klären auf!

NFC-Funktionen

Mit der NFC-Technik ist vieles möglich: bargeldlos bezahlen, Daten mit anderen Nutzern teilen – und du kannst damit sogar dein Smartphone verbessern. Mit NFC kannst du deinen Alltag und deine Freizeit noch komfortabler gestalten. Wir zeigen dir, welche Funktionen NFC hat.

Was ist NFC?

NFC ist irgendwie überall präsent. Längst sind nicht nur Smartphones mit der Technologie ausgestattet, sondern auch Tablets, Lautsprecher sowie Kreditkarten – und das wird noch nicht das Ende sein. Die Abkürzung NFC steht für Near Field Communication, auf Deutsch „Nahfeldkommunikation“, und das beschreibt auch ganz gut, worum es geht.

NFC ist ein internationaler Übertragungsstandard, mit dem sich Daten über kurze Distanzen von 10 bis 20 Zentimetern drahtlos austauschen lassen. Dafür wird das Prinzip der RFID-Technologie genutzt – mit dem feinen Unterschied, dass NFC die gegenseitige Kommunikation ermöglicht: Zwei NFC-fähige Geräte können Daten sowohl senden als auch empfangen.

Das häufigste Anwendungsszenario sieht aber so aus: Du hältst dein Smartphone oder Tablet an ein vorprogrammiertes NFC-Tag und sofort aktivieren sich bestimmte Anwendungen im Gerät. So kannst du über die Funkverbindung viele nützliche Dinge schnell erledigen.

Derzeit kann die NFC-Funktion bis zu 424 kBit/s übertragen. Da zeigt sich, dass der Funkstandard nicht als Alternative, sondern als Ergänzung für Bluetooth gedacht ist. Der Bluetooth-Standard hat nämlich eine größere Reichweite und höhere Übertragungsraten als NFC.

Viele neue Smartphones und Tablets sind von Haus aus mit NFC ausgestattet. Ist das bei deinem Gerät nicht der Fall, lässt sich das leicht ändern. Du kannst nachträglich einen NFC-Sticker auf der Rückseite deines Gerätes anbringen.

Wofür kannst du die NFC-Funktion nutzen?

Apple-User müssen jetzt stark sein. Zwar hat der populäre Hersteller aus Cupertino seine Antihaltung gegenüber der NFC-Technologie aufgegeben, allerdings ist sie nur sehr eingeschränkt auf iPhones verfügbar. So lassen sich unter anderem keine Datentransfers darüber vornehmen – wirkliches Vertrauen in die Sicherheit der Übertragungstechnik scheint Apple nicht zu haben.

Vollkommen anders sieht es bei Google aus. Mit Android Beam hat der Technologieriese sogar eine spezielle Funktion zum Datenaustausch in sein Betriebssystem aufgenommen. Seit der Android-Version 4.0 profitieren Nutzer von der praktischen Integration des Funkstandards.

NFC wird aktuell hauptsächlich für drei Anwendungen genutzt:

  • Für das automatische Herstellen einer Bluetooth-Verbindung, indem das Erstellen eines Verbindungsschlüssels beim erstmaligen Kontakt zweier Geräte durch NFC entfällt.
  • Für den Datenaustausch zwischen zwei Geräten, zum Beispiel über Android Beam.
  • Für das bargeld- und kontaktlose Bezahlen kleinerer Geldbeträge.

Darüber hinaus gibt es weitere Bereiche, in denen NFC eingesetzt werden kann. So könnte der Funkstandard den QR-Code auf Plakaten ablösen. Anstatt des Codes würde in das Plakat ein sogenanntes NFC-Tag integriert. Auf diesen ließen sich Informationen und Links zur Website speichern, aber auch Befehle.

Diese Befehlsfunktion kannst du auch für dich nutzen. NFC-Tags bekommst du schon für ein paar Euro. Per App kannst du dann leere Tags mit individuellen Befehlen beschreiben, die dir im Alltag nützen, zum Beispiel das automatische Einstellen der Weckfunktion oder das automatische Abschalten des WLANs, wenn du das Haus verlässt.

Mit NFC bezahlen

Du willst nicht immer deine Geldbörse mitschleppen, aber dein Smartphone hast du eigentlich immer dabei? Perfekt! Denn die Anzahl der Akzeptanzstellen, an denen du mit NFC bezahlen kannst, nimmt rasant zu. Das Einzige, was du dafür benötigst, ist eine virtuelle Bankkarte (Giro- und Kreditkarte) auf deinem Smartphone.

Wie das geht? Es gibt zahlreiche mobile Bezahldienste, die das für dich übernehmen. Du musst nur darauf achten, dass der Dienst mit deiner Bank zusammenarbeitet. Google Pay kooperiert zum Beispiel mit comdirect, Commerzbank und N26. Die Raiffeisenbank und die Sparkasse setzen dagegen auf eigene Lösungen. Es gibt aber auch bankenunabhängige Bezahldienste, die mit Zahlungsdienstleistern zusammenarbeiten.

Bist du Apple-User, hast du weniger Möglichkeiten: Du musst den hauseigenen Bezahldienst Apple Pay benutzen. Das eigentliche Bezahlen per NFC ist dann ein Kinderspiel – einfach das Gerät an das Lesegerät halten und die Buchung durch Code, PIN oder Fingerabdruck bestätigen. Bei kleinen Beträgen von bis zu 25 Euro (Mastercard) bzw. 50 Euro (Visa) entfällt die Sicherheitsabfrage sogar.

Wie sicher ist NFC?

Die „Near Field Communication“ ist viel sicherer als andere Funkstandards. Das Funkfeld umfasst nur einen Bereich von wenigen Zentimetern. Wenn ein Dritter Daten abgreifen möchte, müsste er dir schon sehr nahe kommen.

Ein Risiko birgt NFC allerdings: Kriminelle könnten die Technologie ausnutzen, um Viren auf Smartphones zu übertragen, die die Daten auf den NFC-Chips auslesen und weitergeben. Wenn du NFC-Funktionen regelmäßig nutzt, sollte dein Virenschutz immer aktuell sein.

Bei NFC-Tags, deren Inhalt du selbst verändern kannst, solltest du nachträglich eine Datenverschlüsselung einrichten. Und falls du dein Handy verlierst, kannst du dein Konto beim Bezahldienst sperren lassen.

mic-Redaktion

Hier schreibt die Redaktion. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, leidenschaftliche Smartphone-User und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und am Puls der Zeit. 

Themen dieses Artikels
Redaktion Ratgeber Smartphone
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