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09. Januar 2019

Macht eure Passwörter endlich sicher

Diese Tipps helfen nicht nur bei mehr Sicherheit, sondern auch beim Merken von komplexen Kombinationen.

Sichere Passwörter

Boah, sie nerven total und sind gleichzeitig doch so wichtig – Passwörter.

Mittlerweile sind wir bei so vielen Diensten angemeldet, dass viele Internetuser auf die Sicherheit pfeifen und sich simple Zahlen- und Buchstabenkombinationen überlegen, damit diese einfacher im Kopf bleiben.

Das Resultat ist dann solch ein erschreckendes Ranking, bei dem das beliebteste Passwort "123456" ist, gefolgt von "password" und "123456789". Das kann doch nicht sein?

Security

Dann sollte es auch niemanden überraschen, wenn Instagram Accounts geknackt oder persönliche Daten veröffentlicht werden, wie es aktuell bei verschiedenen Prominenten und Politikern der Fall ist.

Tipps für ein sicheres Passwort

Wir haben einen großen Teil der Sicherheit im Netz selber in der Hand. Wichtigster Schritt dabei: Passwörter sicher machen. Diese Tipps helfen dabei!

  1. Keine einfallslosen und erwartbaren Kombinationen. Dazu gehören nicht nur die Passwörter aus dem oben genannten Ranking, sondern auch Namen, Orte, Wörter aus Wörterbüchern, Geburtsdaten etc. Auf diese Kombinationen kommt die Software von Hackern sehr schnell.

  2. Je länger, desto sicherer. Experten empfehlen ein mindestens 8 Zeichen langes Passwort. Besser, ihr macht es noch länger.

  3. Ein Account, ein Passwort. Gerade bei den vielen Onlinekonten, die jeder mittlerweile hat, eine Herausforderung. Es lohnt sich aber für jedes Konto ein eigenes Passwort zu erstellen. Sollte ein Konto mal geknackt werden, sind die anderen Konten weiterhin sicher.

  4. Aus einem Satz ein Passwort bilden. Wenn ihr nach diesem Prinzip vorgeht, seid ihr euer eigener Passwortgenerator und könnt euch das Passwort im Idealfall auch besser merken. Aus dem Satz “Bei klarmobil gibt’s einfach nur das, was ich will!” wird das Passwort “Bkgendwiw!”
    Wenn ihr jetzt noch eine Schippe drauflegen wollt, dann tauscht ihr bestimmt Buchstaben durch Zahlen aus. In diesem Beispiel könnte das Passwort also “Bkg3ndw1w!” lauten.

  5. Aufpassen bei Umlauten, denn Ä, Ö oder Ü findet ihr zum Beispiel nicht auf einer englischen Tastatur.

  6. Passwortgeneratoren nutzen, ist eine ganz simple und schnelle Möglichkeit, um ein sichere Passwort zu erstellen. Allerdings ist es dann eine echte Herausforderung, sich das Passwort zu merken. Ein Generator mit vielen Optionen ist beispielsweise der Secure Password Generator.

  7. Passwörter nicht im Browser speichern. Die Pop-Ups im Browser, die vorschlagen das Passwort für den nächsten Besuch einer Webseite zu speichern, sind verlockend. Allerdings gibt es immer wieder Möglichkeiten oder Tools diese Passwörter auszulesen.

  8. Passwörter aufschreiben ist okay. Eine kleine Merkhilfe auf einem Zettel kann hilfreich und sicher sein, wenn nicht klar wird für welchen Account das Passwort ist – und wenn der Zettel nicht in der Nähe vom PC oder Smartphone aufbewahrt wird.

Bonustipp: Passwortmanager

Damit ihr euch die vielen unterschiedlichen Passwörter für die einzelnen Onlinekonten nicht merken müsst, lasst euch von Passwortmanagern helfen. In diesen Apps speichert ihr verschlüsselt eure Passwörter.

Wollt ihr euch dann irgendwo einloggen, öffnet ihr den Passwortmanager mit einem Master-Passwort und könnt dann auf das Passwort für den jeweiligen Account zugreifen.

Für Apple-User ist zum Beispiel der Passwortmanager 1Password eine Option, Android-User können ein Blick auf KeePass werfen.

Schloss

Viele bekannte Regeln überflüssig

Übrigens sind viele andere Regeln für sichere Kennwörter, die früher oft laut verkündet wurden, gar nicht mehr so entscheidend. Zum Beispiel der Mix aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen.

Das National Institute of Standards and Technology (NIST) in den USA hat herausgefunden, dass diese Regeln oft zu zu simplen Kombinationen führen, die leicht gehackt werden können.

Das gilt zum Beispiel auch für die Regel, dass man regelmäßig sein Passwort ändern soll. Durch das häufige ändern der Passwörter neigen die User aus Faulheit dazu, immer simplere Kombinationen zu wählen.

Kurz gesagt

  • Eine große Sicherheitslücke sind weiterhin unsichere Passwörter
  • Sichere Kennwörter sind möglichst lange, möglichst unbekannte Zeichenkombinationen
  • Für jeden Account nur ein Passwort benutzen
  • Mögliches Vorgehen um ein sicheres Passwort zu finden, das man sich auch gut merken kann: “Aus einem Satz ein Passwort bilden”
  • Speichern verboten, aufschreiben okay
Antonio

AntoniOS ist Apple Nerd und braucht zum Arbeiten ordentlich Input: Schüttest Du Red Bull rein, kommen feinste Reviews raus. Ganz einfach. 

Themen dieses Artikels
Android iOS Smartphone Ratgeber
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