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11. Dezember 2019

eSIM: Klein, fein und echt stark

Die SIM-Karte ist zukünftig direkt im Smartphone integriert und nennt sich eSIM. Was sie alles kann? Erfährst du hier!

eSIM

Inhalt

Was die eSIM alles kann

eSIM beim Anbieter aktivieren

Also alles viel besser mit eSIM – oder?

Doch nicht so einfach?

Folgende Geräte haben die eSIM bereits verbaut

Fazit und Ausblick rund um die integrierte eSIM

Vielleicht hast du schon von ihr gehört: der eSIM. Das „e“ steht in diesem Fall mal nicht für „elektronisch“, sondern für „embedded“ – bedeutet also, dass die SIM-Karte direkt im Gerät integriert ist. Die winzig kleine eSIM ist nur einen Bruchteil so groß wie ein Cent-Stück und soll in modernen Smartphones zum Standard werden.

Mit der embedded SIM brauchst du kein Extrakärtchen mehr, das in das Mobiltelefon eingelegt werden muss. Die SIM-Karte funktioniert digital. So soll in Zukunft alles einfacher werden. Aber ist das wirklich so?

Was die eSIM alles kann

Du hast sicher auch schon so einige Wechsel von Micro-SIM zu Nano-SIM mitgemacht – und vielleicht auch wieder zurück. Jedes Mal beginnt die Zitterpartie von neuem, ob die SIM nun wirklich in das neue Smartphone passt. Mit der eSIM sind die Zeiten des Zuschneidens von SIM-Karten oder anderer Bastelaktionen vorbei. Sie ist schon im Smartphone integriert und muss nur eingerichtet werden.

Der Umstieg auf die embedded SIM lohnt sich aber nicht nur für dich als User. Weniger Plastik bedeutet weniger Müll. Das schon die Umwelt. Auch die Hersteller von Smartphones haben mit der eSIM mehr Freiheiten. Fehleranfällige Kartenmechanismen gehören der Vergangenheit an.

eSIM beim Anbieter aktivieren

Die Einrichtung der eSIM hängt vom Anbieter ab. Oft musst du einen vom Hersteller verschickten QR-Code per App einscannen. Gelegentlich sparen sich die Anbieter auch diese Prozedur. Dann gibst du die Aktivierungsdaten der eSIM manuell ein oder musst die eID deines Smartphones beim Anbieter hinterlegen. Die findest du übrigens auf der Verpackung.

Also alles viel besser mit eSIM – oder?

Alle Features rund um die embedded SIM klingen sehr vielversprechend. Mit der eSIM soll der Wechsel des Anbieters und Smartphones flexibel möglich sein. Bei einem Wechsel wird die eSIM einfach vom jeweiligen Anbieter umgeschrieben. Auf die neue SIM-Karte musst du dann nicht mehr warten. Zudem ist die digitale Variante im Gegensatz zu den Plastikkarten oft kostenlos.

Ebenfalls vorteilhaft: Da Hersteller wie Apple in der Regel auf Dual-SIM setzen, kannst du gleichzeitig zwei Verträge nutzen. Die SIM-Karte musst du dafür nicht wechseln. Das ist zum Beispiel von Vorteil, wenn du dein Smartphone sowohl privat als auch geschäftlich mit verschiedenen Nummern nutzen willst.

Auch im Urlaub kann die Kombi aus Nano- und eSIM sinnvoll sein. Du kannst neben deinem deutschen einfach einen ausländischen Tarif hinzufügen, ohne die SIM-Karten wechseln zu müssen. Allerdings ist stets ein Wechsel zwischen den Profilen notwendig.

Doch nicht so einfach?

In der Praxis erweist sich die eSIM also als nicht so praktisch wie zunächst gedacht. Wird ein QR-Code zur Aktivierung benötigt, wird der oft per Post verschickt. Das kann bekanntlich etwas dauern – mitunter mehrere Tage. SIM-Karten aus Plastik mussten bisher vielleicht zugeschnitten werden, dafür waren sie in relativ kurzer Zeit einsatzbereit.

Willst du den Anbieter wechseln? Dann geht das Spiel von vorne los. Außerdem solltest du dich vorher beim eSIM-Anbieter über die Optionen informieren. Bei einigen kann die eSim-Card nur als Zusatzkarte, nicht als Hauptkarte verwendet werden. Prepaid-Kunden haben mitunter das Nachsehen, da die eSIM manchmal Vertragskunden vorbehalten ist.

Folgende Geräte haben die eSIM bereits verbaut

Noch haben nicht sehr viele Geräte eine eSIM verbau. Bei neuen Premium-Modellen kannst du zukünftig aber wohl damit rechnen, dass sie neben dem klassischen SIM-Karten-Slot auch eine eSIM besitzen.

Bereits das iPhone XS, XS Max und XR hatten eine embedded SIM. Das Feature findet sich auch bei der aktuellen Apple-Generation, dem iPhone 11, 11 pro und 11 pro max sowie den Apple Watches der Serie 3 und 4. Darüber hinaus setzt Google beim Pixel 3, 3a und 3a XL und dem Pixel 4 und 3 XL auf die eSIM-Variante. Gleiches gilt für die Galaxy Watch und die Galaxy Watch Active 2.

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Fazit und Ausblick rund um die integrierte eSIM

  • Die eSIM spart Platz und Plastikmüll.
  • In der Theorie macht sie vieles einfacher – DIY-Aktionen fallen schon mal weg.
  • In der Praxis ist die embedded SIM nicht immer so praktisch, etwa beim Anbieterwechsel.
  • In nächster Zeit wird es beide Systeme parallel geben – einen klassischen SIM-Slot und eine eingebaute eSIM.

Foto: ©Shutterstock/KRAUCHANKA HENADZ

Antoine

Antoine jongliert täglich mit Zahlen und sorgt dafür, dass die Artikel auch bei Google gefunden werden. Ansonsten sieht er aus wie Prinz Harry.

Themen dieses Artikels
Redaktion Ratgeber Smartphone