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07. Mai 2020

Handy wird heiß: Was nun?

Wenn dein Handy heiß wird, kann das ganz simple Ursachen haben und muss nicht schlimm sein. Hier erfährst du mehr.

Handy wird heiß

Inhalt

Kein Grund zur Panik

Wann werden Handys heiß?

Hitzequellen checken

Stromfresser ausschalten

Umgebungstemperatur beachten

Software up to date halten

WLAN abschalten

Kein Erfolg?

Das Wichtigste im Überblick

Zockst oder streamst du wieder mal so hart, dass die Prozessoren mit Vollgas laufen? Dann ist es ganz normal, dass dein Handy warm wird. Grundsätzlich gilt: Je mehr Leistung du forderst, desto mehr Strom verbraucht dein Smartphone und desto mehr Wärme entwickeln die Halbleiter darin. Doch nicht nur beim Zocken und Streamen kann ein Handy heiß werden. Hier erfährst du mehr.

Kein Grund zur Panik

Die Hitzeentwicklung hat meist ganz schlicht mit einer vorübergehend hohen Rechenleistung deines Smartphones zu tun. Allerdings sollte ein Handy auch kein wortwörtlicher Dauerbrenner sein und ebenso wenig als praktischer Handwärmer im Winter dienen.

Am besten beobachtest du die Hitzeentwicklung deines Handys genau. Wird dein Handy heiß, auch wenn du es gerade kaum oder gar nicht nutzt? Dann solltest du ein paar Dinge checken. Doch betrachten wir zunächst einmal die häufigsten und ganz normalen Ursachen dafür, dass ein Handy warm wird.

Wann werden Handys heiß?

Schon möglich, dass auch dein Handy Hitzewallungen bekommt, weil sich ein fesches neues Modell nähert. Doch im Ernst: Außer bei hardwarehungrigen und grafikintensiven Games oder Video-Streams werden Handys auch oft beim Laden heiß. Das ist vor allem dann der Fall, wenn das Handy viel Strom braucht, weil nur noch wenig Akkuleistung übrig ist und du den Akku fast komplett auflädst. Leg dein Handy zum Aufladen am besten auf eine hitzebeständige Oberfläche. Sicher ist sicher.

Oft lässt sich die Hitzeentwicklung schon reduzieren, wenn du den Akku nicht so lange lädst. Warte nicht erst, bis der Akku unter 30 Prozent fällt. Oder zieh den Stecker nicht erst bei 100 Prozent, sondern früher. Normalerweise sollte dein Handy aber auch bei einer kompletten Akkuladung nicht gleich vor Hitze glühen und in die Knie gehen.

Allerdings können auch Apps oder die Umgebungstemperatur sowie die vergebliche Suche nach einer WLAN-Verbindung dafür sorgen, dass ein Handy warm wird. Schlimmstenfalls können auch Software- oder Hardware-Fehler die Ursache sein. Schauen wir uns die Verdächtigen einmal genauer an.

Hitzequellen checken

Dein Smartphone darf im Normalbetrieb durchaus mal warm werden. Natürlich sollte dein Handy aber nicht überhitzen, denn das kann zu Schäden führen. Allerdings ist praktisch jedes Smartphone seitens der Hersteller für eine gewisse Hitzeentwicklung unter Volllast ausgelegt und kann diese auch entsprechend kompensieren, ohne dass gleich etwas kaputtgeht.

Wird dein Handy warm, obwohl du es nicht nutzt? Dann ist etwas faul. Denn das bedeutet meist, dass der Prozessor sich trotzdem permanent mit Rechenaufgaben beschäftigt und dabei auch den Akku leert. Möglicherweise liegt das an schlecht programmierten Apps, die im Hintergrund weiterlaufen und Systemressourcen nutzen. So etwas sollten App-Entwickler eigentlich vermeiden.

In jedem Fall solltest du zunächst nachsehen, welche Apps aktiv sind. Zum Glück überwachen Android und iOS den Stromverbrauch einzelner Apps. So kommst du potenziellen Stromfressern und Wärmequellen schnell auf die Spur, wenn dein Android-Gerät oder iPhone heiß wird.

Android

Navigiere nach „Einstellungen“ und dann nach „Gerätewartung“ und „Akku“. Dort siehst du, wie lange der Akku noch durchhält, und vor allem, welche Apps seit dem letzten Aufladen am meisten Strom verbraucht haben. In aktuellen Android-Versionen kannst du dir zudem oben rechts im Zusatzmenü einen App-Problembericht anzeigen lassen.

iOS

Navigiere nach „Einstellungen“ und dann zu „Batterie“. Je nachdem, wie viele Apps du installiert hast, kann es einen Augenblick dauern, bis dein Smartphone die komplette Liste anzeigt.

Stromfresser ausschalten

Schau dir die Apps und ihren Stromverbrauch gut an. Entdeckst du welche, die du kaum oder gar nicht nutzt, die aber viel Strom verbrauchen? Dann hast du die Übeltäter wahrscheinlich schon gefunden. Deinstalliere sie testweise, starte dein Smartphone neu und checke, ob dein Handy noch heiß wird.

Tipp: Am besten löschst du generell alle Apps, die du ohnehin nicht oder nur selten nutzt. So gehst du sicher und minimierst das Risiko, dass dein Handy aus diesem Grund zu warm wird. Denke auch dran, dass du Apps, die du gerade nicht nutzt, richtig beendest und nicht im Hintergrund weiterlaufen lässt.

Umgebungstemperatur beachten

Leg dein Handy generell nicht in die Sonne, sondern an einen schattigen und kühlen Ort. Das gilt nicht nur im Hochsommer, wenn die Sonne so richtig knallt. Ein Smartphone kann schließlich schon bei typischen Betriebsprozessen heiß werden. Kommt dann noch eine weitere Hitzequelle hinzu, kann das Handy überhitzen und Schaden nehmen.

Software up to date halten

Software-Updates sind das wichtigste Mittel gegen Fehlfunktionen und Sicherheitslücken. Halte Betriebssystem und Co. also besser stets auf dem neuesten Stand. Womöglich schließt du damit so manche Fehlerquelle aus, die sonst dazu führen könnte, dass dein Handy heiß wird.

WLAN abschalten

Wenn du die Reichweite eines bekannten WLAN verlässt, sucht dein Handy automatisch eine neue Verbindung. Das geschieht so lange, bis es eine neue WLAN-Verbindung herstellen kann. Verstreicht bis dahin viel Zeit, ist das Handy verzweifelt im Dauer-Suchmodus. Das kostet nicht nur Akkuleistung, sondern kann das Handy auch erwärmen.

Behalte also einen kühlen Kopf und schalte die WLAN-Verbindung aus, wenn du weißt, dass du mal länger kein Funknetz zur Verfügung hast.

Kein Erfolg?

Hilft alles nichts? Dann liegt eventuell ein Hardwarefehler vor, der zur Hitzeentwicklung führt. In diesem Fall kann vermutlich nur der Hersteller helfen – oder du brauchst ein neues Smartphone.

Das Wichtigste im Überblick

  • Wenn dein Handy warm wird, ist das meist nicht schlimm. Die Ursache kann im ganz normalen Betrieb liegen.
  • Wenn du Videos streamst oder grafikintensive Games zockst, verbraucht dein Smartphone mehr Strom und die Halbleiter produzieren mehr Wärme.
  • Wird dein Handy heiß, obwohl du es nicht oder wenig nutzt? Dann solltest du dich auf die Fehlersuche machen. Prüfe, ob Apps im Hintergrund laufen, die viel Strom verbrauchen.
  • Wenn dein Handy beim Laden heiß wird, lade es nicht so lange auf.
  • Schalte WLAN aus, wenn du kein Funknetz zur Verfügung hast.
  • Halte die Gerätesoftware stets auf dem neuesten Stand, um Fehlfunktionen und Sicherheitslücken zu minimieren.

Foto: ©Shutterstock/nasidastudio

Antoine

Antoine jongliert täglich mit Zahlen und sorgt dafür, dass die Artikel auch bei Google gefunden werden. Ansonsten sieht er aus wie Prinz Harry.

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