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19. August 2020

Mobilfunk per App: Ein neuer Trend

Der Dschungel an Mobilfunktarifen ist dicht, doch der Kunde will es unkompliziert. Willkommen bei FUNK, FLEX und fraenk.

App-basierte Tarife: FUNK, FLEX und fraenk im Vergleich

Es könnte so einfach sein, ist es aber oft nicht. Sind wir ehrlich: Was genau soll ein Mobilfunkvertrag eigentlich bieten? Ja, der Trend geht nicht gerade in Richtung der normalen Telefonie, dennoch ist eine Allnet Flat eine wunderbare Sache – es könnte ja sein, dass man wirklich mal länger telefonieren muss und die Sprachnachricht nicht taugt.

Dazu haben wir spätestens seit Corona gelernt, dass das Datenvolumen eine gewichtige Rolle spielt, wenn es um den eigenen Tarif geht. Egal ob Zoom, Teams oder Messenger, die Konferenz per Smartphone erlebte eine mittelschwere Renaissance. Braucht man eine SMS Flat? Nice to have, aber sicher nicht entscheidend, wenn man den Dschungel durchpflügt.

Neben der technischen Definition geht der Trend in Richtung Selbstbestimmung. Kein Mensch möchte in der Hotline anrufen oder dazu gezwungen sein, den Shop zu besuchen. Kann man machen, aber Self Service ist bequemer und schneller – eben online! Mit freenet FLEX, freenet FUNK und fraenk (Congstar) gibt es drei Anbieter, die auf eine App setzen.

freenet FUNK: Der Vorreiter

Es klang ein wenig wie ein Donnerschlag, als freenet FUNK (iOS/ Android) das Licht der Welt erblickte, denn einen solchen Tarif gab es in Deutschland so bis dato nicht. Kein Schnick Schnack, keine Hotline und keine Bürokratie. Man muss sich nur eine App runterladen, die SIM bestellen und schon gibt es Unlimited Datenvolumen für 99 Cent pro Tag. Pro Tag? Genau!

FUNK setzt auf eine Steuerung per App. Nach dem Download ist nur ein PayPal-Account zu hinterlegen und es kann losgehen. Zudem ist ein Account bei WhatsApp ratsam, da der Service über diesen Messenger abgewickelt wird. Die SIM ist teilweise innerhalb eines Tages geliefert und der Kunde hat die Wahl zwischen Unlimited Volumen für 99 Cent, dem Tarif mit 1 GB für 69 Cent oder einer Pause (inklusive Allnet- sowie SMS Flat) für 29 Cent. 

Gerade die Pause ist spannend und diese ist für 30 Tage im Kalenderjahr sogar kostenlos, erst danach werden die 29 Cent fällig. Einzigartig ist dazu die Möglichkeit, sich täglich entscheiden zu können, welchen Tarif man buchen möchte – zeitgleich haben die Nutzer die Wahl, den Tarif jeden Tag kündigen zu können. Das ist das Höchstmaß an Flexibilität

Bei einem Blick auf die Facebook-Seite wird deutlich, dass sich eine große Community gebildet hat und die Kommentare nahezu ausschließlich positiver Natur sind. Als größter Kritikpunkt gilt das Netz der Telefonica, auch wenn FUNK starke 225 Mbit anbietet. Seit Anfang August ist es nun möglich, Datenvolumen auch im EU-Ausland nutzen zu können. FUNK schließt damit eine entscheidende Lücke.

fraenk: Congstar steigt mit ein

Knapp ein Jahr lang beackerte FUNK den Markt alleine, dann stieg Congstar mit ein und präsentierte fraenk (iOS/ Android). Auch hierbei handelt es sich um einen Tarif, der auf einer App aufsetzt. Diese Variante des Mobilfunktarifs erfreut sich aktuell großer Beliebtheit, da die Bestellung enorm einfach ist. Keine Hotline, kein persönlicher Kontakt, keine Warteschleifen.

Im Gegensatz zu FUNK bietet fraenk einen einzelnen Tarif an. Für 10 Euro pro Monat (monatlich kündbar) könnt ihr euch 4 GB im Netz der Telekom buchen. Mit dabei sind eine Allnet Flat sowie die SMS Flat, die keiner braucht, die aber auch nicht schadet. Ein weiterer Unterschied ist die Übertragungsrate, die hier bei 25 Mbit liegt – EU Roaming ist mit an Bord.

Während die Steuerung nahezu identisch ist, unterscheiden sich beide Tarife komplett in ihrem Inhalt. FUNK spricht die Vielsurfer an, fraenk richtet sich an den durchschnittlichen Nutzer, dem 4 GB ausreichen. Wer nachbuchen will, muss 5 Euro für weitere 2 GB auf den Tisch legen. Denn eine Drosselung gibt es nicht, der Tarif ist ohne Nachbuchung tot.

Wem WhatsApp nicht gefällt, der kann hier auf den integrierten Chat bauen, den Congstar installiert hat. Dieser interagiert unfassbar häufig, wenn ihr eine Anfrage stellt und auf einen menschlichen Berater wartet. Und auch die App hat noch Luft nach oben, denn hier fehlt zum Beispiel die Möglichkeit, mit einem Klick zu kündigen. Ansonsten ist fraenk einen Blick wert!

freenet FLEX: Angriff auf die breite Masse

Nachdem FUNK die Revolution der Tarife angestoßen hatte, wollte man bei freenet mehr. Die unglaublich positive Resonanz der Community sorgte dafür, dass mit FLEX (iOS/ Android) ein weiterer Tarif aus dem Boden gestampft wurde. Natürlich basiert auch dieser Tarif auf einer App.

Rein technisch gibt es keinerlei Unterschiede zu FUNK. Nach dem Download der App erhält der Kunde die SIM-Karte und kann sofort loslegen. Der Service läuft über WhatsApp und alle weiteren Einstellungen können direkt über die App vorgenommen werden. Auch hier gibt es keine Werbeanrufe, keine Warteschleifen in einer Hotline oder versteckte Kosten.

FLEX bedeutet Flexibilität im Netz der Vodafone. Gleich drei Tarife stehen zur Wahl: 5 GB für 10 Euro (mit 21 Mbit), 10 GB für 15 Euro (50 Mbit) und 15 GB für 18 Euro (50 Mbit). Flexibilität bedeutet bei diesem Tarif auch, dass der Tarif monatlich gekündigt und gewechselt werden kann. Hier ist ein bisschen Weitsicht gefragt, aber die Möglichkeit gefällt sehr.

Wie bei den beiden Konkurrenten sind die Allnet Flat und die SMS Flat integriert und die mobilen Daten können natürlich auch im Ausland genutzt werden. Die Abrechnung läuft via PayPal und viel mehr gibt es nicht zu wissen. FLEX ist einfach, simpel und so, wie es sein soll. Ach so, eine Drittanbietersperre ist sogar von Beginn an eingestellt und ihr könnt die Rufnummer mitbringen. 

Fazit: Einfacher geht es nicht

FUNK ist weiterhin einzigartig und kann im Grunde nicht mit fraenk oder FLEX verglichen werden. Alle drei Tarife verbindet, dass es nur eine App benötigt, um den Tarif buchen zu können. Demnach bieten alle drei Varianten den Vorteil, relativ unabhängig agieren zu können und nicht auf weiteren Service angewiesen zu sein. Das ist wohl zeitgemäß! 

Wenn es um die Vor- oder Nachteile geht, liegt FUNK außer Konkurrenz. Der Tarif richtet sich an Nutzer, die weitaus mehr als 5 oder 10 GB benötigen. Zwar gibt es Anbieter, die einen ähnlichen Tarif bieten. Allerdings punktet FUNK mit 225 Mbit, der App und der Möglichkeit, sich nicht länger als einen Tag binden zu müssen.

Schaut man auf die Inhalte der anderen beiden Tarife, punktet FLEX in fast allen Disziplinen und verzichtet auf das Nachbuchen. Er ist am Ende günstiger und bietet mehr Flexibilität. Beide Tarife richten sich an Nutzer, die ihre Ruhe möchten und sich nicht mit antiquierten Gegebenheiten rumschlagen wollen. Bei der Netzwahl geht es hier letztlich darum, ob man die Telekom oder Vodafone favorisiert.

Gunnar

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Ist bei Twitter zu finden und nebenbei Buchautor.

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