Unterschied Xiaomi Mi 11 & Mi 11 Lite

Xiaomi Mi 11 vs. 11 Lite: Was unterscheidet die beiden Neuheiten aus China? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Vorder- und Rückseite Xiaomi Mi 11 und Xiaomi Mi 11 Lite

Xiaomi entwickelt sich immer mehr zu einer der Top-Adressen in der Welt der Smartphones. Nun hat der Hersteller aus China zwei weitere vielversprechende Modelle ins Rennen geschickt: das Xiaomi Mi 11 und das Mi 11 Lite. Bei Letzterem handelt es sich offensichtlich um eine abgespeckte Version des Flaggschiffs, doch wo liegen wohl die genauen Unterschiede? Wir verraten es dir.

Xiaomi Mi 11 mit gestochen scharfem Bild

Was das Xiaomi Mi 11 in puncto Darstellungsqualität aufs Parkett zaubert, ist wirklich allererste Sahne! Das 6,8 Zoll große OLED-Display löst mit überragenden 3200 x 1440 Pixeln auf, wodurch du ein gestochen scharfes Bild erhältst (Pixeldichte: 515 ppi). Aber auch das mit 6,55 Zoll etwas kleinere Panel des Mi 11 Lite enttäuscht mit einer Auflösung von 2400 x 1080 Pixeln keineswegs.

Sowohl die Kontraste als auch die Farbtiefe sind bei beiden Modellen ähnlich stark; bei der Helligkeit verbucht das Xiaomi Mi 11 mit einem Maximalwert von gut 1060 Nits hingegen einen deutlichen Vorsprung. Das Mi 11 Lite kann da mit knapp 900 Nits nicht mithalten. Allerdings ist der Wert für ein Smartphone dieser Preisklasse ebenfalls extrem gut.

Ein absolutes Top-Feature beim Xiaomi Mi 11 ist die höhere adaptive Bildwiederholrate. Adaptiv bedeutet: Die Frequenz wird automatisch an die jeweils geöffnete App angepasst. Bei starrem Content liegt die Rate beispielsweise bei 30 Hz, während bei Handy-Games und Filmen satte 120 Hz geboten werden. In der Praxis heißt das: Die Übergänge erscheinen extrem weich und flüssig.

Das Xiaomi Mi 11 Lite bringt es „nur“ auf fixe 90 Hz, allerdings möchten wir auch hier betonen, dass dieser Wert für ein Budget-Smartphone durchaus respektabel ist. Das iPhone 12 hat zum Beispiel nur 60 Hz in petto.

Beide Modelle mit erstklassiger Dreifach-Knipse

Selbst ambitionierte Fotografen werden mit dem Xiaomi Mi 11 ihre Freude haben, denn die Triple-Cam genügt allerhöchsten Ansprüchen. Der optisch stabilisierte 108-MP-Weitwinkelsensor bündelt zwar immer vier Pixel, sodass die Fotos im Endresultat eine Auflösung von 27 MP besitzen. Die Aufnahmen sind aber dennoch hochwertig und reich an Details – selbst bei schwächerem Licht.

Neben dem Hauptsensor stehen dir eine leistungsstarke 13-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 5-MP-Makrolinse für erstklassige Nahaufnahmen zur Verfügung. Videos lassen sich mit 8K drehen, womit Vlogger ebenfalls voll auf ihre Kosten kommen.

Auch das Xiaomi Mi 11 Lite hat eine Triple-Cam im Gepäck. Als Hauptkamera dient hier eine 64-MP-Weitwinkellinse, die – ebenso wie der größere Bruder – vier Pixel zusammenfasst. Eine 8-MP-Ultraweitwinkellinse und eine 5-MP-Tele-Makrolinse komplettieren das Setup. Insgesamt macht die Knipse einen sehr guten Job; kleinere Schwächen werden lediglich bei Zoom-Aufnahmen sichtbar.

Selfie-Fans können sich über eine spitzenmäßige Frontkamera freuen, die sowohl beim Xiaomi Mi 11 als auch beim Mi 11 Lite mit 20 MP knipst. Hier gibt es also keinerlei Unterschiede zwischen Xiaomi Mi 11 und Mi 11 Lite.

Performance auf absolutem Top-Level

Auch im Hinblick auf die Performance entpuppt sich das Xiaomi Mi 11 als echter Überflieger. Mit dem achtkernigen Snapdragon 888 von Qualcomm rattert der aktuell beste Smartphone-Chip im Inneren des Geräts. Der leistungsstärkste Kern bringt es auf sage und schreibe 2,84 Ghz, ein Arbeitsspeicher von 8 GB kommt noch on top.

Das Xiaomi Mi 11 Lite ist ebenfalls mit einem Octa-Core-Chipsatz der Marke Qualcomm ausgestattet. Der brandneue Snapdragon 780G performt zwar nicht ganz so schnell wie das 888er-Modell, beschert dir aber dennoch ein grandioses Arbeitstempo ohne Ruckler. Maximal 2,4 Ghz packt der leistungsstärkste Kern. 8 GB RAM stehen der CPU zur Seite.

Was die Chipsätze beider Xiaomi-Modelle gemeinsam haben: Sie versorgen dich mit raketenschnellen 5G-Verbindungen!

Xiaomi Mi 11: Kein Kabelsalat beim Laden

Die Batterieleistung fällt bei beiden Modellen solide aus. Während der Akku des Mi 11 eine Kapazität von 4600 mAh besitzt, sind es bei der abgespeckten Version immerhin noch 4250 mAh. Beide Werte können sich sehen lassen; allerdings reicht die Power gerade so für einen ganzen Tag oder sogar etwas weniger – je nachdem, wie intensiv du gedaddelt hast.

Die Ladezeiten sind dafür relativ niedrig: Das Mi 11 Lite lässt sich mit 33 W schnellladen, das Mi 11 sogar mit satten 55 W. Letzteres kommt sogar mit Wireless-Charging-Funktion. Heißt im Klartext: Kein Kabelsalat beim Laden!

Ansonsten gibt es zwischen den beiden Mi-11-Modellen keine größeren Unterschiede. Weder das Mi 11 noch das Mi 11 Lite sind mit einer Klinkenbuchse oder einem Slot für eine externe Speicherkarte ausgestattet; zudem ist keines der Geräte wasserdicht, was etwas bedauerlich ist. Dafür sind beide Xiaomi-Smartphones Dual-SIM-fähig und sowohl mit NFC als auch mit Bluetooth 5.2 ausgestattet.

Das Wichtigste im Überblick

  • Das 6,8 Zoll große OLED-Panel des Xiaomi Mi 11 punktet mit einer scharfen Auflösung, starken Helligkeitswerten und einer hohen Bildwiederholrate. Das Xiaomi Mi 11 Lite mit seinem 6,55-Zoll-Display schneidet im Vergleich überall etwas schwächer ab, liefert aber trotzdem solide Werte ab.

  • Beide Modelle sind mit exzellenten Dreifach-Kameras ausgestattet; beim Mi 11 sind die Resultate allerdings wesentlich hochwertiger. Bei der Selfie-Cam (20 MP) gibt es keine Unterschiede zwischen den beiden Smartphones.

  • Sowohl das Xiaomi Mi 11 als auch das Mi 11 werden jeweils von einem Qualcomm-Chipsatz angetrieben, der auch noch 5G-kompatibel ist. Die CPU beim Mi 11 (Snapdragon 888) ist jedoch etwas schneller als bei der Lite-Variante (Snapdragon 780G).

  • Die Akkuladezeiten sind bei beiden Modellen hervorragend; das Xiaomi Mi 11 lässt sich sogar kabellos laden. Auch die Laufzeiten können sich sehen lassen.

©Xiaomi

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel schwarzen Humor.

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