Das Samsung Galaxy S22 Ultra im Test

Ultra nicht ohne Grund: Das neue Samsung Galaxy S22 Ultra setzt sich im Test als Oberhaupt seiner dreiköpfigen Familie durch.

Das Samsung Galaxy S22 Ultra.

Die Gerüchteküche hat lange genug gebrodelt: Am 25. Februar bringt Samsung endlich seine neue S22-Reihe auf den Markt, die sich aus insgesamt drei Modellen zusammensetzt. Wie schon bei der vorherigen Generation beinhaltet auch diese eine Ultra-Version. Doch trägt das Samsung Galaxy S22 Ultra seinen Beinamen zurecht? Die Review klärt es.

Samsung Galaxy S21 FE 5G 128GB white

Display
Kamera
Akku
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699.00

Display: Auflösung der Spitzenklasse

Das Samsung Galaxy S22 Ultra hat sich wohl einen Happen von den „Iss mich!“-Küchlein aus dem Wunderland gegönnt, denn größentechnisch übertrumpft es das Galaxy S22 und das S22+ mit einem schicken Dynamic-AMOLED-2X-Display von 6,8 Zoll. Dank seiner QHD+-Auflösung zeichnet es sich auch durch ein wunderbares Display aus.

Doch damit nicht genug: Während das S21 Ultra noch mit einer Bildschirmhelligkeit von 1500 nits für Furore sorgte, legt das Samsung Galaxy S22 Ultra im Test mit seinen 1750 nits noch eine Schippe drauf. Noch nie hat ein Gerät der Samsung Galaxy S-Reihe einen derart „blendenden“ Eindruck hinterlassen.

Design: S und Note vereint

Wie schon beim S21 Ultra kommt es bei dem Samsung Galaxy S22 Ultra zu einer Verschmelzung aus S- und Note-Design. Neben einem inklusiven S Pen, der es dir ermöglicht, dein Mobilgerät wie ein Notizbuch zu verwenden, verfügt das S22 Ultra zusätzlich über ein festes Stiftfach, das bisher kein anderes S-Modell vorweisen kann. Praktikabilität und Ästhetik verschmelzen hier miteinander.

Doch das ist längst nicht alles, was es zur Optik zu sagen gibt: Das Samsung Galaxy S22 Ultra wagt sich in vier Farben – Schwarz, Weiß, Grün und Burgund – auf den Laufsteg. Vor allem die letztgenannte Variante ist hier von Interesse, da die anderen zwei S22-Modelle stattdessen Rosagold anbieten.

Kamera: Quartett- statt Triospiel

Handyfotografen aufgepasst: Das Samsung Galaxy S22 Ultra tritt in die Fußstapfen seines S21-Vorgängers und wartet mit einem eindrucksvollen Vier-Kamera-System auf. Darunter fällt beispielsweise eine Hauptkamera mit 108 Megapixeln, die eine doppelt so gute Auflösung wie die restlichen S22-Modelle verspricht.

Ein weiterer Pluspunkt ist die zweite zusätzliche Tele-Kamera in der Ultra-Variante, die sogar mit einem Zehnfach-Zoom protzen kann. Wenn du dich also auf die Suche nach Motiven in Minimoy-Größe begeben möchtest, bist du mit dem S22 Ultra gut beraten.

Speicher: Noch mehr, noch besser

Wenn du glaubst, dass die 8 GB RAM des S22 und S22+ schon einer Menge entsprechen, kannst du dich nun fest anschnallen: Das Samsung Galaxy S22 Ultra bietet sogar satte 12 GB Arbeitsspeicher. Das ist zwar nicht so viel wie die 16 GB, die sein S21-Vorgänger als Höchstwert hat, aber dafür bietet das neueste Ultra-Modell erstmals bis zu 1 TB internen Speicherplatz.

Preislich fällt das Samsung Galaxy S22 Ultra wegen seiner zusätzlichen Features und größeren Speicherplatzangebote wesentlich teurer als die anderen S22-Modelle aus, die sich im Bereich von 800 und 1000 Euro ansiedeln. Folgende Preise liegen bei der Ultra-Version vor:

  • 8 GB / 128 GB: 1249 Euro

  • 12 GB / 256 GB: 1349 Euro

  • 12 GB / 512 GB: 1449 Euro

  • 12 GB / 1 TB: 1649 Euro

Das Wichtigste im Überblick

  • Das Samsung Galaxy S22 Ultra überzeugt im Test mit einem leistungsfähigen Dynamic-AMOLED-2X-Display mit QHD+-Auflösung und einer Bildschirmhelligkeit von 1750 nits.

  • Das Modell ist mit dem S Pen kompatibel und verfügt neben dem besagten Stift sogar über ein fest integriertes Fach für diesen.

  • Das Vier-Kamera-System des S22 Ultra enthält eine zweite Tele-Kamera, die Motive mit zehnfachem optischen Zoom aufnehmen kann.

  • Das Samsung Galaxy S22 Ultra kann entweder mit 8 oder sogar mit 12 GB Arbeitsspeicher erworben werden. Was den internen Speicherplatz angeht, beeindruckt es mit einer Größenordnung von bis zu 1 TB.

Foto: ©Samsung

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel schwarzen Humor.

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