iPhone 13: Das ist bisher bekannt

Das iPhone 12 ist gerade erst in die Läden gekommen, doch schon jetzt sind die ersten Details zum iPhone 13 durchgesickert.

iPhone 11 Pro Max

Erst im vergangenen Herbst ist mit dem iPhone 12 das aktuelle Apple-Flaggschiff erschienen, da machen auch schon die ersten Gerüchte über den Nachfolger die Runde. Was wird das neue Apple-Smartphone, das im frühen Herbst 2021 erhältlich sein wird, wohl draufhaben? Und wie sieht’s beim Apple iPhone 13 mit dem Preis aus? Wir haben für euch alle bislang bekannten Details.

iPhone 12 64GB schwarz

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Display
Performance
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770.00

iPhone 12 Pro 128GB silber

Kamera
Ausstattung
Akku
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1075.00

iPhone 13: An der Optik ändert sich kaum etwas

Ming-Chi Kuo, Analyst von TF-Securities, war schon in der Vergangenheit bestens unterrichtet, wenn es um noch nicht offizielle Details zu neuen iPhone-Modellen ging. Und auch diesmal hat sich Kuo zu Wort gemeldet und einige Einzelheiten ausgeplaudert.

Das Apple iPhone 13 soll wieder in vier Ausführungen auf den Markt kommen: als Basis-Version, iPhone 13 mini, Pro und Pro Max. Jedes dieser vier Modelle soll genauso groß sein wie der jeweilige Vorgänger. An der grundlegenden Optik wird sich wenig bis nichts ändern, lediglich die Rückseite der beiden Pro-Modelle soll dank einer Mattierung etwas griffiger sein.

Darüber hinaus wird das iPhone 13 wohl minimal dicker ausfallen als der Vorgänger. Im Raum steht, dass die Dicke von 7,4 Millimeter auf 7,65 Millimeter wächst. Der Kamerabuckel wird erneut etwas herausragen.

Ansonsten erwarten wir, dass Apple beim neuen iPhone 13 wieder mit einer neuen Gehäusefarbe aufwartet – man muss schließlich variabel bleiben!

Upgrades der Kamera

Möchte man den Prognosen von Ming-Chi Kuo glauben, so wird es beim Pro-Modell des iPhone 13 gravierende Upgrades der Kamera geben. So sagt der Analyst voraus, dass das iPhone 13 mit dem etwas größeren Kamerasensor ausgestattet sein wird, der bereits im iPhone 12 Pro Max verbaut ist.

Apropos: Während hochklassige Zoom-Aufnahmen bei der letzten Flaggschiff-Serie noch den Pro-Varianten vorbehalten waren, soll das iPhone 13 nun ebenfalls erstklassige Fotos aus der Nähe knipsen können. Möglich machen soll das eine Periskop-Linse mit optischer Vergrößerung, durch die Aufnahmen aus der Nähe ein ganz neues Level erreichen sollen.

Die Ultraweitwinkelkameras der 13-Pro-Modelle sollen ebenfalls noch größere Sensoren erhalten. Zudem werden die Kameras mit 5P-Optik, Fixfokus-Objektiv und f/1.8 Blende bestückt. Gerade Letztere kann Gold wert sein, wenn du Aufnahmen bei Dunkelheit machen möchtest.

Des Weiteren sollen das iPhone 13 und das iPhone 13 mini mit einem Lidar-Sensor ausgestattet werden. Dieser dient der optischen Abstandsmessung und hievt deine Aufnahmen auf ein ganz neues Level. Bislang war das Feature den beiden Pro-Modellen vorenthalten. Dazu kommt noch ein Astrofotografie-Tool, mit dem du den Mond und die Sterne via Langzeitbelichtung knipsen kannst.

Sowohl das iPhone 13 Pro als auch das Pro Max sollen zudem mit der Sensor-Shift-Technologie versehen werden. Diese ist bislang nur in der Pro-Max-Ausführung zu finden. Einen Periskop-Zoom, der bei diversen Android-Modellen bereits gang und gäbe ist, wird es laut Kuo hingegen nicht vor 2022 geben.

Ein weiteres Upgrade soll es in Sachen Autofokus geben. Dieser soll dank sogenannter Voice-Coil-Motoren eine deutlich verbesserte Qualität abliefern und außerdem sehr effizient werkeln.

Besseres Display, dezentere Notch

Durch die eine oder andere technische Finesse soll das iPhone 13 in puncto Energieverbrauch besser abschneiden als sein Vorgänger. Denn gerade die 5G-Konnektivität, über die du dich natürlich auch wieder beim iPhone 13 freuen kannst, schmälert die Akkuleistung noch ganz schön. Das neue 5G-Modem soll den Prognosen zufolge wesentlich stromsparender arbeiten.

Die Frontkamera wird sich weiterhin in einer Notch befinden, allerdings soll die Linse nicht mehr ganz so tief im Panel sitzen wie noch bei der iPhone-12-Serie und die Kerbe soll auch insgesamt etwas kleiner ausfallen. Dadurch wirkt die Notch nicht mehr ganz so markant und stört beim Daddeln deutlich weniger.

Einige Branchen-Kenner wollen sogar erfahren haben, dass Apple schon beim kommenden Flaggschiff auf eine Under-Display-Kamera setzen wird. In diesem Fall wäre die Selfie-Cam quasi unsichtbar im Display untergebracht. Allerdings wäre dann auch mit mehr oder weniger großen Einbußen bei der Qualität der Selfies zu rechnen.

Eine weitere, wesentlich gravierendere Neuerung betrifft die Bildwiederholfrequenz: Während man sich beim aktuellen Flaggschiff noch gegen einen Bildschirm mit höherer Rate entschieden hat, sollen die Pro-Versionen des iPhone 13 mit einem hochwertigen 120-Hz-ProMotion-Display ausgestattet werden. Die Frequenz variiert jedoch und kann bei statischen Inhalten auch mal unter 60 Hz liegen.

Den dadurch steigenden Stromverbrauch will Apple durch die Nutzung von LTPO-Displays in Grenzen halten. Darüber hinaus soll der Akku der neuen iPhone-Modelle auch größer ausfallen, wodurch die Ausdauer der Batterie steigt. Gerüchten zufolge wird der Akku bei der Basis-Version des iPhone 13 eine Kapazität von 3095 mAh besitzen. Beim Vorgänger waren es nur 2815 mAh.

Übrigens: Die neuen iPhone-13-Modelle bekommen endlich auch eine Always-On-Funktion. Heißt: Auch bei deaktiviertem Display zeigt das Gerät auf einem verdunkelten Hintergrund ausgewählte Details wie die Zeit oder den Akkustand an. Auf diese Weise verbrauchst du nicht allzu viel Strom und bist trotzdem immer up to date.

Lightning-Buchse bleibt erhalten

Entgegen früherer Prognosen wird das neue iPhone nun doch nicht ohne Anschlüsse daherkommen. Zwar wird es wie schon beim iPhone 12 keine Klinkenbuchse geben, doch ein Lightning-Anschluss ist mit hoher Wahrscheinlichkeit mit an Bord. Der Grund für die „Rolle rückwärts“: Die MagSafe-Technologie sei noch nicht so ausgereift, dass sie allein den Ladevorgang bewältigen könne.

Auch bei einem anderen Feature besinnt man sich auf „alte Werte“: Die Touch-ID ist zurück und ersetzt künftig wieder die Face-ID. Ob die Corona-Pandemie und das damit verbundene Maskentragen schuld an dem Revival des Fingerabdrucksensors sind? Man weiß es nicht.

Keine Überraschung wird es beim Thema Prozessor geben. Wie erwartet greift Apple wieder auf einen hauseigenen Bionic-Chipsatz zurück, diesmal auf das Modell A15. Das SoC soll noch besser und auch stromsparender performen als sein Vorgänger.

Fragt sich nur noch, wie viel du für die neuen iPhone-Modelle berappen musst. Es ist sehr wahrscheinlich, dass beim iPhone 13 der Preis mindestens so hoch ausfallen wird wie bei seinem Vorgänger.

Du solltest also davon ausgehen, dass bereits das iPhone 13 mit der kleinstmöglichen Speicherkapazität an der 900-Euro-Schwelle kratzen wird. Das iPhone 13 Pro Max könnte sogar die 1600 Euro überspringen.

iPhone 13: Erscheinungsdatum rückt näher

Du fragst dich, wann das iPhone 13 genau erscheinen wird? Experten gehen davon aus, dass das Launch-Event im September 2021 stattfinden wird. Im Oktober sollen die neuen iPhone-Modelle dann in die Läden kommen. Du wirst dich also noch ein bisschen in Geduld üben müssen.

Fazit: Die Gerüchte klingen schon mal vielversprechend!

  • In puncto Optik soll es keine oder kaum Veränderungen geben: Das Design wird im Großen und Ganzen unverändert bleiben.

  • Ein gewaltiges Upgrade wird es beim Kamerasystem geben. Größere Sensoren und eine neue Blende sorgen für noch bessere Aufnahmen.

  • Stromsparen heißt die Devise: So soll das 5G-Modem beim Apple iPhone 13 deutlich energieeffizienter arbeiten.

  • Das neue iPhone soll mit einem deutlich verbesserten 120-Hz-ProMotion-Display ausgestattet sein.

  • Die Face-ID wird künftig wieder durch den guten, alten Fingerabdrucksensor ersetzt.

Foto: ©Shutterstock/NYC Russ

Simon

Simon hat immer die neuesten Informationen und einen Kaffee in der Hand. Bei beidem setzt der Norddeutsche auf Qualität. Richtig unkritisch ist er nur, wenn es um die Küste und Gin Tonic geht.

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