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28. Juli 2017

Wo bin ich? Google hat die Lösung!

Apps zum Freigeben eines Standortes gibt es viele. Google bietet hier zwei gute Lösungen an.

Apps zum Freigeben eines Standortes

Früher war es einfach. Hat man eine Person angerufen, wusste man sofort, wo sich diese aufhält, nämlich zuhause – vermutlich sogar in der Nähe der Telefondose. Dann kamen Handys und seither beginnen viele Gespräche mit dem mittlerweile klassischen "Wo bist Du denn gerade?".

Die Kommunikation hat sich in den vergangenen Jahren gewandelt und auch der Anspruch an die Informationen, die wir mit anderen teilen möchten. Zum Beispiel, wo wir uns gerade aufhalten oder die nächste Zeit aufhalten werden.

Aus welchem Grund auch immer man seinen eigenen Standort anderen mitteilen möchte, es gibt zahlreiche Möglichkeiten, vor allem durch Drittanbieter-Apps.

Besser sind solche Geschichten aber doch, wenn man sich nicht erst extra wieder eine App herunterladen muss und sich bei dieser im Zweifelsfall auch noch registrieren soll.

Google hat eine Lösung

Google hat hier bereits eine Möglichkeit, die allerdings recht offen ist. Vertrauenswürdige Kontakte nennt sich das, erlaubt neben der Freigabe des Standortes allerdings auch eine aktive Frage von eben jenen vertrauenswürdigen Kontakten.

Besser wäre es da, wenn man eine Möglichkeit hätte, ganz spontan seinen Standort mit beliebigen Personen zu teilen. Auch das hat Google erkannt und bietet genau diese Möglichkeit schon eine Weile direkt über die Maps-App.

Die Maps-App ist Bestandteil von Android, sie muss daher nicht extra heruntergeladen werden. iOS-Nutzer können die Funktion auch nutzen, das erfordert allerdings den Download von Google Maps für iOS.

Ist man mit seinem Google-Konto im System angemeldet, kann man direkt loslegen. In der Menüleiste findet sich der Punkt Standortfreigabe, den man anwählt.

Standort an einzelne Leute freigeben

Im Anschluss erfolgt die Auswahl der Personen, die den Standort, beziehungsweise Standortverlauf, einsehen dürfen. Das kann man direkt über die Kontakte erledigen, aber es lässt sich auch ein Link generieren, über den dann jeder, der diesen Link hat, auf den eigenen Standort zugreifen kann.

Neben der Auswahl der Personen, erfolgt hier auch die Einstellung, wie lange man den Standort teilen möchte. Die erste Stunde kann in 15-Minuten-Schritten hinzugefügt werden, danach geht es im Stundentakt weiter bis maximal 12 Stunden, dann folgen noch 1 Tag, 2 Tage und 3 Tage. Also relativ flexibel das Ganze.

Wem diese Zeiträume nicht ausreichen, der kann den Standort auch bis zur Deaktivierung freigeben. Sollte man sich nur merken, nicht dass man dann permanent seinen Aufenthaltsort mit anderen teilt, obwohl man dies vielleicht nur einmal kurz wollte. Das manuelle Abbrechen des Teilens funktioniert übrigens auch, wenn man eine Zeit festgelegt hat.

Standortfreigabe per Link

Weiß man also noch nicht, wie lange das Teilen des Standortes benötigt wird, kann man einfach eine längere Zeit einstellen und dann bei Bedarf einfach manuell abbrechen. Dem Nutzer werden hier einige flexible Möglichkeiten geboten, die in Kombination viele Nutzungsbereiche abdecken.

Dreh- und Angelpunkt ist immer der "geheime" Link, der generiert wird, wenn man Personen zum Teilen auswählt. Gibt ein Empfänger den Link also weiter, kann auch ein Dritter nachsehen, wo man sich gerade befindet. Eine Besonderheit gibt es dann, wenn man seinen Standort mit anderen Google-Nutzern teilt.

Man sieht in diesem Fall nicht nur das Avatar der Nutzer auf der Karte, sondern man muss auch keinen öffentlich einsehbaren Link verteilen. Die Google-Nutzer werden quasi personalisiert eingeladen, bekommen einen Link nie zu Gesicht. Und man kann Google-Nutzer auch blockieren, falls man gar nicht mit diesen zu tun haben möchte.

Temporäre Freigabe von Google

Interessant noch für die Weitergabe von Links: Diese sind ja mit dem gewählten Zeitfenster versehen. Dieses startet nicht etwa, wenn der Link genutzt wird, sondern dann, wenn er generiert wird.

Stellt man also eine Stunde ein, der Empfänger öffnet den Link aber erst nach einer halben Stunde, kann er auch nur noch eine halbe Stunde den Standort verfolgen.

Insgesamt ist das Teilen des eigenen Standortes via Google Maps eine der unkompliziertesten Lösungen in diesem Bereich, vor allem für Nutzer, die sowieso Google-Dienste verwenden.

Großer Vorteil der Maps-Variante gegenüber der "Vertrauenswürdige Kontakte"-App ist eben, dass man seinen Standort auch bedenkenlos temporär mit Leuten teilen kann, die man nicht als vertrauenswürdigen Kontakt anlegen möchte.

Standort als Akku-Killer?

Was man allerdings auch nicht außer Acht lassen sollte: Die Standortfreigabe könnte sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirken, wie jede App, die eine GPS-Verbindung voraussetzt.

Wer allerdings eh den Google-Standortverlauf aktiviert hat, der wird nichts in Sachen Akku bemerken, denn die Freigabe greift auf den Standortverlauf zurück. Die Standortfreigabe funktioniert unter Android und iOS auf die gleiche Weise, hier gibt es nichts weiter zu beachten.

Überwachung vs Vorsorge

Kleiner Tipp von mir zum Schluss: Die Standortfreigabe in den Google Maps finde ich sehr praktisch, denn hier kann man Freunden oder Bekannten ohne zusätzliche App Zugriff auf den eigenen Standort geben. Das reicht in vielen Fällen.

Aber auch die Sonder-App “Vertrauenswürdige Kontakte” hat ihre Berechtigung, vielleicht auch gerade für Eltern. Denn sind diese als vertrauenswürdige Kontakte auf dem Smartphone des Kindes eingetragen, so können diese den Standort abfragen um zu prüfen, ob alles ok ist.

Stellen diese Kontakte eine Anfrage, so kann das Kind einem Zeitfenster von 5 Minuten per Klick mitteilen, dass alles in Ordnung ist.

Im Notfall und somit bei Nicht-Rückmeldung wird der Standort freigegeben, notfalls auch der letzte, wenn der Akku leer oder das Smartphone aus ist. Das Kind hat beim Einsatz zudem die Sicherheit, dass der Standort eben nicht dauerhaft und ohne Meldung einsehbar ist.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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Google Apps
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