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27. Mai 2019

Apps programmieren: So klappt’s

Es gibt viele Tools, mit denen du auch ohne Java-Kenntnisse Apps programmieren kannst. Hier erfährst du, wie das geht.

Apps programmieren

Eine Foto-Community-App wie Instagram – nur besser? Wenn dir unzählige App-Ideen im Kopf herumschwirren, ist es vielleicht an der Zeit, dich selbst ans Coden zu wagen. Idealerweise bringst du Vorkenntnisse in einer Programmiersprache mit. Zwingend notwendig ist das allerdings nicht.

Mit den richtigen Tools und ein wenig Geduld kannst du auch ohne Java und Swift eigene Apps programmieren. Die Ergebnisse reichen vielleicht nicht ganz an WhatsApp, Instagram und Co. heran, aber können sich für den Anfang durchaus sehen lassen. Wir helfen dir beim Einstieg.

Wie programmiert man eine App?

Smartphone-Apps basieren wie andere Online-Plattformen und Software auf Programmiersprachen. Um eine eigene App zu programmieren, solltest du dich mit wenigstens einer dieser Sprachen gut auskennen. Während Android-Apps auf Java basieren, werden iOS-Apps in Objective-C oder Swift geschrieben.

Doch selbst mit erweiterten Skills in einer Programmiersprache ist das Coden nicht so einfach, wie du vielleicht denkst. Da schon kleinste Ungenauigkeiten in der Zeichenabfolge das Ergebnis beeinflussen können, musst du einiges an Zeit, Geduld und Nerven mitbringen, bis schließlich eine funktionsfähige App steht. Glücklicherweise gibt es mittlerweile zahlreiche Tools, mit denen das Programmieren deutlich einfacher von der Hand geht.

Apps selber programmieren im Baustein-Prinzip

Wenn du eine Android-App programmieren möchtest und nur rudimentäre Java-Kenntnisse hast, solltest du es zunächst mit einem App-Baukasten versuchen. Auch ganz ohne Kenntnisse in einer Programmiersprache erzielst du damit gute Ergebnisse, denn das Programm im Hintergrund übernimmt das Coden für dich.

Im Internet findest du eine große Auswahl solcher Programme, die sich alle ähneln. Zu den bekanntesten zählen appTITAN und AppYourself.

Umsonst ist solch ein Hilfsmittel allerdings nicht: Wenn du einen Baukasten nutzen möchtest, musst du in der Regel eine monatliche Gebühr dafür bezahlen. Deren Höhe unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Wenn du eine App mit einem solchen Tool programmieren möchtest, können schnell Kosten von mehreren Hundert Euro zusammenkommen – alles andere als ein Schnäppchen.

Und doch sind App-Baukästen der beste Weg, den Einstieg in die App-Programmierung zu schaffen. Sie lassen sich intuitiv bedienen und die Funktionen bauen aufeinander auf. Aus einer großen Auswahl an App-Elementen stellst du dir nach und nach deine Wunsch-App zusammen.

Das Design liegt komplett in deiner Hand. Textelemente, Bilder, Videos und Grafiken stellst du auf dem Interface so zusammen, wie du es möchtest. Du entscheidest, an welchen Positionen sie sich befinden, und du kannst sofort sehen, wie die App-Oberfläche im fertigen Zustand aussehen wird.

Wie programmiert man eine App mit Android Studio?

Nach einem ähnlichen Prinzip funktioniert auch Googles freie Entwicklungsumgebung Android Studio. Allerdings solltest du hierfür besser ein paar Java-Kenntnisse mitbringen.

Bevor du deine eigene App mit Android Studio programmieren kannst, benötigst du die aktuelle Version des Java Development Kit. Installiere beides auf deinem PC, und schon kannst du loslegen.

  • Leg zunächst ein neues Projekt an („Blank Activity“), entscheide dich für die Geräte, auf denen die App laufen soll, und wähle die Android-Version aus, für die du die App programmierst.
  • Nun öffnet sich die Oberfläche, auf der du deine App gestalten kannst.
  • Im Werkzeugkasten stehen dir zahlreiche Elemente zur Verfügung und du gestaltest das Layout deiner App nach Belieben. Zudem kannst du direkt auf den Code zugreifen und darin schreiben, sofern du mit Java bereits vertraut bist.
  • Über einen Emulator kannst du außerdem testen, wie deine App auf verschiedenen Smartphones aussieht.

Wenn du das erste Mal eine App selbst programmieren möchtest, ist Android Studio vielleicht nicht ganz so leicht zu durchschauen. Mithilfe von YouTube-Tutorials und ein wenig Internetrecherche kannst du dich aber garantiert durch das Programm wurschteln. Für den Einstieg eignet sich zum Beispiel das folgende Tutorial:

Wie programmiert man eine iOS-App?

Auch Apple bietet eine eigene, kostenlose Entwicklungsumgebung an, mit der du eine iOS-App selbst programmieren kann. Die Funktionsweise von Xcode unterscheidet sich nicht großartig von anderen Programmier-Tools. Allerdings solltest du mit Objective-C und Swift vertraut sein, wenn du in Xcode schreiben möchtest.

Um Xcode zum Laufen zu bringen, musst du das Apple-eigene SDK (Software Development Kit) auf deinem Rechner installiert haben. Es funktioniert nur auf Apple-Geräten. Ein Apple-Rechner ist also Pflicht, wenn du iOS-Apps in Xcode programmieren willst. Auf der Apple Developer-Seite findest du mehr Informationen dazu und eine gute Einführung in das Tool.

Foto: ©Shutterstock/BEST-BACKGROUNDS

mic-Redaktion

Hier schreibt die Redaktion. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, leidenschaftliche Smartphone-User und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und am Puls der Zeit. 

Themen dieses Artikels
Redaktion Ratgeber Smartphone
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