Du willst unseren News-Alarm?
Yeah, kriegst Du! Trage hier Deine E-Mailadresse ein.

Super, das hat funktioniert!

Wir haben Dir eine E-Mail an die angegebene Adresse geschickt. Schau gleich nach und folge den Anweisungen in der E-Mail.

×
13. Juni 2018

WhatsApp vs Facebook: Streit eskaliert

2014 haben die Whatsapp-Gründer Jan Koum und Brian Acton den Messenger an Facebook verkauft. Nun ist der lange Streit eskaliert.

Streit zwischen Facebook und WhatsApp

Die WhatsApp-Gründer Jan Koum und Brian Acton sind seinerzeit zu Milliardären geworden. Das Facebook-Universum um Kapitän Mark Zuckerberg investierte 22 Milliarden Dollar, um den Messenger zu integrieren und die geschätzten 1,5 Milliarden Nutzer abzugreifen. Wenn wir ehrlich sind, war das schon ein sehr geschickter Schachzug.

Koum und Acton hätten wissen müssen, worauf sie sich einlassen – auf der anderen Seite hat WhatsApp noch nie wirklich viel Geld abgeworfen und mit einem Schlag wurden beide Gründer zu sehr wohlhabenden Menschen. Das wird sicher den Ausschlag gegeben haben, doch trotzdem ist das eigene Unternehmen auch eine Art Herzensangelegenheit.

So wollten sie, trotz der Übernahme durch Facebook, den Messenger in Ruhe weiterentwickeln – als eigenständiges Unternehmen. Das hat nicht geklappt. Die Verträge beider WhatsApp-Gründer liefen noch bis November 2018, bei Erfüllung hätte es nach Info des Manager Magazins Aktienoptionen im Wert von insgesamt 1,3 Milliarden Dollar gegeben.

Streit um Integration von Werbung auf WhatsApp

Brian Acton hat seinen Posten bereits im Herbst 2017 geräumt, Kollege Jan Koum soll im August diesen Jahres folgen. Das ist schon eine Hausnummer, obwohl sie finanziell natürlich ausgesorgt haben. Das zeigt aber auch, dass sich die Parteien im wohl wichtigsten Punkt nicht einig wurden: die Monetarisierung von WhatsApp.

Wir haben ja auch vor einiger Zeit darüber berichtet, dass WhatsApp bald Werbung schalten möchte – wie auch Facebook es macht. Koum und Acton hatten seinerzeit angekündigt, dass WhatsApp nicht auf Nutzerdaten schiele und mit der aktuellen Verschlüsselung ist es auch nicht möglich, zielgerichtete Werbung zu schalten.

Was wollten beide Gründer? Wie es heißt, ging es um WhatsApp Business. Im Grunde ist es ein wenig so, wie bei WeChat. Der Messenger sollte nicht nur als Ersatz einer SMS dienen, sondern diverse Einsatzmöglichkeiten bekommen. Ob es das Bestellen einer Pizza, das Buchen eines Flugs oder der Kontakt zum Handwerker ist – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Das war der Plan, WhatsApp profitabel zu machen und die Gebühr für eine Dienstleistung wäre vom Unternehmen getragen worden. Bei der Nutzeranzahl ein durchaus sinniger Ansatz. Wie es aussieht, wollte Zuckerberg allerdings an die Daten und das erfolgreiche Geschäftsmodell von Facebook einfach auf WhatsApp übertragen.

Keine einvernehmliche Trennung

Nach nun ein paar Jahren der Diskussion ist die Ehe zwischen WhatsApp und Facebook zerbrochen und Acton hat gar angekündigt, seinen Facebook-Account löschen zu wollen. Auch daran sieht man, dass es keine einvernehmliche Trennung ist. Wenn man dann noch bedenkt, dass beide WhatsApp-Gründer zusammen auf 1,3 Milliarden Dollar verzichtet haben ....

Wie ist diese Situation einzuordnen? Klar, 1,3 Milliarden Dollar sind ein Haufen Geld und es ist sehr konsequent, auf so viel Kohle zu verzichten, wenn die eigenen Ideale oder Vorstellungen nicht mehr umsetzbar sind. Man kann also auf der einen Seite Respekt vor der Entscheidung haben ­– ohne Frage.

Auf der anderen Seite müsste es den WhatsApp-Gründern klar gewesen sein, was eine Zusammenarbeit mit Facebook bedeutet. Für den Kunden bedeutet es, dass die Datenkrake Facebook bald zuschlagen könnte und personalisierte Werbung Einzug in WhatsApp erhält. Zum Glück gibt es Alternativen wie Threema oder auch Telegram – sollte euch die Werbung stören.

Gunnar Social

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

Themen dieses Artikels
Gunnar Social
Du willst alle aktuellen News per Mail? Dann trage dich in den NEWS-ALARM ein.

Mein Onlineservice

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zum Onlineservice
  

Bestellhotline

040 34 8585 100

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

Service-Hotline

040 34 8585 300

Mo - Fr08:00 - 22:00 Uhr
Sa - So09:00 - 17:30 Uhr

040 34 8585 305

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr
  

klarmobil.de auf facebook

facebook.com/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf twitter

  

klarmobil.de auf youtube

youtube.de/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf instagram

instagram.com/klarmobil.de