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30. November 2017

Akku-Probleme bald Vergangenheit?

Eine neue Samsung-Technologie verspricht extrem lange Akkulaufzeiten. Wir zeigen euch, was dahinter steckt.

Caschy: Samsung Graphen Akku

Samsung und Akkus, man kann da auf ein unrühmliches Kapitel zurückblicken, das sogar für den Rückruf eines kompletten Smartphone-Releases geführt hat. Aber daran trugen technische Mängel die Schuld, nicht die Akkuentwicklung an sich.

Bei dieser ist Samsung nämlich ganz vorne dabei und hat nun einen Durchbruch verkündet, der für wesentlich bessere Akkus sorgen soll. Graphen heißt das Zauberstoff, der nicht nur im Bereich Smartphones für eine bessere Leistung sorgen soll.

Samsung verspricht sich durch den Einsatz von Graphen in Akkus eine Kapazitätssteigerung von 45 Prozent. Was an sich schon toll wäre, wird aber durch kürzere Ladezeiten noch getoppt.

Fünfmal schneller als herkömmliche Akkus lassen sich die Graphen-Kollegen aufladen. Eine neue Generation Akkus, die endlich nicht mehr das Nadelöhr technischer Entwicklung darstellt.

Samsung sorgt für mehr Kapazität

Denn schaut man sich heute um, hängt gerade beim Smartphone alles am Strom. Die Geräte weisen eine sehr hohe Rechenleistung auf, können damit Dinge wie Augmented Reality darstellen oder Machine Learning direkt auf dem Smartphone anstellen.

Aber das nur sehr kurz, lastet man so ein Smartphone voll aus, geht der Akku nach sehr kurzer Zeit in die Knie.

Hier haben die Hersteller letztendlich zwei Möglichkeiten. Entweder sie bringen den Stromverbrauch der Geräte nach unten - was aktuell auf Kosten der Leistung geht - oder sie erhöhen die verfügbare Stromkapazität. Letzteres wäre mit Graphen-Akkus möglich.

Hitzeentwicklung würde eingedämmt 

Schnelle Ladezeiten und erhöhte Kapazität, das kann einen deutlichen Unterschied machen. Zwölf Minuten für eine Akkuladung klingt erheblich praktikabler als eine Stunde.

Zumal die Hitzeentwicklung bei Graphen-Akkus beschränkt ist. Auch das ist ein Nachteil aktueller Akkus, die Wärmeentwicklung schädigt die Lebensdauer, das ist nicht nur im Bereich mobiler Gadgets hinderlich.

Elektrofahrzeuge sind gerade dabei, die Straßen der Welt zu erobern, alles noch sehr zögerlich. Auch hier spielen Akkus eine entscheidende Rolle. Sie sind nicht nur ein großer Kostenfaktor, sondern bestimmen durch ihre Leistung eben auch die Reichweite der Fahrzeuge.

Während innerstädtisch kleine Reichweiten durchaus akzeptabel sind, wird es in ländlichen Gegenden kaum jemanden geben, der seinen Benziner mit 600 km Reichweite gegen ein Elektroauto mit 200 km Reichweite austauschen wird, das dann noch mehrere Stunden wieder aufgeladen wird.

Erste Tests waren ein Erfolg 

Samsung sieht die Graphen-Akkus deshalb auch für E-Autos bestens geeignet. Auch hier spielt die Temperatur wieder eine Rolle, sie lässt sich konstant um 60 Grad halten, bestens für die Haltbarkeit des Akkus und auch nicht für das Umfeld gefährlich.

In Tests wiesen Akkus nach 500 Ladezyklen keine Änderungen auf, die die Haltbarkeit schädigend beeinflussen könnten, alleine durch die Nutzung von Graphen in den Bereichen Anode und Kathode.

Technisch gesehen ist die Graphenkonstruktion mit Popcorn vergleichbar, es entstehen Graphen-Bälle, die eben jene gefragten Eigenschaften aufweisen und sich auch kostengünstig herstellen lassen.

Diese Graphen-Bälle werden sowohl für die Anoden-Schicht als auch als Kathoden-Material in Lithium-Ionen-Akkus verwendet und motzen diese so quasi mit den verbesserten Eigenschaften auf.

Samsung hält das Patent 

Die Herstellung der Graphen-Bälle wurde von Samsung SDI bereits als Patent eingereicht. Leider erklären die Forscher nicht, wann der Nutzer mit dem Einsatz der Graphen-Ball-Akkus rechnen können.

Von Durchbrüchen bei der Akkuentwicklung liest man immer wieder, auch im Zusammenhang mit Graphen, so konkret wie bei Samsung sieht man es allerdings selten.

Ausführlich wird die Vorgehensweise in einem wissenschaftlichen Artikel beschrieben, wer sich also für den Aufbau hinter "lädt schneller und bietet mehr Kapazität" interessiert, kann sich diesen zu Gemüte führen

Smartphones als Testobjekt

Spannend dürften neue Akkutechniken für den gesamten Tech-Sektor werden. Auch im Bereich Wearables wird noch nach dem heiligen Gral gesucht, kleine Gadgets erfordern ein Umdenken beim Energieverbrauch, da sie einfach nicht das Volumen bieten, um einen großen Akku unterzubringen.

Bis das aber in greifbare Nähe kommt, werden wohl erst einmal Smartphones und E-Autos mit verbesserten Energiespeichern auf den Markt kommen und selbst das wird nicht von heute auf morgen passieren.

Klar ist, dass sich endlich einmal etwas bei Akkus tun muss, sie sind aktuell der Teil unserer Alltags-Gadgets, der dem Spaß der Dauernutzung oft den Riegel vorschiebt.

Samsung ist dabei logischerweise nicht der einzige Hersteller, der Fortschritte vorweisen kann. Auch die Akkuabteilung von LG macht immer wieder mit innovativen Ansätzen von sich reden, allerdings sehen wir die wenigsten dieser Ansätze dann auch tatsächlich einmal in Produkten.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels

Samsung Akku
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