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26. Februar 2019

MWC 2019: Smartphones und 5G

Der Mobile World Congress 2019 konnte durchaus begeistern. Neben Smartphones stand das Thema 5G im Fokus.

Caschy über den MWC

Der Mobile World Congress hat seinen Namen dieses Jahr vollauf verdient. Lange gab es nicht mehr so viele Neuerungen, auch technische Fortschritte zu sehen. Zwei Themen beherrschen die Smartphone-Hersteller neben den Vorstellungen ihrer "normalen" Smartphones für dieses Jahr: 5G und faltbare Geräte.

Samsung zeigt fünf neue Geräte

Samsung kann als der größte Player auf dem Markt in allen Bereichen auftrumpfen. Insgesamt hat der südkoreanische Hersteller fünf neue Geräte zum MWC im Gepäck: Drei 4G-Varianten des Galaxy S10, die 5G-Version des Galaxy S10 sowie das Samsung Galaxy Fold mit knickbarem Display.

Die drei normalen Galaxy S10 haben wir euch schon ausführlich vorgestellt, Top-Smartphones, die auf der Höhe der Zeit sind, ohne Displayaussparung daherkommen und mit innovativen Funktionen wie Ultraschall-Fingerabdruckscanner im Display oder Power Share zur kabellosen Abgabe von Strom ausgestattet sind.

Die 5G-Version des Galaxy S10 legt nicht nur beim Übertragungsstandard eine Schippe drauf, sondern ist auch technisch noch einmal mit mehr Finesse aufgestellt. So findet man zum Beispiel ein 6,7 Zoll Quad HD+ Curved Dynamic AMOLED-Display vor, das in einem Seitenverhältnis von 19:9 daherkommt.

Auch bei den Kameras setzt Samsung noch einmal einen drauf, verbaut hinten gleich vier Linsen. Die vierte Kamera steht dabei rein für Tiefeninformationen zur Verfügung. Insgesamt ist das Smartphone mit 77,1 x 162,6 x 7,94 mm ein Stück größer als das Galaxy S10 Plus, bringt dabei aber die gleichen 198 Gramm auf die Waage.

Galaxy Fold als Innovation 

Interessant sind auch die Foldables. Samsung hat mit dem Galaxy Fold vorgelegt. Das Smartphone, das auf der Innenseite ein faltbares Display bietet, wird bereits ab April verfügbar sein. Eine neue Produktkategorie, man kann eben nicht einfach sagen, dass dies ein weiteres Smartphone sei, denn bislang gab es Smartphones in dieser Form noch nicht. 

Das Samsung Galaxy Fold bietet zusammengeklappt an der Außenseite einen weiteren Bildschirm, der relativ klein ausfällt, aber zur Nutzung der Grundfunktionen eben ausreicht. Möchte man mehr, klappt man das Gerät einfach auf.

2.000 Euro wird das Samsung Galaxy Fold kosten.

Hier kann man dann nicht nur eine App nutzen, sondern mehrere auf dem Display anordnen – genug Platz ist für Multitasking gegeben. Videos anschauen, während man im Browser etwas nachschaut und das Ganze dann in einem WhatsApp-Chat bespricht – gleichzeitig.

Der Preis für dieses Smartphone ist relativ hoch, rund 2.000 Euro werden für das Galaxy Fold fällig. Zu hoher Preis? Keinesfalls. Wie erwähnt handelt es sich um eine neue Produktkategorie mit ihren ersten Geräten. Zielgruppe sind hier die Ausprobierer, die vielleicht jetzt schon von dem neuen Formfaktor profitieren.

Das Samsung Galaxy Fold hat die Displays auf der Innenseite.

Der Normalo? Der kauft sich zu diesem Preis einen Laptop, ein Smartphone und eine Smartwatch und kann dann immer noch schön ins Restaurant gehen. Die Preise werden in dieser Kategorie schnell fallen, wenn die Technik einmal ausgereifter und die Absätze höher sind.

Aber dafür benötigt man eben nicht nur die beeindruckende Hardware eines Galaxy Fold, sondern auch ein System, das von dem Mehr an Platz sinnvoll Gebrauch macht.

Huawei Mate X als Konkurrenz-Produkt 

Samsung ist nicht der einzige Hersteller mit faltbaren Geräten. Auch von Huawei wurde ein solches Gerät vorgestellt, das Huawei Mate X. Huawei geht einen anderen Weg als Samsung, versieht die Außenseite mit einem Display, das sich dann aufklappen lässt, um eine größere Nutzungsfläche zur Verfügung zu stellen.

So hat man quasi vorne ein 6,6 Zoll Display (19:9) und hinten ein 6,38 Zoll Display (25:9) - aufgeklappt ergibt sich so ein Display mit 8 Zoll Diagonalen und einer Auflösung von 2.480 x 2.200 Pixeln im 8:7,1-Format.

2.300 Euro wird das Das Huawei Mate X kosten.

Die Kameras sind im Rahmen untergebracht, auf eine Aussparung direkt im Display wird verzichtet. Während die technischen Spezifikationen dieser Geräteklasse eher zweitrangig sind, lässt sich Huawei an dieser Stelle nicht lumpen.

Eine Triple-Kamera kommt zum Einsatz, außerdem der bewährte KI-Prozessor Kirin 980. Dem Kirin 980 stehen 8 GB RAM zur Seite, außerdem bietet das Gerät 512 GB Speicher – viel Platz für mediale Inhalte, die man auf dem Gerät besonders gut konsumieren können soll.Das Huawei Mate X kommt mit insgesamt 8 Zoll daher.

 

Bei den Kameras verzichtet Huawei auf ein zusätzliches Selfie-Modul, da man einfach die Hauptkamera für Selfies nutzen kann, dann in Verbindung mit dem rückseitigen Display in zugeklapptem Zustand. Der Preis für das Huawei Mate X? 2.300 Euro, wenn es Mitte 2019 auf den Markt kommt.

Oppo hält sich vorerst zurück

Sehr ähnlich gestaltet sich ein faltbares Gerät des chinesischen Herstellers Oppo. Hier wird man aber nicht so schnell mit einer Verfügbarkeit rechnen können, Oppo möchte den Markt erst einmal beobachten und dann bei entsprechender Nachfrage einsteigen.

Prototypen aus dem Bereich faltbare Displays wurden auch von Xiaomi und TCL gezeigt. Aber es sind lediglich Samsung und Huawei, die die Foldables auch zeitnah auf die Kundschaft loslassen.

TCL hat sich unterdessen nicht nur um das faltbare Display gekümmert, sondern auch um entsprechendes Scharnier, das man sich als DragonHinge hat patentieren lassen.

Oppo wird vorerst noch kein Gerät auf den Markt bringen.

Faltbare Smartphone als Ladenhüter?

Und natürlich gibt es noch Royole, die so etwas schon zur CES gezeigt haben, das Ganze aber eher nicht für den Privatkunden, sondern für Entwickler und andere interessierte Menschen.

Es wird sehr spannend sein, ob die Menschen durch diese neue Kategorie von Handsets abgeholt werden, hört man erste Stimmen, scheint dies aktuell noch nicht der Fall sein – wie immer eben.

Anfang der 2000er Jahre haben auch wenige Menschen ein Smartphone "gebraucht", heute sind sie nicht mehr wegzudenken. 5G und solche neuartigen Geräte könnten da schon zu einer neuen Welle Käufer führen. Auf jeden Fall etwas, das man im Auge behalten sollte, schon die zweite Generation sollte hier groß Sprünge machen.

 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Caschy Samsung
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