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13. Oktober 2014

Mobil dank Standard: Das GSM Netz

MIC GSM

Lange ist es her, dass wir unser erstes Handy gekauft haben. Legendäre Geräte waren dabei. Das unzerstörbare Nokia 3210 mit seiner austauschbaren Hülle. Das große Businessmodell 6210 mit einer Akkukapazität für mehr als eine Woche Telefongespräche oder das Alactel One Touch Easy, dass eher aussah wie ein Spielzeug, als ein funktionsfähiges Mobiltelefon.

Sie alle hatten jedoch eines gemeinsam: Mit ihnen konnte man telefonieren und SMS verschicken. Das war‘s. An mehr war bis dahin auch gar nicht zu denken. Das Mobilfunknetz steckte noch in seinen Kinderschuhen und sollte erstmal dafür sorgen, dass die Menschen flächendeckend erreichbar waren: telefonisch – nicht per E-Mail, WhatsApp, Facebook, Tinder, Twitter oder sonstigen Nachrichtenkanälen, die wir heute alle nutzen.

Ein Netz der zweiten Generation

Die technische Grundlage dafür übernahm das Mobilfunknetz mit GSM-Standard. Bei der Errichtung dieses Netzes der zweiten Generation, auch landläufig als „2G Netz“ bekannt, lag der Fokus auf der Telefonie und der Übertragung von Kurzmittelungen (SMS). Für eine Datenübertragung war das Netz nicht ausgelegt.

Im Jahre 1992 ging das erste funktionsfähige GSM-Netz (Global System for Mobile Communications) an den Start. Im Laufe der Jahre wurde es mit Augenmerk auf die Leistungsfähigkeit erweitert. So entstanden HSCSD, GPRS und EDGE. Diese Erweiterungen ermöglichten die ersten, rudimentären Datenübertragungsraten, mit dessen Hilfe man sich das erste Internet aufs Handy holen konnte. Man denke nur an WAP – einem Protokoll, das Internetinhalte so stark reduzierte, dass sie auch auf den damals gängigen Displays dargestellt werden konnte. 

Überall erreichbar

GSM war für die damalige Zeit ein Meilenstein in der mobilen Kommunikationstechnik. Es war der Nachfolger analoger Netze, den sogenannten A-, B- und C-Netzen. In diesen Netzen konnten sich nur wenige Nutzer bewegen. Dank GSM war es jetzt möglich, die genutzten Funkzellen zu wechseln. Dadurch erreichte die neue Technik eine ständige, mobile Erreichbarkeit.

Überall zu orten

Diese Erreichbarkeit bietet als Nebenprodukt die Option der Ortung. GSM-Ortung kann über unterschiedliche Messverfahren erfolgen:

Das sogenannte „Cell of Orgin“ Verfahren ist eines davon. Es bestimmt den Standort des Nutzers lediglich über den Ort der genutzten Funkzelle – also dem Masten, über den man mit dem Signal versorgt wird.

Darüber hinaus gibt es noch das sogenannte „Timing Advance“ (TA) Verfahren. Auch hier wird der Standort der Funkzelle hinzugezogen – zusätzlich jedoch mit dem Timing Advance Parameter ergänzt. Dieser Parameter kann jedoch systembedingt nur eine Genauigkeit auf knapp 277 Meter gewährleisten.

Durch das Hinzufügen weiterer Parameter und technischer Hilfsmittel auf Netz- als auch Geräteseite, ist mittlerweile eine sehr genaue Lokalisierung der Position möglich. Nicht zuletzt durch eingebaute GPS-Module in den Smartphones.

GSM war und ist ein wichtiger Bestandteil unseres mobilen Lebens. Erst durch seine Einführung hat sich das Handy als täglicher Begleiter durchgesetzt. Selbst heute noch, in Zeiten vieler Datenübertragungen, nutzen noch etliche Nutzer das GSM-Netz. Es ist die weltweit am besten ausgebaute Netztechnologie und wird auch in Zukunft eine flächendeckende Erreichbarkeit gewährleisten – damit wir auch in Zukunft unsere 32- und 6210’s nutzen können.

Teaser & Image by Luigi Rosa (CC BY 2.0

 

mic-Redaktion

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