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06. März 2015

Kolumne: Bitte keine neuen Smartphones

Kolumne 01 Smartphones

Der Mobile World Congress in Barcelona ist so gut wie vorbei. Einige Hersteller haben in den vergangenen Tagen neue Smartphones vorgestellt und wollen Apple die Spitzenposition streitig machen. Das iPhone 6 schlug im letzten Jahr ein wie eine Bombe, nun ist das Unternehmen aus Cupertino der Gejagte.

Natürlich unterscheiden sich die Meinungen, wenn wir über Windows Phone, iOS oder Android sprechen. Die Fan-Lager sind gespalten und jeder Nutzer hat seine Vorliebe. Ich persönlich habe – auch berufsbedingt – mehrere Handys: ein LG G2, ein OnePlusOne sowie ein iPhone 5s.

Die entscheidende Frage, die ich mir oft stelle, ist: Warum sollte ich mir ein neues Smartphone zulegen? Was sind die Vorteile an einem neuen Gerät, wenn die Entwicklung ihren Zenit scheinbar bereits erreicht hat? Denn das LG G2 gehört immer noch in die Spitzengruppe der Smartphones.

Smartphones ohne Innovationen

Sind wir ehrlich, richtige Innovationen gab es lange nicht mehr. Klar, die Prozessoren werden leistungsfähiger, die Displays schärfer, der Arbeitsspeicher wächst und es gibt neue Features. Aber ob eine Webseite in 0,7 oder einer Sekunde lädt, ist mir persönlich ziemlich egal. Der Unterschied ist marginal.

Ob es Apple, Samsung, LG, Sony oder Huawai ist, die neuen Flaggschiffe sind nur leicht verbesserte Varianten der Vorgänger. Eklatant auffällig ist dies beim HTC One M9. Veränderungen gab es nicht wirklich. Lediglich das Innenleben wurde angepasst und auf den neusten Stand gebracht. Die Quittung dafür wird folgen.

Die Absätze sind auch bei Samsung rückläufig, die beherrschende Marktführer-Position bröckelt. Wie das Galaxy S6 einschlagen wird, ist schwer zu sagen. Rein optisch hat Samsung zwar eine Schritt gemacht, aber wirklich innovativ ist das neuste Smartphone auch nicht – bei einem Preis von Minimum 700 Euro.

Ich will ein Smartphone mit großem Akku

Fassen wir zusammen: Die neusten Handys bestechen dadurch, einen besseren Prozessor, mehr Arbeitsspeicher und ein schärferes Display zu haben. Vielleicht kann man es mit dem Fingerabdruck entsperren und wenn es ganz gut läuft, hat es ein Edge-Display. Aber brauche ich das wirklich?

Daher meine Bitte: Ich will ein Smartphone, mit dem man locker mehrere Tage arbeiten kann. Ich will keinen Ersatzakku mit mir rumschleppen oder darauf hoffen, dass ein Freund IKEA-Möbel hat, an denen ich mein Smartphone kabellos aufladen kann, während ich zu Besuch bin.

Ich will kein Super-Display, da meine Augen den Unterschied mittlerweile ohnehin nicht mehr wahrnehmen können. Und ich brauche keinen Prozessor, der wieder ein bisschen schneller und im Zuge des Wettbewerbs unausgereift ist. Das HTC One M9 musste einen Benchmarktest wegen .

Project Ara als Lösung?

Ich will kein Smartphone, das auf meine Bedürfnisse abgestimmt ist. Ich will es nicht als Statussymbol, ich will einen Mehrwert. Und da hapert es. Die Unternehmen bauen am Kunden vorbei. Das iPhone 6 mag ein gutes Handy sein, aber ich fahre lieber in den Urlaub und behalte mein iPhone 5s – noch für lange Zeit.

In Japan ist der Trend zum neuen und teuren Smartphone ausgereizt. Knapp 98 Prozent der Einwohner sollen bereits mit einem Smartphone inklusive Vertrag ausgestattet sein und Wachstum ist ohne Innovation kaum möglich. Daher sind der neue Trend. Ob das der Weisheit letzter Schluss ist, bleibt fraglich.

Im Normalfall müsste ich sagen, dass ich mir in den nächsten Jahren kein neues Smartphone leisten werde, da es einfach keinen Sinn macht. Allerdings gibt es einen kleinen Punkt der Hoffnung am Horizont und der heißt Project Ara. Google hat nämlich die Zeichen der Zeit erkannt und mich erhört.

Modulares Smartphone als Innovation

Denn bei diesem Projekt handelt es sich um ein modulares Smartphone, bei dem die einzelnen Module nach Bedürfnis ausgetauscht werden können. Grundausstattung ist die Basisstation mit dem Display, dem Akku und dem Arbeitsspeicher sowie Prozessor. Das Schöne an Ara ist, alle Module sind austauschbar.

Geht das Display kaputt, brauche ich kein komplett neues Smartphone, da ich die Einheit tauschen kann. Ist der Prozessor veraltet, nehme ich einen neuen. Diverse Unternehmen beteiligen sich an diesem Projekt und bauen die verschiedensten Module. Jeder Nutzer kann somit sein Smartphone komplett individuell gestalten.

Das ist für mich Innovation. Es ist genau das, was ich möchte. Ich kann mein Smartphone somit nach meinen Bedürfnissen gestaltet und einzelne Komponenten austauschen, wenn ich Bedarf sehe. Ich bin sehr gespannt auf die Markteinführung - die für 2015 geplant ist - und Eure Meinung zu diesem Thema.

 

 

mic-Redaktion

Hier schreibt die Redaktion. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, leidenschaftliche Smartphone-User und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und am Puls der Zeit. 

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Smartphone Kolumne Apple Samsung
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