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24. Oktober 2018

Revolte gegen YouTube

Mit YouTube zum Großverdiener werden? Das ist nicht so leicht, wenn man polarisiert. Nutzer rotten sich inzwischen zur Revolte zusammen.

YouTube und seine Zahlungsmodalitäten

Es ist schwer geworden, auf YouTube Geld zu verdienen. Woran das liegt, ist schnell erklärt: Die Werbebranche möchte kein Geld auf den Kanal pumpen, wenn das Image der eigenen Firma unter Umständen Schaden nehmen könnte. Das passiert, wenn Spots zum Beispiel bei einem Video gezeigt werden, in dem es um Waffen geht. 

Auch Politik oder veganer Lebensstil sind ein sensibles Thema und schaut man sich verschiedene Artikel zu dem Thema an, kann man YouTube durchaus verstehen. Bereits 2017 brach der Werbemarkt ein, da diverse Firmen aus den USA und Großbritannien ihre Anzeigen zurückzogen. Grund dafür war die Ausspielung neben extremistischen Inhalten.

Man möchte nicht polarisieren und YouTube musste entscheiden, wie man mit der Ausspielung der Anzeigen umgehen möchte. Das mag für diverse Kanäle suboptimal sein. Gerade für Inhaber, die Videos mit viel Liebe produzieren, den Abonnenten einen Mehrwert bieten, sich aber des – in den Augen von YouTube – falschen Themas angenommen haben.

Groß du musst als Partner sein

Was war also passiert? Im ersten Schritt änderte YouTube die Teilnahmebedingung am Partnerprogramm. 1.000 Abonnenten waren das Minimum, um überhaupt zugelassen zu werden. Die zweite Hürde: Es brauchte mindestens 4.000 Stunden Videoabruf in den vergangenen zwölf Monaten. Gerade für Nischen-Content eine zu große Hürde.

Diese Änderungen blieben nicht unkommentiert. Wie die Süddeutsche berichtet, gibt es inzwischen einen Zusammenschluss von YouTubern, der sich „Youtubers Union“ nennt. Neben den genannten Änderungen sind die Praktiken des Unternehmens für sie nicht zu verstehen und sorgen dafür, dass kalkulierte Einnahmen wegfallen.

16.000 Mitglieder hat diese Vereinigung und ihnen geht es darum, auf Augenhöhe gesehen zu werden. Natürlich lebt YouTube von den Inhalten, die von den Nutzern hochgeladen werden. Ist es da verwerflich, wenn man ein Mitspracherecht haben will? Es geht darum, dass der Algorithmus alle Videos gleich behandeln und eine Transparenz eingeführt werden soll. 

Ist der Algorithmus gesteuert? 

Daran dürfte YouTube nicht unbedingt gelegen sein. Ein Vorwurf der Youtubers Union ist, dass Videos, neben denen überhaupt Werbung platziert wird (nicht die veganen Videos oder sowas), eine höhere Reichweite bekommen. Kritik wird laut, dass die Plattform zu einem Marktplatz für Werbung verkomme.

Auch wenn das durchaus logisch erscheint, streitet YouTube dies ab: es gäbe keine geplante Reichweite für Videos. Wirklichen Einblick gibt es für Außenstehende nicht zu sehen und YouTube hat natürlich den Vorteil, dass es keine Konkurrenz auf dem Markt gibt. Ja, man kann seine Videos auch bei Facebook hochladen, doch wer sieht sich diese dort an. 

Rhetorische Frage, denn die Antwort ist klar. Klar ist auch, dass YouTube keine Wohlfahrts-Vereinigung ist und gerne viel Geld verdienen will. Keinem Nutzer/ Influencer wird ein Arbeitsvertrag zugesichert und man könnte argumentieren, dass es somit auch kein Recht auf eine faire Behandlung geben kann.

YouTube und Nutzer: Es geht nur Hand in Hand 

Dennoch sollte YouTube zusehen, die Interessen der Masse nicht mit dem Interesse der Werbebranche zu verwechseln. Denn sinken die Zugriffszahlen, wird der Markt auch nicht interessanter. Alleine deshalb ist das Unternehmen gut beraten, die Stimmen der Kanalbetreiber zu hören, auch wenn sie nur aus Deutschland kommt.

Sicherlich wird YouTube auch in den kommenden Jahren die absolute Nummer eins bleiben, doch darf man die Kreativität der Gemeinde nicht unterschätzen, wenn es um die Mobilisierung der Fans geht.

Aber auch als Kanalinhaber darf man sich nicht zu wichtig nehmen. Denn bevor es YouTube gab, war ein Publikum für die Inhalte kaum zu finden. Und sind wir mal ehrlich, viele inhalte auf YouTube, mit denen man Geld verdienen kann, würden ohne YouTube auch gar nicht funktionieren.

 

Gunnar Social

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

Themen dieses Artikels
Gunnar Social Streaming
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