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27. März 2015

Kolumne: Packt Eure Smartphones weg!

Smartphone Sucht

Ich habe mir im Jahr 1998 mein erstes Handy gekauft. Allerdings kam die Entscheidung zustande, da ich im heimischen Elternhaus keine Ruhe zum Telefonieren hatte und ständig, ob der manchmal längeren Gespräche, unterbrochen wurde. Es war ein Prepaid-Tarif und SMS war nicht integriert – ich habe heute keine Ahnung mehr, was für ein Gerät es überhaupt war.

Die Leute zeigten mit dem Finger auf mich, wenn ich in der Öffentlichkeit die Antenne ausfuhr und für die Unwissenden praktisch in meine Hand sprach. Seit dieser Zeit hat sich viel getan. Nach einem Jahr kam das Handy in die Kiste und es dauerte knapp vier Jahre, bis ich mir ein neues Device anschaffte. Und plötzlich hatten alle vorherigen Hater auch ein Handy.

Leben ohne Smartphone? Will ich auch nicht

Weitere zehn Jahre später scheint der Höhepunkt der Nutzung erreicht. Für alle Funktionen gibt es eine Flat, in China haben 98 Prozent der relevanten Zielgruppe einen Vertrag, die Welt ist im Selfie-Wahn, es gibt Bürgersteige speziell für Handynutzer, und kleine Mädchen wollen ihre Mütter vergiften, die das iPhone unter Verschluss nehmen.

Soll ich weiter machen? Es gibt sogar eine App, die über die Kamera läuft, um zu sehen, ob man eventuell beim aufs Display starren auf Kollisionskurs mit anderen Menschen ist. Sagen wir doch, wie es ist: So manch einer scheint gar nicht mehr ohne Device zu können. Genug der Beispiele. Ich habe ja selber ein Smartphone und verlange auch nicht, dass wir zurück in die Steinzeit gehen.

Ich nutze mein Smartphone auch recht häufig. Mal eine Mail lesen, dann Instagram durchforsten oder eine Nachricht schreiben – hin und wieder telefoniere ich auch und schaue auf meine Karte, wenn ich mich einmal mehr hoffnungslos verfahren habe. Es gibt bestimmt auch Leute, die mich als Hardcore-User bezeichnen würden.

Dennoch finde ich, dass man verantwortungsvoller mit dem Smartphone umgehen muss und es eine gewisse Grenze geben sollte. Eigene Fußgängerwege? Mal im Ernst. Wenn das die Zukunft ist, dann möchte ich gerne aus dem Skript gestrichen werden. Und als ich die Geschichte mit dem Mädchen gelesen habe, die ihre Mutter vergiften wollte, kam mir die Idee zu dieser Kolumne.

Entschleunigung ohne Smartphone

Smartphones sind eine tolle Sache. Viele Apps sind einfach sinnvoll und bereichern das Leben. Aber geht den anderen Leuten doch bitte nicht auf die Nerven. Ob in der Bahn auf das Handy gestarrt oder ein Buch gelesen wird, ist im Prinzip das Gleiche. Nur darf es nicht aufdringlich sein. Ich will mich nicht vor der Zukunft verschließen, dennoch sage ich: Legt Eure Smartphones auch mal weg!

Richtig cool fand ich die Aktion von Durex. Das Unternehmen hatte Paare eingeladen "um zu entdecken, wie ihre Smartphones für fantastischen Sex sorgen können". Zunächst sprachen die Paare über ihr mobiles Nutzerverhalten, um dann die einfache und komplett kostenlose Antwort auf die Frage zu bekommen. Und die war denkbar einfach: Der Ausschaltknopf.

Und noch eine Anekdote: Mein Chef hat sich ein Klapphandy geholt und schaltet sein Smartphone am Wochenende nicht mehr an – er ist mehr als zufrieden mit der Entscheidung. Ich denke, das ist der richtige Schritt, um sich zu entschleunigen und wieder mehr wahrzunehmen. Denn das Smartphone soll nicht das Leben ersetzen, es soll helfen.

Dazu gibt es die Möglichkeit, mobiles Internet und Apps zu nutzen. Mobile Lifestyle ist eine tolle Sache, aber hat auch ihre Grenzen. Ob im Urlaub oder wenn Ihr mit Freunden unterwegs seid, nehmt Euch die Zeit für den Augenblick und schaltet das Gerät auch mal aus. Lächelt andere Menschen an und lauft sie nicht über den Haufen. Gegen den übertriebenen Smartphone-Gebrauch eben.

(Coverbild by Matthaw G - http://bit.ly/1CgvQeG)

Gunnar Social

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

Themen dieses Artikels

Smartphone
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