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06. Dezember 2018

Generation Z - Neuer Liebling: Instagram

Wie hat es Instagram geschafft, den Giganten Facebook abzulösen oder gar zu überholen? Wir haben uns auf Spurensuche begeben.

Instagram besser als Facebook?

Allgemein kursiert die These, dass Facebook bei den jüngeren Generationen immer mehr verstaubt und langsam in Vergessenheit geraten wird – Instagram und Snapchat dominieren die Handybildschirme. Diese These ist mehr als nur ein Gerücht und lässt sich anhand von Zahlen belegen, bzw. untermauern.

Vor vier Jahren nutzten 89 Prozent der Jugendlichen zwischen 14-19 Jahren Facebook. Heute sind es nur noch 61 Prozent - das ist ein Verlust von 28%. Das tut selbst Facebook weh und deswegen ist der Konzern dringend auf der Suche nach jungen Nutzern.

Ein Grund, warum man Lasso in den USA startete und seinerzeit auch Instagram für viel Geld übernahm. Auf der anderen Seite steigt die Beliebtheit bei den +50-Nutzern weiter an.

Facebook der Klassiker oder doch nur eingestaubt?!

Ich bin ein 1998er Jahrgang und verkörpere die Schnittstelle der Generation Y und Z. Ich liege also genau da, wo sich die Meinungen spalten, bzw. das Nutzungsverhalten in den sozialen Netzwerken variiert – Umbruchsstimmung sozusagen. Ich zum Beispiel nutze Instagram und Snapchat lieber als Facebook und das hat natürlich seine Gründe.

Facebook verkommt bei mir – und da bin ich nicht die Einzige – zu einem angestaubten Veranstaltungskalender. Ein Kalender, den man nicht wirklich nutzt, der aber auch noch zu schade ist, im Papierkorb zu landen.

Instagram als Lifestyle-Giude

Wie haben es Instagram und Snapchat geschafft, die Jugend von heute zu überzeugen? Eins ist klar: Auf Instagram wird ein Lifestyle (vor-)gelebt und vermittelt. Influencer bestimmen hier das Netz. Zumindest, soweit man es zulässt. Mit dem Trend der Selfies und dem steigenden Hype um die Youtuber kam auch Instagram mehr und mehr ins Spiel.

Am Beispiel von Instagram lässt sich wunderbar erklären, was mich an diesem Format so fasziniert. Und da ich sozusagen die personifizierte Schnittstelle bin, lässt sich meine Meinung, denke ich, ganz gut auf die allgemeine Altersgruppe übertragen. Laut des Gründers und Erfinders von Instagram, Kevin Systrom, werden Erinnerungen in Zukunft nicht mehr aufgeschrieben, sondern nur noch abgebildet.

Bilder haben einen neuen Stellenwert erreicht. Teilweise definieren wir uns über sie im Netz. Teilweise sind es für uns Erinnerungen, die wir nicht missen wollen; die wir festhalten wollen und die wir teilen wollen. Dem Prozess, den Systrom beschriebt, kann man heute beim Wachsen förmlich zusehen. Es geht insgesamt um ein familiäres und persönliches Gefühl, das auf Facebook fehlt – dazu gleich mehr.

Teil des Universums

Auf Instagram finden Fußball, Mode und Hollywood statt. Durch die geposteten Fotos der Promisternchen haben wir Follower das Gefühl, ein Teil der großen, glamourösen Welt zu sein. Fotos vermitteln Intimität, sodass auch wir, die Normalos, ein Stückchen Ruhm der Sternchen erhaschen können.

Mit der Funktion der Videos wurde dies noch verstärkt. Live-Videos können geschaltet werden und man ist mitten im Geschehen. Täglich werden 80 Millionen Momente bei Instagram festgehalten. Das sind so unvorstellbar viele, dass Intimität eine ganz andere Bedeutung bekommt, als noch vor zehn Jahren. Ziemlich paradox, dass wir einerseits Privatsphäre wollen und andererseits es unglaublich spannend finden, uns den ganzen Tag das Leben Anderer reinzuziehen.

Phänomen Instagram

Fotos vermitteln nicht nur Intimität, sie sind intim. Sie sind so persönlich, dass wir häufig viel zu leichtsinnig damit umgehen. Instagram hat es geschafft, Intimität in der Welt des Internets, dass alles andere als privat ist, aufzubauen und eine Atmosphäre geschaffen, die Nutzer als familiär und persönlich (ihr erinnert euch?) bezeichnen – das, was der Jugend bei den Giganten Facebook und Twitter fehlt. Die Fotografie zeigt einen unglaublichen Wandel in den letzten Jahren auf. Heutzutage werden alle zwei Minuten mehr Fotos aufgenommen, als im 19. Jahrhundert zusammen.

Was hat sich bei Facebook verändert bzw. nicht verändert?

Vor ein paar Jahren galt man als Exot, wenn man nicht regelmäßig auf Facebook surfte, postete oder sein Profilbild änderte. Es erschien persönlicher. Heute verlagert sich alles und die wenigstens User meiner oder jüngerer Generationen fühlen sich dort noch mit Freunden verbunden. Facebook bleibt leider mein verstaubter Veranstaltungskalender. Das Einzige, was bleibt, sind die peinlichen Pinnwandbeiträge meines 14-jährigen Ichs, an denen man sich erheitern kann.

Ich denke, dass Facebook immer noch der große weitreichende Riese ist und bleiben wird, auf dem alle irgendwie vernetzt sind. Allerdings spaltet sich die Gruppe der Nutzer in die aktiven Nutzer und die Schläfer. Instagram wird hingegen weiterwachsen und weiter an Bedeutung gewinnen.

So lange, bis jemand etwas Neues erfindet. So wie es immer ist. Ein ständiger Wechsel im Universum der unbegrenzten Möglichkeiten. Eins haben trotzdem alle sozialen Netze gemeinsam: Jeder möchte zeigen was er hat, kann und macht.

Valentina

Gebürtige Süddeutsche, versucht sich am Schreiben und am Hochdeutsch. Begeistert sich für Apple und ist am glücklichsten, wenn‘s Schoki gibt.

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