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09. Oktober 2019

Google bietet mehr Privatsphäre

Google und Privatsphäre? Ein schwieriges Thema. Doch Google muss umdenken, um Nutzer zu besänftigen. 

Caschy über Google

Schon mit der Vorstellung von Android 10 zur Google I/O hat Google eines deutlich gemacht: Man wird künftig unter Android mehr Wert auf die Privatsphäre der Nutzer legen.

Nun muss man natürlich wissen, dass Google ohne Nutzerdaten seine Dienste niemals in der Qualität anbieten könnte, wie es heute der Fall ist. Gleichzeitig würde es auch wenig Sinn ergeben, unter Android mehr Privatsphäre zu gewähren, während man im Rest des Google-Universums weiterhin alles von sich preisgibt.

Deshalb ergreift Google diverse Maßnahmen auch über alle Produkte, geht das Thema eben nicht nur mit Android an. Nun hat Google auch schon erste Ergebnisse zu verkünden. 

Google Maps mit Inkognito-Modus 

So gibt es in Google Maps nun zum Beispiel einen Inkognito-Modus. Dieser lässt sich unkompliziert auswählen, nachdem man sein Profilbild angetippt hat. Im Inkognito-Modus ausgeführte Suchen oder Navigationen in Maps werden dann nicht mit dem Google-Konto verknüpft.

Der Inkognito-Modus auf Google Maps verknüpft die Anfragen nicht mit dem Google-Konto

Ob man diesen Inkognito-Modus persönlich benötigt, muss man natürlich für sich selbst abwägen. Kann praktisch sein, kommt immer sehr auf die Situation an. Gut, dass man da nun die Wahl hat.

Der Durchschnittsnutzer dürfte dennoch besser beraten sein, Google Maps "normal" zu nutzen, denn so wird Maps für einen selbst auch immer besser, zum Beispiel mit Restaurantempfehlungen. Man muss eben abwägen, ob einem ein guter Dienst die Aufgabe bestimmter Daten wert ist.

News bei YouTube und Google Assistant 

In Richtung Privatsphäre geht es auch bei YouTube. Man kann auf der Video-Plattform automatisch den Verlauf löschen lassen. Wählen kann der Nutzer hier 3 oder 18 Monate als Löschzeitraum. Die Funktion selbst ist eventuell schon von Googles Webaktivitäten bekannt, die man bei Google auf gleiche Weise verwalten kann.

Sprachassistenten kamen diesen Sommer eher unrühmlich in die Medien. Die Auswertung von Sprachaufnahmen durch Menschen wurde den anbietenden Unternehmen vorgeworfen. Das hat tatsächlich zu Änderungen geführt, die Anbieter weisen nun besser darauf hin und bieten auch die Möglichkeit, so etwas zu verweigern.Beim Google Assistant können Sprachaufzeichnungen nun auch gelöscht werdem

 

Bei Google kann man Sprachaufnahmen nun explizit löschen. Das geht auch direkt über einen Sprachbefehl, „Hey Google, lösche das Letzte, was ich gesagt habe“ oder „Hey Google, lösche alles, was ich letzte Woche gesagt habe“ lösen den Löschvorgang aus. Man muss diese Funktion auch nicht extra aktivieren, der Sprachbefehl funktioniert einfach so.

Allerdings muss man dann doch eine Webseite bemühen, wenn man mehr als eine Woche löschen möchte, der Google Assistant wird entsprechend darauf verweisen, dass man die Löschung dort abschließen kann.

Sicherheit bei Google Chrome 

So viel zu den drei großen Privatsphäre-Neuerungen bei Google. Teilweise sind sie schon verfügbar, teilweise werden sie erst nächsten Monat auch für andere Länder verteilt. Aber auch in Sachen Sicherheit möchte Google seinen Nutzern etwas mehr bieten.

Viele Chrome-Nutzer verwenden auch gleich den integrierten Passwortmanager, um Zugangsdaten nicht jedes Mal händisch eingeben zu müssen. Dieser Passwortmanager hat nun eine Passwortprüfung integriert.

Die Funktion ermittelt zum einen die Stärke und Sicherheit aller gespeicherte Passwörter. Zum anderen lässt sie den Nutzer aber auch wissen, ob Passwörter einmal Bestandteil einer Veröffentlichung waren, beispielsweise nach einem Hack. Falls dies der Fall ist, wird der Nutzer auch gleich an die Hand genommen, um entsprechendes Passwort zu ändern.

Google Password Checkup 

Aber auch für Nutzer, die nicht auf den integrierten Passwortmanager setzen, hat Google etwas in der Hinterhand. Seit längerer Zeit bietet man bereits eine Erweiterung namens Password Checkup an, die bei Eingabe eines Passwortes überprüft, ob jenes schon einmal Opfer eines Leaks wurde, also ähnlich wie die neue Funktion im Passwortmanager.

Diesen Password Checkup wird man künftig auch ohne die zusätzliche Installation einer Erweiterung nutzen können. Noch im Laufe des Jahres wird das Ganze direkt in Chrome integriert. Gibt man dann auf einer Webseite ein Passwort ein, wird automatisch geprüft, ob es sich um ein sicheres handelt.

Beim Google Password Checkup wird das Passwort auf mögliche Leaks geprüft

Dabei wird logischerweise nicht einfach das Passwort selbst an Google gesendet, sondern die Logindaten werden logischerweise verschlüsselt und gehasht. Kommt eben dieses Jahr noch in die finale Version von Chrome, wer mit der Canary-Version unterwegs ist, kann das sogar schon nutzen.

Google macht solche Geschichten natürlich nicht ohne sich davon selbst einen Vorteil zu versprechen. Fühlt man sich als Nutzer bei Google gut geschützt und aufgehoben, ist man automatisch eher bereit, Daten von sich preiszugeben.

Und vielleicht traut man Google auch einfach einen besseren Umgang mit Daten zu als anderen Firmen. Das entscheidet aber jeder selbst. Google scheint momentan auf jeden Fall auf einem Weg zu sein, der für den Hauptteil der Nutzer durchaus begrüßenswert ist.

 

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