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09. Mai 2018

Google I/O: Android P und mehr

Google I/O 2018: Auch ohne neue Hardware gibt es Neuigkeiten, im Mittelpunkt stand natürlich Android P.

Google I/O 2018: Caschy berichtet

Google hat vom 8. bis 10. Mai die jährliche Entwicklerkonferenz Google I/O abgehalten. Während die Veranstaltung vor allem für Entwickler gedacht ist, gibt Google auf der Eröffnungskeynote auch immer einen Ausblick auf das, was die Nutzer in der nächsten Zeit so vom Unternehmen erwarten können.

Dies ist kurzfristig auch erst einmal keine neue Hardware, was aber nicht bedeutet, dass es keine interessanten Neuerungen gibt. Für diese benötigt man nur eben keine neuen Geräte.

Google Assistant mit AI-Unterstützung 

AI (Artificial Intelligence, künstliche Intelligenz, KI) ist logischerweise nicht erst seit gestern bei Google ein großes Thema. AI soll Probleme lösen, für jeden. Sich so integrieren, dass es eine Hilfe für die Menschen ist. Das fängt beim Verstehen des Menschen an – und das ist auch die große Aufgabe, die gelöst werden muss.

Google ist hier einen Schritt weiter, das sieht man an Verbesserungen, die der Google Assistant erhält. Dieser kann künftig nämlich mehrere Befehle auf einmal verstehen. Was für den Menschen super einfach klingt, ist für Computer eine große Herausforderung.

Allein das Wörtchen "und" kann für Verwirrung sorgen. Bedeutet das "und" nun zwei Dinge für denselben Befehl? Kommt ein weiterer Befehl? Dies zu unterscheiden hat Google hinbekommen.

Man kann allerdings davon ausgehen, dass dies eine Funktion sein wird, die etwas länger benötigt, um nach Deutschland zu kommen, hierzulande ist die Sprachbarriere noch einmal ein Stück höher.

Neue Stimmen für den Google Assistant 

Was aber auch in anderen Sprachen einfacher umzusetzen sein sollte, ist das angehängte Zuhören des Assistant. Anstatt bei jeder Anfrage wieder "Hey Google" sagen zu müssen, um den Assistant erneut zu aktiveren, hört dieser einfach noch ein bisschen zu, ob eine weitere Frage kommt, die dann eben auch ohne "Hey Google" erkannt wird.

Aber auch die Aussprache von Assistenten ist ein wichtiges Mittel, um diese natürlich wirken zu lassen. Google setzte hier bislang auf die Stimme "Holly", die von einem echten Menschen eingesprochen wurde. Jetzt hat Google ein Machine Learning System, das andere Stimmen nach kurzer Trainingsphase nachahmen kann.

Daraus resultiert, dass es später im Jahr sechs neue Stimmen für den Assistant geben wird, darunter auch die ein oder andere bekannte. Ob das auch nach Deutschland kommt, oder erst einmal in den USA verbleiben wird, hat Google leider nicht mitgeteilt. Im Gegensatz zum Verständnis von mehreren Befehlen sollte dies aber nicht ganz so kompliziert in anderen Sprachen umsetzbar sein. 

Noch etwas weiter in die Zukunft geblickt, wird der Assistant via Google Duplex auch einmal Anrufe tätigen können, so zum Beispiel Frisörtermine für den Nutzer ausmachen können. Läuft es wie geplant, wird man am anderen Ende nicht merken, dass man sich gerade mit einem Assistenten unterhält. Spannende Sache.

Google Lens mit neuen Funktionen

Mit Smart text Selection möchte Google Lens Texte aus der echten Welt digitalisieren.

AI bedeutet bei Google aber auch Google Lens, das allwissende Kameraauge. Ob für die Navigation per Augmented Reality oder einfach, um Texte zu scannen, Google Lens kann viel – und das auch bald auf mehr Geräten.

"Smart text Selection" heißt die Funktion, die Texte aus der echten Welt digitalisiert verwendet. Wörter auf einer Speisekarte markieren und erfahren, was man da eigentlich bestellt.

Eine Telefonnummer von einer Visitenkarte extrahieren und direkt anrufen. Die Kamera auf ein Konzertposter halten und das passende Musikvideo abgespielt bekommen. Solche Dinge sind damit möglich.

Auch kann Google Lens über die Kamera Gegenstände erkennen und ähnliche vorschlagen, eventuell auch gleich zum Kauf. Tolles Outfit gesehen? Einfach fotografieren und von Lens die Einzelteile vorschlagen lassen. Kein Ding, das man mehrmals täglich nutzen würde, das aber sehr hilfreich sein kann, wenn einmal benötigt.

AI-Funktionen auch für Google Fotos

Google Lens bekommt AI-Unterstützung mit vielen neuen Funktionen.

Google Lens ist auch in Google Fotos vorhanden. Google Fotos wird aber ebenfalls neue AI-Fähigkeiten erhalten. Diese sorgen dann dafür, dass der Nutzer Bilder noch schneller teilen kann. Aber auch die Bildmanipulation wird weiter angegangen.

So kann man Bildern die Farbe entziehen, zum Beispiel im Hintergrund, um ein Motiv noch mehr hervorzuheben. Durch die Erkennung von Personen soll es zudem nach einer Weile möglich sein, Bilder von dieser Person dann direkt mit dieser zu teilen.

One-Tap-Actions sind bei Google Fotos auch an Bord, Bilder lassen sich so begradigen - oder auch PDFs aus gescannten Dokumenten erstellen. 

One-Tap-Actions sind auch an Bord, Bilder lassen sich so begradigen - oder auch PDFs aus gescannten Dokumenten erstellen. All das wird im Laufe des Jahres in Google Fotos kommen, ob direkt weltweit, ist unbekannt.

Mehr interessante News für den Nutzer

Google News wird neu aufgestellt. Googles Tool zum Nachrichtenkonsum verschmilzt dabei mit Google Kiosk, beziehungsweise ersetzt das bisherige. Hier findet man ebenfalls mehr AI, Nutzer sollen mehr News sehen, die sie wirklich interessieren. Gleichzeitig kann man aber auch eigene Quellen hinzufügen.


Über "Full News Coverage" werden mehrere News zu einer Story präsentiert, auch mit Video oder Liveinhalten. Hier bekommen alle Nutzer die gleichen Inhalte angezeigt, das Bild soll nicht verfälscht werden.

Unterstützt werden im neuen Google News, das im Web sowie für Android als auch iOS zur Verfügung stehen wird, auch Paywalls und Abos, als Publisher kann man da eventuell aufatmen.

Neu ist auch, dass AMP weitere Inhalte wie beispielsweise Kommentare anzeigt. AMP reduziert die Ladezeiten enorm, entzieht Seiten aber eben auch gewisse Elemente.

Android P wird vorgestellt

Android P, logischerweise ein großes Thema für Google. Ab sofort steht die zweite Entwicklerversion zur Verfügung. Große Neuerung an dieser Stelle: Nicht nur für Geräte von Google selbst, sondern auch für einige andere Smartphones.

So können beispielsweise auch Nutzer eines Nokia 7 Plus oder Sony Xperia XZ2 die Beta auf Ihr Smartphone bringen. Nach der Registrierung dafür landet die Beta dann als OTA-Update auf dem Gerät.

Jedoch sollte man bedenken, dass es sich eben um eine Beta handelt, die durchaus auch harte Fehler haben kann. Vorherige Backups sollten also auf jeden Fall zur Pflicht vor der Beta-Kür werden.

Adaptive Battery und Adaptive Brightness 

Displayhelligkeit und App-Aktivitäten werden automatisch so geregelt, dass der Nutze eine längere Laufzeit mit seinem Smartphone erreicht.

Aber was wird neu sein? Viel Machine Learning, also noch mehr als bisher schon. Adaptive Battery und Adaptive Brightness sind zwei der Punkte, die voll auf maschinelles Lernen setzen. Displayhelligkeit und App-Aktivitäten werden automatisch so geregelt, dass der Nutzer letztendlich eine längere Laufzeit mit seinem Smartphone erreicht.

Aber das ist eben ein Lerneffekt, der sich erst im Laufe der Zeit einstellt, wenn das System genügend Nutzungsinformationen gesammelt und verarbeitet hat.

App Actions als Mehrwert

Automatischer wird es auch mit den App Actions. Verbindet man beispielsweise einen Kopfhörer mit dem Smartphone, kann so vorgeschlagen werden, die Lieblingsmusik auf Spotify wiederzugeben. Weniger Schritte für den Nutzer, das ist immer gerne gesehen, wenn gut ausgeführt.

Slices ist ebenfalls eine Neuerung, die auf künstlicher Intelligenz basiert. Sucht man nach etwas, Google nahm bei der Präsentation den Beförderungsdienst Lyft, bekommt man auch kleine Karten angezeigt, die zur persönlichen Situation passen.

Im Fall von Lyft würde beispielsweise angezeigt, was eine Fahrt vom aktuellen Ort nach Hause kosten würde, per Tap kann man dann direkt in die App springen und die Fahrt buchen. Hier muss Google allerdings auch auf die Entwickler setzen, die das in ihre Apps implementieren müssen.

Android P mit neuer Bedienung 

Eine neue Gestennavigation ist bei Android P integriert. Eine Wischgeste von unten nach oben bringt eine neue Übersicht aktuell verwendeter Apps zum Vorschein, die man durchscrollen und direkt ansteuern kann.
 

Android P wird sich aber auch generell ändern, zum Beispiel in Sachen Bedienung. Eine neue Gestennavigation ist machbar. Eine Wischgeste von unten nach oben bringt eine neue Übersicht aktuell verwendeter Apps zum Vorschein, die man dann durchscrollen und natürlich auch direkt ansteuern kann.

Neues Dashboard bei Android P

Spannend ist das neue Dashboard bei Android P. Das zeigt dem Nutzer nämlich schonungslos, wie sein Nutzungsverhalten aussieht.

Spannend ist auch das neue Dashboard. Das zeigt dem Nutzer nämlich schonungslos, wie sein Nutzungsverhalten aussieht. Aber nicht nur das Dashboard, auch App Timer und Wind Down sind Funktionen, die für eine bewusstere Smartphone-Nutzung entwickelt wurden, für weniger Ablenkung sorgen sollen.

Mit dem App Timer lassen sich zum Beispiel Nutzungszeiten festlegen. Überschreitet man diese, wird ein entsprechender Hinweis angezeigt, das App-Icon ausgegraut.

Der Do-Not-Disturb-Modus lässt sich unter Android P nicht nur leichter aktivieren – einfach das Gerät auf die Displayseite drehen –, sondern blockiert auch mehr Inhalte, die einen ablenken könnten.

Die Beta ist verfügbar

Alles in allem wird Android P eben sehr viel auf maschinelles Lernen setzen und dem Nutzer mehr Arbeiten abnehmen, indem weniger Schritte für Aktionen benötigt werden.

Wer sich das Ganze jetzt schon anschauen möchte, sollte einmal bei Google vorbeischauen und sich für die Beta anmelden. Bis zum finalen Release gegen Ende des Jahres werden aber noch einige Neuerungen hinzukommen.

 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Caschy Android Google
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