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26. April 2018

Gmail und Tasks: Google stellt neu auf

Neues aus dem hause Google. Wobei, was heißt Neues? Google bohrt kräftig auf und hofft, euch das Mailen zu erleichtern.

Caschys Blickwinkel

In ein paar Tagen findet die Google I/O statt. Die Entwickler-Konferenz wäre eigentlich die perfekte Gelegenheit für Google, um Neuigkeiten aus dem Google-Universum auf die Nutzer loszulassen.

Google hat aber offenbar andere Pläne und so gibt es vorab schon einige Neuerungen. Zum Beispiel wird YouTube Kids neue Filter-Einstellungen erhalten. Aber hier soll es jetzt um Gmail und Google Tasks gehen, die beiden Dienste werden nämlich nicht nur verzahnt, sondern erhalten auch neue Funktionen.

Gmail: Keine Neuerfindung

YouTube Kids bekommt neue Filter-Einstellungen.

Nun muss die E-Mail 2018 nicht neu erfunden werden, sie hat sich bereits vor Jahren als das elektronische Kommunikationsmittel schlechthin etabliert. Aber eine Mail-Oberfläche kann auch heute noch dafür sorgen, dass man den einen Dienst nutzt und den anderen nicht.

Google wollte 2014 die E-Mail mit Inbox revolutionieren. Letztendlich wurde Inbox, das auf Gmail aufsetzt, aber zur Experimentierfunktion für Mails. Zahlreiche Funktionen, die zuerst in Inbox anzutreffen waren, landen nun in Gmail, während Inbox in Zeiten der Gmail-Entwicklung erst einmal weniger Liebe von Google erfährt.

Normal oder Power-User?

Bei Mails kommt es auch immer darauf an, wie hoch das Aufkommen ist. Wer nur alle paar Tage mal eine Mail erhält, der wird sich nicht groß Gedanken über Änderungen machen, die die Produktivität steigern können.

Erhält man aber ein paar mehr Mails, wird die Oberfläche immer wichtiger, um erstens nichts zu verpassen und zweitens, um organisiert zu bleiben. In Sachen Organisation hat Inbox mit Bundles quasi den heiligen Gral gefunden, dieser kommt aber erst einmal noch nicht zu Gmail.

Warum? Das weiß nur Google, aber Gmail sieht auch in der neuen Version erst einmal nur die Trennung nach wichtigen und unwichtigen Mails vor. Praktisch ist hierbei, dass man auf Wunsch Benachrichtigungen eben nur bei wichtigen Mails erhält.

Intelligente Mails-Accounts

Aber was kann Google nun ändern, damit Mails besser werden? Im Großen und Ganzen wird vor allem die Produktivität gesteigert. Das heißt allerdings auch, dass die neuen Funktionen dann stärker zum Tragen kommen, wenn man ein höheres Mail-Aufkommen hat.

Logisch, effektiveres Arbeiten zeigt sich im Long-Run, nicht bei einer einzelnen Mail. Intelligente Antworten werden zum Beispiel Einzug halten. Ist in einer Mail beispielsweise ein Terminvorschlag enthalten, bekommt man passende Antwortschnipsel vorgelegt. Oder man kann schnell bestätigen, das man etwas wie vorgeschlagen macht.

Aktuell sieht es jedoch so aus, als wären die intelligenten Antworten nur bei Mails mit englischen Inhalten verfügbar. Übrigens, wichtig zu wissen: Google scannt die Mails zwar für die Anzeige der Schnellantworten, jedoch fließen die Inhalte nicht in etwaige Profile mit ein, die zum Beispiel für die Anzeige von Werbung genutzt werden.

Gmail und Smart Replies

Mobil gibt es diese Smart Replies schon länger und sie werden auch gerne genutzt. Bereits 10 Prozent der Antworten sind laut Google Smart Replies, die den Nutzer im Bestfall zwei Taps zum Abschicken abringen.

Ähnlich gestaltet sich auch die Funktion "Automatische Erinnerungen". Mails, denen es eventuell einer Antwort bedarf, werden bei Nichtbeantwortung einfach nach ein paar Tagen mit dem entsprechenden Hinweis noch einmal in das Blickfeld des Nutzers gebracht.

So kann verhindert werden, dass man eine Mail liest, dann aber vergisst zu antworten, weil man es vielleicht nicht direkt gemacht hat. Weiß man bereits, dass man erst später auf eine Mail antworten möchte, kann man auch die neue Funktion des Zurückstellens verwenden. Hier lassen sich dann Datum und Zeit festlegen, wann eine Mail wieder als neu mit der Erinnerung angezeigt wird.

Mails werden nun zurückgestellt

Bei Google Mail können Mails zurückgestellt werden, um später auf eine Mail zu antworten.

Es gibt aber auch Voreinstellungen für "Morgen", "Dieses Wochenende", "Nächste Woche" und "Irgendwann". Diese kann man – bis auf "Irgendwann" – in den Einstellungen nach seinen Bedürfnissen anpassen. Verfügbar ist die Funktion in den mobilen Clients für Android und iOS.

Gmail bietet diverse Einstellungen im Mail-Account, um das Zurückstellen definieren zu können.

Das sind übrigens alles Funktionen, die Google eben mit Inbox schon lange getestet hat. Gmail und Inbox nähern sich so sehr an und es steht auch noch in den Sternen, wie Google mit Inbox weiter verfahren wird, der Fokus lag nun erst einmal auf Gmail.

Viele Funktionen sind von Inbox bekannt, Gmail steht aktuell aber im Fokus.

Gmail verzahnt seine Produkte

Gmail wird zudem besser mit anderen Google-Produkten verzahnt. Dazu gehört auch das neue Google Tasks. Neu ist das nicht wirklich, Google hat hier einen schon vorhandenen Dienst mit neuen Apps wiederbelebt.

Google Tasks ist ein Aufgabenplaner, der mit nicht allzu vielen Funktionen daherkommt. Allerdings muss man auch hier wieder auf den Nutzer schauen. Wenn jemand nur ein paar Aufgaben hat, reicht so ein einfaches Tool völlig aus. Teamarbeit oder komplexere Aufgabengestaltungen mit Dateianhängen sucht man aber bei Google Tasks vergebens.

Google Tasks ist sehr aufgeräumt und natürlich mit Gmail verzahnt.

Die App ist selbsterklärend und wirkt durch ihren Mangel an (von vielen eh nicht benötigten) Funktionen auch sehr aufgeräumt. Erinnerungen, die man in der App einträgt, erhält man dann natürlich auch in Gmail. Kann also durchaus praktisch sein, um schnelle Gedanken festzuhalten, die man dann beim Abarbeiten von Mails noch einmal präsentiert bekommt.

Google Tasks wird natürlich weiterentwickelt.

Zwei neue Google-Produkte zum testen

Google wird in den nächsten Wochen und Monaten sicher noch weiteres Feintuning vornehmen, das sind alles keine Dienste, die nicht sowieso in einem stetigen Wandel stehen. Die jetzigen Neuerungen bringen auf jeden Fall frischen Wind in das bei Weitem nicht angestaubte Thema E-Mail.

Der Nutzer kann sich nicht nur den für sich passenden Anbieter suchen, sondern hat auch bei Apps eine Auswahl. Wem der Gmail-Client von Google nicht gefällt, der kann eben auch Inbox nutzen. Oder Microsofts Outlook-App, die ebenfalls wunderbar mit Gmail zusammenspielt und zahlreiche erweiterte Funktionen bietet.

Auf jeden Fall hat Google mit Gmail und Tasks nun wieder zwei "neue" Produkte, die man nutzen kann. Vielleicht findet der ein oder andere ja genau die Kombination aus Tools, die ihn glücklich macht.

Gmail für Android
Gmail für iOS
Google Tasks für Android
Google Tasks für iOS

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Caschy Google
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