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25. Oktober 2019

Google: Gegen den Handy-Stress

Viele sitzen zu oft am Smartphone und Google hat sich einige (schräge) Dinge einfallen lassen, um Euch zu schützen.

Besserer Umgang mit dem Handy

Eine WhatsApp-Nachricht von Mutti, eine neue Mail ist auch schon wieder da und dann kommt auch noch die Meldung, dass der Lieblings-YouTuber gerade ein neues Video veröffentlicht während der Abfallkalender vermeldet, dass die grüne Tonne doch morgen geleert wird.

Ein Smartphone kann so schnell zum Stressfaktor werden. Teilweise sind die Probleme allerdings auch gar keine, denn man muss auch bedenken, wie viele einzelne Gadgets das Smartphone heute vor allem in ihrer analogen Form ersetzt.

Aber nicht jeder kann damit umgehen, mancher verrennt sich in einer Informationsspirale, die das Smartphone zum Mittelpunkt macht. Das ist nicht gut für einen selbst und auch nicht gut für die eigene Umgebung. Und mal ehrlich, die Menschheit wurde mit Smartphones auch irgendwie ins kalte Wasser geschmissen.

Plötzlich konnte man alles mobil von unterwegs aus erledigen, die Hersteller bombardierten die Nutzer mit Funktionen noch und nöcher, das Ziel war, die Nutzer so viel Zeit wie möglich mit dem Smartphone verbringen zu lassen.

Hersteller suchen nach Lösungen

Heute sieht das anders aus. Die Hersteller möchten die Nutzer dazu bringen, ihre digitalen Begleiter bewusster zu nutzen, auch wenn dies bedeutet, dass die Geräte weniger genutzt werden.

Die Ansätze der verschiedenen Akteure sind da sehr ähnlich, sei es OnePlus mit dem ZenMode, Apple mit seiner Bildschirmzeit oder Google – die haben ihre Achtsamkeits-App Digital Wellbeing genannt.

Im Fall von Google sieht man da anscheinend noch nicht das Ende der Fahnenstange, möchte den Nutzern noch mehr an die Hand geben, damit sie ihr digitales Leben bewusster gestalten können. Deshalb hat man im Rahmen der Google-Experimente nun auch solche für Digital Wellbeing veröffentlicht.

Unlock Clock setzt auf Reflektion

Die bisher verfügbaren Beispiele entstanden bei Google, entsprechender Code ist Open Source verfügbar, sodass man die Beispiele auch als Ansatz für eigene Ideen hernehmen kann.

Hat man etwas entwickelt, das man auch anderen zugänglich machen möchte, kann man das ebenso als Experiment einreichen. Die vorgestellten Experimente sollen dabei helfen, eine Balance in den Technikalltag zu bekommen.

Erreicht wird dies auf ganz unterschiedliche Methoden. Eher informativen Charakter hat dabei zum Beispiel Unlock Clock". Die App zeigt dem Nutzer nach jedem Entsperren des Smartphones, wie oft er dies an jenem Tag schon gemacht hat.

Das so vor Augen geführt zu bekommen, kann durchaus dabei helfen, die Entsperraktionen zu beschränken und somit weniger Zeit mit dem Smartphone zu verbringen.

Post Box als persönlicher Sekretär


Post Box
möchte hingegen dabei helfen, der Flut der Benachrichtigungen Herr zu werden. Man gibt an, wie oft man Benachrichtigungen erhalten möchte. Post Box sammelt diese dann und zeigt diese zum festgelegten Zeitpunkt sortiert nach Apps an.

Statt also bei jeder Benachrichtigung zum Smartphone zu greifen, kann man das Smartphone auch einmal eine Weile liegen lassen, ohne wirklich etwas zu verpassen.

We flip: Eine Art Wettbewerb  

We flip ist ebenfalls eine interessante Anwendung, kombiniert sie die Pause vom Smartphone doch mit echten sozialen Kontakten. Vorgestellt für beispielsweise Nachbarschaften, lässt sich das Tool aber in jeglichen Gruppen nutzen.

Wenn alle bereit sind, wird der Schalter umgelegt. Greift der erste wieder zum Smartphone, endet die Session und man sieht, wie man selbst abgeschnitten hat. Das kann auch in geselliger Runde ganz nett sein, wenn sich nicht jeder ablenken lässt.

Paper Phone: Der Spiegel des Smartphones

Paper Phone ist ein Projekt, das einen eventuell schmunzeln lässt. Man druckt sich quasi ein Smartphone auf Papier aus und füllt es nur mit den wichtigsten Informationen, zum Beispiel mit Kontakten.

Freilich kann man das Paper Phone nicht direkt nutzen, aber es kann einem sehr schön zeigen, was eigentlich wirklich am wichtigsten für einen selbst im Smartphone ist. Und somit auch wieder Bewusstsein dafür schaffen, dass man nicht immer alles digital benötigt.

Desert Island: Qual der Wahl


Einen ähnlichen, wenn auch weniger analogen Ansatz, verfolgt Desert Island. Getreu dem Motto "ich packe meinen Koffer und ich nehme mit" entscheidet man sich für ein paar Apps, auf die man einfach nicht verzichten kann und bekommt dann auch nur diese auf dem Smartphone zur Verfügung gestellt.

Das kann zum Beispiel auch super dabei helfen, um herauszufinden, welche Apps man denn eigentlich tatsächlich benötigt und welche man einfach nur aus Gewohnheit noch nutzt oder auf dem Smartphone hat.

Morph: Selektive Handy-Nutzung


Das letzte aktuelle Experiment nennt sich Morph und soll ebenfalls dazu beitragen, dass man nur die Apps verwendet, die man gerade benötigt. Bei Morph allerdings anhand der Tageszeit oder dem, was man eben gerade macht.

Während der Arbeitszeit werden so keine Streaming-Apps angezeigt, in der Freizeit wird alles ausgeklammert, das mit Arbeit zu tun hat. So kann man immer auf das fokussiert bleiben, was man eigentlich gerade machen möchte, ganz ohne störende Ablenkung durch andere Dinge.

Die Digital-Wellbeing-Experimente sammelt Google auf einer Seite, wo man sich intensiver damit beschäftigen kann. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen ja, aus der digitalen Welt auszubrechen oder wenigstens das Bewusstsein zu schaffen, dass es auch ohne Smartphone eine Weile ganz gut geht.

Themen dieses Artikels
Caschy Google
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