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05. Januar 2018

Frühjahrsputz bei Facebook, Instagram und Co.

Wo liegen eigentlich eure Daten? Die Zeit ist reif, um mal mit einer Entrümplung zu beginnen.

Caschys Blickwinkel

2018 hat gerade begonnen. Ein Jahr, das in Sachen Computersicherheit noch für viele Schlagzeilen sorgen wird. Gerade erst wurden mit "Meltdown" und "Spectre" zwei Lücken bekannt, die die Hersteller noch einige Zeit beschäftigen werden.

Sie lassen sich nämlich nicht einfach patchen, wie es mit Fehlern in Betriebssystemen normalerweise der Fall ist. Es wird Updates geben, die einen Angriff erschweren, Google hat beispielsweise schon Chrome mit einer Funktion versehen, die es Angreifern schwerer machen soll.

Aber auch der Nutzer kann sich immer wieder ganz einfach vor ungewollten Internetdingen schützen, indem er seine Aktivitäten ein bisschen pflegt. Mehr als einmal hat man die Jahre immer wieder von Apps oder Diensten gehört, die kompromittiert wurden oder gleich selbst missbräuchlich Daten abgreifen.

Frühjahrsputz via Facebook

Warum also den Start in das neue Jahr nicht auch gleich einmal zum Entrümpeln solcher Dienste nutzen? Gerade in Social Networks werden so viele Daten durch so viele Stellen gesammelt.

An einer Umfrage teilgenommen? Bei einem Gewinnspiel mitgemacht? Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass diese Anwendungen immer noch Zugriff auf die Daten Eures Accounts haben.

Facebook gestaltet das Ganze sehr übersichtlich über die "App-Einstellungen". Hier werden alle mit Facebook verbundenen Apps aufgelistet und man kann sie direkt entfernen oder die Berechtigungen bearbeiten. Hier sammelt sich viel an, auch wenn man sich vielleicht gar nicht bewusst ist, dass man diese Apps eventuell mal genutzt hat.

Entrümpeln mit Google und Twitter 

Bei Google ist es ähnlich, hier gibt es ebenfalls eine Übersicht über Apps, die auf den Google-Account zugreifen. Man bekommt angezeigt, welche Informationen die einzelnen Apps abrufen und kann die Zugriffsberechtigung selbstverständlich auch einfach entfernen. Ein regelmäßiger Blick auf diese Seite kann sich durchaus lohnen.

Ein Microsoft-Account kann ebenfalls als Login für andere Dienste herhalten und gibt entsprechende Daten preis. Aber auch bei Microsoft gibt es eine schöne Übersichtsseite, von wo aus man dann gleich das große Entfernen beginnen kann.

Auch Twitter lässt sich mit jeder Menge Apps nutzen, die Verknüpfungen findet man an entsprechender Stelle in den Einstellungen. Das müssen nicht nur Apps für Twitter selbst sein, sondern kann eben auch Dienste beinhalten, die direkt zu Twitter teilen können. Löscht natürlich nur, was Ihr nicht mehr benötigt.

Cloud-Dienste mal kontrollieren

Drittanbieter-Apps sind auch bei der Verwendung von Cloud-Speichern sehr beliebt, ermöglichen sie oft einen unkomplizierten Umgang, vor allem bei Verwendung mehrerer Anbieter. Dropbox und Box sind zwei der beliebteren Anbieter, bei beiden bekommt man die Möglichkeit geboten, verknüpfte Apps zu entfernen.

Bei Dropbox sieht man auch gleich noch, welche Geräte direkt zu Dropbox hochladen können, diese kann man gegebenenfalls auch gleich entfernen. Bei Box findet man die Einstellung natürlich auch. Ziel sollte immer sein, tatsächlich nur aktiv genutzte Apps oder Geräte vorzufinden.

Instagram-Nutzer haben ebenfalls die Möglichkeit, verknüpfte Apps zu kontrollieren und gegebenenfalls zu entfernen. Allzu viel sollte sich da aber nicht tummeln, Instagram ist nicht gerade bekannt für seine Unterstützung von Drittanbieter-Apps.

Welche Accounts nutzt ihr nicht mehr? 

Aber man hat vielleicht auch Accountleichen, also Accounts bei Diensten, die man gar nicht mehr nutzt. In den meisten Fällen kann man solche toten Accounts auch einfach löschen, eine gelungene Übersicht gibt es auf justdelete.me. Der Dienst führt direkt zu den Abmeldestationen einzelner Dienste und erklärt auch, wie man einen Account bei dem jeweiligen Dienst sauber löscht.

Zu guter Letzt sollte man vielleicht auch noch einmal seine stets genutzten Dienste überprüfen. Zum Beispiel Passwörter ändern, die man bei mehreren Diensten nutzt. Das ist zwar bequem, wird aber schnell zur Gefahr, wenn einer der Dienste einmal ein Datenleck hat.

Doch den Passwortmanager?

Hat man Angst davor, verschiedene Passwörter zu vergessen, kann eventuell auch ein Passwortmanager helfen. Dieser hilft nicht nur beim Erinnern an Passwörter, sondern kann auch gleich "komplizierte" Passwörter vorschlagen.  Gern genutzte Passwortmanager sind zum Beispiel KeePass, LastPass, 1Password, BitWarden oder auch Enpass.

So ein sauberer Start in das Computerjahr tut jedem gut und ist vor allem auch wieder ein Stück mehr Sicherheit, für das man recht einfach selbst sorgen kann, wenn man sich einmal aufrafft. Es lauern genug Gefahren, da muss man sich nicht noch selbst Angriffspunkte erschaffen, indem man seine Internet-Accounts zumüllen lässt.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels

Caschy Social Media
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