Du willst unseren News-Alarm?
Yeah, kriegst Du! Trage hier Deine E-Mailadresse ein.

Super, das hat funktioniert!

Wir haben Dir eine E-Mail an die angegebene Adresse geschickt. Schau gleich nach und folge den Anweisungen in der E-Mail.

×
30. Januar 2019

Fake-Influencer: Bis es endlich klappt!

Lohnt sich für Marken eine Zusammenarbeit mit einem Influencer? Ob der vielen Fakes wird es schwierig, die wahren Perlen zu finden.

Influencer: Fake it till you make it

Eine Zusammenarbeit zwischen einem Influencer und einem Unternehmen kann beiden Seiten Vorteile bringen. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, wie so ein Modell aussehen kann. Mal profitiert die Marke von der Reichweite, mal ist es auch der Influencer, der dank des Deals enorm an Reichweite zulegen und wachsen kann. Im Idealfall wächst man zusammen.

Hier könnte man sicher noch genau ins Detail gehen, doch darum geht es heute nicht. Influencer-Marketing ist ein feststehender Begriff und ihr alle wisst wohl ziemlich gut, worum es dabei geht. Bis vor ein paar Monaten war das eine sehr einfach zu handhabende Geschichte, dann wurde Vreni Frost plötzlich abgemahnt – ihr erinnert euch?

Die gute Vreni ist auch für uns aktiv und ich hatte damals die Gelegenheit, mich mal ausführlich mit ihr zu diesem Thema zu unterhalten. Der Fall ging natürlich durch die Medien und plötzlich machte sich Unsicherheit breit. Muss ich nun alles als Werbung kennzeichnen? Müssen alle alten Postings editiert werden?

Wenn es sich um ein reines Sponsoring handelt, muss ein Posting auch gekennzeichnet werden. Was aber, wenn ich mir einfach etwas kaufe und davon ein Bild mache? Muss ich nur wegen meiner guten Reichweite auch dies als Werbung kennzeichnen?

Generation Z: Influencer oder was sonst? 

In Deutschland ist das manchmal alles nicht so leicht und ich habe während der Recherche auch mit Anwälten gesprochen. Es ist eine Grauzone und Accounts mit unter 1000 Followern werden in der Regel ohnehin kaum abgemahnt. Immerhin gab es für sie inzwischen einen Teilerfolg, die schriftlichen Urteilsgründe stehen indes noch aus.

Wie dem auch sei, hin und wieder bekommt man den Eindruck, die komplette Generation Z hat nur einen Berufswunsch: Influencer. Vingan Klein von Fashionista erklärte The Atlantic: „Wenn 20-Jährige auf YouTube oder Instagram sehen, was Influencer mit den Marken unternehmen, dann ist mir klar, dass sie alles dafür tun, das auch haben zu können.“

Die Frage ist nun, wie wird man ein einflussreicher YouTuber oder Instagrammer? Grundsätzlich sollte man Spaß an der Arbeit haben und authentisch sein. Einen Account zu betreiben ist Arbeit und Erfolg kommt nicht von alleine. Neben einer Portion Glück ist es oft schon fast ein Vollzeitjob, bis der Laden richtig läuft.

Fake it till you make it 

Man kann jedoch auch eine Abkürzung nehmen und in der heutigen Zeit darauf hoffe, dass es auch so klappt. Die Kennzeichnungs-Pflicht spielt den Fakes in die Karten. Denn Unternehmen kennen sich häufig kaum aus, wollen aber auf den Zug des Influencer-Marketings aufspringen. Und hier bieten sich inzwischen Chancen.

Wie zum Beispiel omr.com berichtet, sind aktuell auffallend viele Accounts unterwegs, die als Werbetreibende für verschiedene Marken auftreten. Das liegt zum einen daran, dass diese ominöse Werbepflicht besteht, bzw. die Angst davor, abgemahnt zu werden, wenn man eine Marke zeigt, ohne dies als Kooperation zu kennzeichnen.

Diese Kennzeichnungs-Pflicht spielt den angehenden Influencern in die Karten, da so bei "normalen" Postings der Eindruck erweckt werden kann, bereits für die eine oder andere Marke zu werben. Eine gute Anzahl an Followern ist unerlässlich, um den Eindruck abzurunden. Auch da gibt es Möglichkeiten, wie man schnell für einen adäquaten Zuwachs sorgen kann.

Geht man tiefer in die Analyse, lässt sich ohne Probleme rausfinden, ob die Follower zum Beispiel gekauft sind. Damit tendiert die Reichweite gegen Null und das ist für eine Marke ziemlich uncool. Auch Follow for Follow bringt zwar – gerne per Bot – viele Follower, aber Accounts aus Indonesien sind keine starke Währung für ein in Deutschland operierendes Unternehmen.

Sorgfalt als oberstes Gebot 

Viele Follower und vermeintliche gesponsorte Posts sind zwei Faktoren, die für Authentizität sorgen sollen. Während die ernsthaften Accounts gerne „unbezahlte Werbung wegen Markennennung“ als Formulierung nutzen, um nicht den Anschein zu erwecken für jede x-beliebige Marke zu werben, ist das genau der Punkt, den Fakes nicht machen.

Denn wer nur Werbung schreibt, möchte im Zweifel den Eindruck erwecken, dass es sich um eine bezahlte Partnerschaft handelt. „Fake it til you make it“ ist das Motto, denn schon eine Kooperation kann reichen, um einen Startpunkt für eine echte Karriere zu setzen. Genau das macht es für Unternehmen gefährlich.

Denn auf der einen Seite schwirren Postings durch das Social Web, die wie eine Kooperation aussehen und einer Marke im Zweifel auch schaden können. Auf der anderen Seite genießt diese Disziplin ohnehin einen zeitweise zweifelhaften Ruf, der so nicht unbedingt ein Fundament bekommt.

Was genau bedeutet das für die Unternehmen? Man sollte sich Zeit dafür nehmen, den perfekten Partner/die perfekte Partnerin zu finden. Tools helfen dabei, einen Account genaustens zu scannen, um zumindest die Rahmenbedingungen zu checken. Im Zweifel hilft es, die aufgelisteten Werbepartner mal zu kontaktieren.

GunnarSocial

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

Themen dieses Artikels
Gunnar Social
Du willst alle aktuellen News per Mail? Dann trage dich in den NEWS-ALARM ein.

Mein Onlineservice

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zum Onlineservice
  

Bestellhotline

040 34 8585 100

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

Service-Hotline

040 34 8585 300

Mo - Fr08:00 - 22:00 Uhr
Sa - So09:00 - 17:30 Uhr

040 34 8585 305

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr
  

klarmobil.de auf facebook

facebook.com/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf twitter

  

klarmobil.de auf youtube

youtube.de/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf instagram

instagram.com/klarmobil.de