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01. Februar 2019

Facebook, Apple und Samsung im Tief

Kurz vor dem Mobile World Congress in Barcelona ist es Zeit für Zahlen, Verschwörungen und WhatsApp-News.

Instagram, WhatsApp und Facebook

Der Januar ist vorbei, zahlreiche Technologiefirmen haben deshalb ihre Zahlen für das letzte Quartal bekanntgegeben. Bei Apple war dies eigentlich nur noch einmal die Bestätigung der Gewinnwarnung, die Anfang des Jahres herausgegeben wurde.

So steht nun fest, dass Apple im Jahresvergleich weniger erwirtschaftet hat. 84,3 Milliarden Dollar Umsatz, ein Minus von 5 Prozent. Der Einbruch der iPhone-Umsätze in Höhe von 15 Prozent im Jahresvergleich wird allerdings von einem Plus im Bereich Services fast schon abgefangen.

Aber auch die anderen Bereiche wie iPad, Mac, Wearables und Zubehör legten zu. So kommt es dann auch, da der Gewinn selbst gar nicht viel niedriger ausfällt als im Vorjahresquartal.

Apple blickt auf 1,4 Milliarden aktiv genutzte iOS-Geräte, der Bereich Services wird in dem quasi gesättigten Smartphone-Markt immer wichtiger. Aber auch für nächstes Quartal hat Apple noch einmal Schwierigkeiten haben, im Bereich iPhone an Vorjahresergebnisse zu kommen.

Bei Samsung läuft es nicht rund

Wer nun denkt, dass es für Apple schon schlecht läuft, der sollte besser keinen Blick auf die Zahlen von Samsung werfen. 29 Prozent weniger Gewinn bei 10 Prozent weniger Umsatz, es ist eben ein generelles Branchenproblem, keines eines spezifischen Herstellers.

Samsung ist allerdings in der glücklichen Position, nicht nur auf Smartphones zu setzen. Jene tragen eine Mitschuld am einbrechenden Gewinn, sind aber nicht alleine schuldig. Rückläufig war nämlich auch die Nachfrage nach Speicherchips für Rechenzentren und Smartphones.

Logisch, wenn insgesamt weniger Smartphones verkauft werden, wird Samsung auch weniger Teile als Zulieferer los. Samsung geht so mit einem Gesamtumsatz von 46,291 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 7,879 Milliarden Dollar aus dem vierten Quartal.

Nächstes Quartal soll indes wieder besser ausfallen, neue Smartphones stehen an, unter anderem eines, das sich falten lässt und auch das erste Smartphone von Samsung mit 5G wird kommen – zusätzlich zu Galaxy S10, Galaxy S10e und Galaxy S10 Plus.

Auch Facebook hat Schwierigkeiten

Schauen wir noch auf die Zahlen von Facebook, da läuft es momentan ja auch alles andere als rund. Weniger bei den Diensten selbst, sondern eher im Hinblick auf Datenschutz und Privatsphäre.

Facebook wurde nach Bekanntwerden der "Facebook Research App" das Enterprise-Zertifikat durch Apple entzogen, das soll nun dafür sorgen, dass die Entwicklung der Produkte erst einmal ins Stocken gerät, da auch intern nicht mehr richtig getestet werden kann.

Aber zurück zu den Zahlen, denn da scheint auch nicht alles so rund zu laufen. Facebook kann zwar im Vergleich zum Vorjahr jeweils 9 Prozent mehr täglich und monatlich aktive Nutzer vorweisen, nennt aber für seine anderen Dienste wie WhatsApp und Instagram keine konkreten Zahlen.

Zusammen generieren die vier großen Dienste von Facebook (Facebook als Social Network, Facebook Messenger, WhatsApp und Instagram) 2,7 Milliarden Nutzer pro Monat, täglich nutzen 2 Milliarden Nutzer mindestens einen der Dienste. Das ist schon eine Hausnummer.

In Geld macht sich das dann mit 16,91 Milliarden Dollar Umsatz bemerkbar, davon bleiben 6,8 Milliarden Dollar als Gewinn hängen. Zur Zusammenlegung der Chat-Plattformen von WhatsApp, Messenger und Instagram äußert sich Facebook auch, das möchte man 2020 abgeschlossen haben.

USA im Streit mit Huawei

Spannend bleibt es im Streit USA gegen Huawei. Die USA haben nun die Anklagepunkte gegen die in Kanada festgenommene Finanzchefin von Huawei genannt. Demnach soll unter anderem Wissen über Robotik von T-Mobile gestohlen worden sein, außerdem soll Huawei gegen Sanktionen verstoßen haben, die die USA gegen den Iran ausgerufen haben.

Auch hierzulande wird aktiv Stimmung gegen Huawei gemacht, ausgehend von den USA, die sich im Handelskrieg mit China befinden. Schlimm, wenn politische Streitigkeiten auf dem Rücken von Firmen ausgetragen werden, die die technische Zukunft gestalten wollen und können.

Beweise, dass Huawei irgendwelche Backdoors für die chinesische Regierung in seine Hardware verbaut, die gibt es bislang nicht, von keiner Stelle. Immer wieder nur Behauptungen und Stimmungsmache von Lobbyisten.

Huawei Deutschland wehrt sich über Social Networks mittlerweile aktiv gegen unglaubwürdige Berichterstattung, denn hinterfragt werden die Behauptungen in den wenigsten Fällen.

Vorsicht vor Drittanbietern

Zum Abschluss gibt es noch einen Hinweis von der Verbraucherzentrale. Diese warnt Smartphone-Nutzer aktuell nämlich vor Drittanbieterabos. Eine Seuche, die man Ende des letzten Jahrtausends schon einmal hatte.

Diesmal ist es aber so, dass Nutzer es oftmals gar nicht mitbekommen, sie erhalten plötzlich eine SMS, die über den Kauf von Inhalten informiert. Die Verbraucherzentrale dazu: "Sie kommt wie aus heiterem Himmel, eine SMS, die Verbraucher über den Kauf beim Musik-, Spiele- und Bilder-Abo-Anbieter "Zed" informiert.

Über die Leistung und das Zustandekommen des Abschlusses gibt es keinerlei Informationen. Dass es sich dabei um ein Drittanbieterabo handelt, das auf der Mobilfunkrechnung auftaucht, wird nicht deutlich.

Dem Marktwächter-Team aus der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein liegen aktuell zur Zed Germany GmbH Beschwerden von Verbrauchern aus ganz Deutschland vor. Kunden von Vodafone scheinen besonders stark betroffen zu sein.

Man kann sich relativ einfach dagegen wehren. Beim Mobilfunkanbieter lässt sich – kostenlos – eine Drittanbietersperre einrichten, somit ist man automatisch geschützt. Wer bereits in die Abo-Falle getappt ist, der sollte trotzdem mal seinen Anbieter kontaktieren.

Die zeigen sich in der Regel nämlich durchaus kulant und erstatten den abgebuchten Betrag – dann aber auch nicht das Einrichten der Drittanbietersperre vergessen. Und wie immer gilt: Augen auf bei der App- und Web-Nutzung.

Themen dieses Artikels
Caschy Apple Samsung Huawei
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