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10. Januar 2019

Rückblick: Die CES 2019 in Las Vegas

Einmal pro Jahr blickt die Fachwelt auf die Wüste Nevadas und schaut, was die CES in Las Vegas im Gepäck hat. Hier sind unsere Highlights.

Caschy auf der CES 2019 in Las Vegas

Die CES in Las Vegas brachte den ersten großen Ausblick auf technische Fortschritte, die man kurzfristig auch als Endanwender erwarten kann. Ob die Vernetzung von Haushaltsgegenständen, neue Gaming-PCs, faszinierende TV-Geräte für das Wohnzimmer oder ein Elektro-Motorrad von Harley Davidson – zu sehen gibt es so einiges.

Aber es gab natürlich auch verrückte und kuriose Dinge zu sehen. Mit dabei war eine doppelte Smartwatch und auch ein smarter Schuh. Davon berichtet unser Autor Caschy an dieser Stelle.

Rollbarer TV von LG

Das TV-Highlight des Jahres in Sachen Hardware kommt eindeutig von LG. LG hat ein TV-Gerät vorgestellt, das im ersten Moment aussieht wie eine Soundbar. Per Knopfdruck kommt dann aber das Display hochgefahren, es wird ausgerollt.

Rollbare Displays hat LG schon seit Jahren als Prototypen gezeigt. Nun aber kommen sie in ein Produkt für den Verbraucher. LG nennt zwar noch keinen Preis, aber lässt wissen, dass das Gerät noch dieses Jahr in den Handel kommen wird.

Auf der CES 2019 zeigte LG ein TV-Gerät, das sich einrollen lässt.

Das TV-Gerät kann sogar in verschiedenen Modi arbeiten. Komplett ausgerollt ist es ein TV mit Soundbar. Man kann das Display aber auch nur ein Stück ausrollen, dann bekommt man Elemente zur Musiksteuerung oder auch Bilder angezeigt. Das sieht natürlich eleganter aus, als wenn da ein riesiger schwarzer Bildschirm ist.

Der Fuß des ausrollbaren Displays ist gleichzeitig eine Soundbar, die von anderen Geräten zur Musikwiedergabe angesprochen werden kann. Man kann den TV also auch völlig ohne Bildschirm nutzen.

Während die aktuelle Version freilich nur etwas für Tech-Verrückte mit entsprechend gepolstertem Geldbeutel ist, wird es wohl nicht allzu lange dauern bis diese Technologien auch für die Masse erschwinglich sind.

Samsung und Apple mit Zusammenarbeit

Ein anderes TV-Highlight liefert Samsung. Oder Apple. Oder beide zusammen. Samsung TVs aus 2019 und 2018 werden nicht nur mit AirPlay 2 und HomeKit ausgestattet sein wie die von anderen Herstellern dieses Jahr.

Samsung und Apple arbeiten zusammen. Über einen Samsung TV werdet ihr auf iTunes zugreifen können.

Auf Samsung TVs wird man auch direkten Zugriff auf iTunes Filme & TV-Sendungen erhalten. Ja, Apple und Samsung machen da gemeinsame Sache, sogar exklusiv. Aber, so hört man es die Vögelchen zwitschern, diese Exklusivität ist zeitlich begrenzt. Man wird Apples Inhalte also demnächst auch direkt auf anderen TV-Geräten nutzen können.

Für Apple eine gute Möglichkeit, weiter im Bereich Services zu verdienen, für Nutzer eine tolle Möglichkeit, 4K-HDR-Inhalte bequem abzurufen und für TV-Hersteller eine tolle Möglichkeit, damit die Smart-TV-Systeme auch genutzt werden anstatt einfach eine Streamingbox anzuschließen und den TV als dummes Display zu nutzen.

Google Assistant auf dem Vormarsch

Von Google gibt es auch Neuigkeiten, den Google Assistant betreffend. Herstellern von Hardware wird es künftig einfacher gemacht, den Google Assistant in ihre Produkte zu implementieren.

Google Assistant Connect nennt sich das Ganze, das für jede Menge Assistant-Gadgets sorgen wird. Google Assistant Connect greift dabei auf die gleiche Plattform zu wie die Produkte von Google selbst, man wird sich also Kalender ansagen/anzeigen lassen können oder auch das Smart Home steuern können.

Das könnte auch den Smart Displays neue Formen geben, da man so praktisch jedes Produkt einfach mit dem Assistant ausstatten kann. Bis allerdings Produkte auf den Markt kommen, die Google Assistant Connect nutzen, wird noch eine Weile vergehen, Hersteller können aktuell erst einmal vorsichtig bei Google anklopfen.

Aber es ist ja nicht so, dass es aktuell an Hardware mit Assistant mangelt, laut Google ist dieser auf rund einer Milliarde aktiver Geräte verfügbar.

Flexibles Handy von Royale

Flexibel geht es auch beim Hersteller Royole zu. Die haben ja Ende Oktober bereits ein Smartphone vorgestellt, dessen Display sich einfach falten lässt. Aus dem Smartphone wird so ein Tablet und umgekehrt.

Mittlerweile kann man zumindest die Developer-Edition weltweit kaufen. Neben dem flexiblen Display, das zudem zu 100 Prozent bruchsicher sein soll, hat Royole aber auch die entsprechend benötigten flexiblen Sensoren, um biegbare Geräte in diversen Bereichen zu ermöglichen.

Royole zeigt ein flexibles Smartphone-Display. Die Developer-Edition ist nun erhältlich.

Das muss nicht unbedingt nur im Bereich der Unterhaltungselektronik sein, auch bei Mode oder im öffentlichen Raum können solche flexiblen Sensoren vorteilhaft sein. Jedenfalls scheint der Hersteller da schon ein ganzes Stück weit zu sein, denn man möchte die eigenen Lösungen auch gerne für andere Hersteller zur Verfügung stellen.

Die Zukunft wird in Sachen Displays jedenfalls sehr spannend und ist auch gar nicht mehr so weit weg. Egal ob Smartphone oder TV, Einsatzbereiche für flexible Technik gibt es reihenweise, nur war bisher eben die Technik noch nicht dermaßen fortgeschritten, dass es auch praktisch wäre.

Sony baut neues Audioformat

Neben Displays ist auch der Sound ein großes Thema auf der CES. Das zeigt sich nicht nur an zahlreichen kabellosen Lautsprechern, die auch gleich noch diverse Assistenzsysteme wie Google Assistant oder Amazon Alexa an Bord haben.

Sony geht einen großen Schritt weiter und möchte direkt ein neues Audioformat etablieren. "360 Reality Audio" wird in der Lage sein, Musikfans ein dreidimensionales Soundfeld mit objektbasierter Spatial Audio Technologie zu bieten.

Mit 360 Reality plant Sony ein dreidimensionales Soundfeld.

Um diese Inhalte weiterzugeben, plant Sony ein speziellen Musikformat. Das ist eine Technologie, die man bei der Entstehung beobachten kann, sehr weit ist man da bei Sony noch nicht.

Aktuell wirbt Sony dafür bei Kreativen, Künstlern und Musik-Fans. Sony arbeitet übrigens nicht alleine an dem neuen Format. Zusammen mit dem Fraunhofer IIS möchte man dafür sorgen, dass das neue Format mit dem offenen Audio-Standard MPEG-H 3D kompatibel ist.

Der Endanwender wird das neue Format dann über Musikstreaming-Dienste nutzen können. Und das eventuell sogar mit bereits bestehender Hardware nutzen lassen. Gerade bei Kopfhörern besteht hier eine gute Chance, das Ganze via App lösen zu können. Mal sehen, ob das was wird.

Bosch zeigt ein Konzeptshuttle

Auch autonome Fahrzeuge sind Thema der CES. Ein autonomes Konzeptshuttle wurde auf der CES von Bosch gezeigt. Das Unternehmen zeigt dabei Komplettlösungen, die nicht nur die benötigten Komponenten beinhalten, sondern auch das Ökosystem drumherum.

Auf der CES 2019 zeigte Bosch ein autonomes Konzeptshuttle.

Die spannende Sache daran: Laut Bosch werden schon 2020 eben jene Fahrzeuge das Straßenbild in vielen Metropolen prägen. Das ist zeitlich gesehen nicht weit weg und dürfte die ganze Geschichte der Mobilitätswende durchaus beschleunigen.

E-Motorrad von Harley Davidson

Etwas langsamer geht man es da bei Harley Davidson an. Der Traditionshersteller laut knatternder Motorräder hat nun sein erstes Elektro-Motorrad vorgestellt. Ab August ist das Modell "Livewire" zu haben.

Auf der CES 2019 gab es die Vorstellung eines Elektro Motorrads von Harley Davidson

Das Modell beschleunigt von 0 auf 100 (96,5 km/h, um genau zu sein, weil 0 auf 60 Meilen pro Stunde) in 3,5 Sekunden, die Reichweite soll rund 110 Kilometer betragen – wobei dies ein flexibler Wert ist, der auch von anderen Faktoren abhängig ist. Flexibel, autonom und AI gesteuert.

Das war die CES 2019! Was waren eure Highlights?

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Caschy Samsung Apple
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