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15. November 2017

Auf einmal bist du nackt bei Facebook...

Nacktfotos finden immer wieder unerlaubt den Weg ins Internet. Wie könnt ihr dagegen vorgehen? Und was tut Facebook?

Facebook Nacktfotos Titelbild

Einmal hochgeladen können sich gerade Bilder rasend schnell im Internet verbreiten – und lassen sich kaum wieder vollständig entfernen. Mehr als unangenehm, wenn darauf nackte Tatsachen zu sehen sind, die ihr eigentlich nicht der Öffentlichkeit zeigen wolltet.


Ohne Einverständnis geteilte Nacktbilder und Sexvideos sind immer wieder in den Medien. So geraten z.B. Nacktaufnahmen von Stars immer wieder ins Internet  – häufig verbunden mit dem Versuch der Erpressung.

Sia wehrt sich gegen Nacktbilder

Jüngster Fall: Die australische Sängerin Sia wehrt sich mit einer ungewöhnlichen Aktion gegen eine Person, die versucht ihren Fans Nackt-Schnappschüsse von ihr zu verkaufen. Kurzerhand stellt Sia die Bilder selbst ein und rät ihren Followern via Twitter: “Spart euer Geld, hier ist es umsonst.” Über 600.000 Likes bekam Sia bereits dafür.

Nacktbilder sind aber auch für uns Nicht-Berühmtheiten ein heikles Thema – vor allem, wenn sie plötzlich irgendwo auftauchen, wo man sie unter keinen Umständen sehen will. Immer wieder versenden gerade Jugendliche unbedacht solche Fotos. Das kann schlimme Folgen haben.

Schlimme Konsequenzen

Nacktfotos können nicht nur den Ruf, sondern das ganze Leben zerstören. Die 15-jährige Kanadierin Amanda Todd wurde nach der Veröffentlichung eines Oben-ohne-Fotos gemobbt und erlangte traurige Berühmtheit mit ihrem YouTube-Video.

Noch erschütternder endet die Geschichte: Amanda hat das Mobbing nach der Verbreitung des Nacktbildes nicht mehr ausgehalten und sich einige Zeit später schließlich umgebracht. Solche Fälle machen die psychischen und physischen Konsequenzen mehr als deutlich.

Facebook gegen Rachepornos

Das hat auch Facebook erkannt und versucht nun mit einem Test-Projekt – gemeinsam mit den australischen Behörden – gegen sogenannte Rachepornos vorzugehen. Wer glaubt, jemand könne Nackt- oder Sex-Bilder von ihm auf Facebook oder Instagram verbreiten, kann die Fotos selbst einreichen. Ein Mitarbeiter prüft die Bilder und wandelt sie in einen Hash, bestehend aus einem Zahlen-Buchstaben-Code, um.

 

Lädt nun jemand dieses Bild bei Facebook, Instagram oder im Messenger hoch, wird die Ausspielung verhindert. Zu Gesicht bekommt das Foto also nur noch der Mitarbeiter, der es prüft. Die Bilder werden zudem laut Facebook wieder gelöscht, aufbewahrt wird nur der Hash. 

So schützt ihr euch vor Rachepornos

Was könnt ihr aber nun selbst konkret gegen Rachepornos  tun? Die einfachste Lösung ist: Versendet keine Nacktbilder – auch nicht an Vertrauenspersonen. Schneller als ihr denkt kann der Partner zum Ex-Partner werden.

Sind dann noch Nacktfotos auf dem Handy des Anderen, finden diese leider unter Umständen den Weg in die Sozialen Netzwerke.

Nacktfotos im Netz? Anzeige erstatten!

Ihr könnt – und solltet! – in diesem Fall Anzeige erstatten, denn die Veröffentlichung und Verbreitung solcher Inhalte ohne euer Einverständnis ist strafbar. Findet ihr entsprechende Bilder von euch im Netz, fordert den Verantwortlichen auf, diese zu löschen. Sammelt die Beweise und geht zur Polizei. Und falls ihr mitbekommt, dass Nacktfotos ohne Einverständnis geteilt werden, könnt ihr helfen, indem ihr diese nicht verbreitet und der betreffenden Person zur Seite steht. 

Kurz gesagt

  • Überlegt euch bei Fotos, die ihr teilen wollt, ob Eltern, Chefs und Kollegen diese sehen sollten. Wenn nicht, teilt es nicht.
  • Verschickt niemals Nackt- oder intime Fotos.
  • Tauchen Nacktbilder von euch im Netz auf oder werden auf anderem Wege verbreitet, erstattet Anzeige.
  • Teilt keine Nacktfotos von Personen, deren Fotos unerlaubt in Umlauf geraten.

Antonio

AntoniOS ist Apple Nerd und braucht zum Arbeiten ordentlich Input: Schüttest Du Red Bull rein, kommen feinste Reviews raus. Ganz einfach. 

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