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06. Juni 2019

Kompakt: Das war die Apple WWDC 2019

Auf der Entwicklerkonferenz von Apple gab es viel zu sehen. Caschy berichtet vom neuen iOS 13, iPadOS und extrem teurer Hardware.

Apple WWDC 2019

Apple hat zur diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC geladen. Traditionsgemäß wurde auf der Eröffnungskeynote ein Ausblick auf das gegeben, was man in Sachen Software dieses Jahr erwarten kann.

Aber auch einen Hardware-Ausblick gab es. Das kommt nicht von ungefähr, denn der neu vorgestellte Mac Pro richtet sich genau an die Zielgruppe der WWDC. Menschen, die die Maschinen zu ihren Höchstleistungen treiben.

iPadOS löst iOS ab

Die erste Überraschung gab es mit iOS. Das gibt es künftig nämlich nicht mehr direkt für das iPad. An seine Stelle tritt das dedizierte iPadOS, natürlich basierend auf iOS, aber eben besser auf das iPad abgestimmt - und unabhängiger in der Entwicklung. Alle Details dazu findet ihr hier.

Teil des Updates ist auch "Anmelden mit Apple", ein neuer Login-Dienst, der wie Logins bei Diensten via Facebook oder Google funktioniert. Mit einem sehr großen Unterschied allerdings.

Es wird auf Privatsphäre geachtet. Apple trackt die Anmeldungen nicht und nutzt diese auch nicht, um Profile der Nutzer zu erstellen – ohne dabei aber auf die bequeme Login-Nutzung zu verzichten. Spannend, ob das Fahrt aufnehmen wird, vorstellen kann man sich das wohl.

watchOS 6 mit diversen Neuerungen

watchOS 6 wird auch im Herbst erscheinen und der Apple Watch zahlreiche Neuerungen spendieren. Angefangen bei neuen Zifferblättern und der Erweiterung durch mehr Komplikationen auf diesen, aber auch neue Apps wird es geben. Taschenrechner, Hörbücher und Sprachnotizen wird es zum Beispiel geben, auch ein Trinkgeldrechner wird an Bord sein.

Zudem entfernt sich die Apple Watch weiter vom iPhone. Erreicht wird dies durch unabhängigere Apps. Künftig können zum Beispiel auch Drittanbieter-Streaming-Apps direkt über die Apple Watch streamen. Internetverbindung natürlich vorausgesetzt.

Um jene Apps auch leichter auf die Watch zu bringen, gibt es auch einen neuen App Store. Direkt über die Apple Watch lassen sich so Apps suchen und installieren. Hier muss man abwarten, wie gut sich das mit der Bedienung vereinbart. Aber die aktuelle Lösung, um Apps auf die Watch zu bringen, ist auch nicht das Gelbe vom Ei.

Gesundheitstracking wird ausgebaut 

Der Bereich Aktivitäten und Health erfährt ebenfalls einige Neuerungen. Frauen können künftig ihren Menstruationszyklus tracken, zusammen mit diversen Parametern, wie die Tage empfunden wurden.

Die Aktivitäten-App wird künftig auch Vergleiche anzeigen, quasi eine persönliche Entwicklung. Das soll auch als Motivation dienen, um etwaige Erfolge nicht wieder einreißen zu lassen.

Interessant ist auch noch die neue Noise-App. Sie misst die Lautstärke der Umgebung und warnt den Nutzer, wenn es unangenehm oder gar gefährlich wird.

tvOS mit Controller-Unterstützung

tvOS wird im Herbst auch wieder aktualisiert. Apple hatte hier wenig zu erzählen, aber das hatte es in sich. Ab Herbst lassen sich dann nämlich Game-Controller mit der Box verbinden, Unterstützung für PS4- und Xbox One-Controller wird es geben.

Das ist insofern spannend, dass im Herbst auch Apple Arcade starten wird. Apple Arcade ist eine Spieleflat, die mit 100 Spielen starten wird und auf allen Apple-Plattformen verfügbar ist. Die Controller-Unterstützung kann sich hier sehr positiv auswirken.

Ebenso positiv wie die Möglichkeit, mehrere Profile auf einem Apple TV nutzen zu können. So bekommt jeder in der Familie seine eigenen Vorschläge. Die Nutzer lassen sich sehr einfach wechseln.

Außerdem hat Apple einen ersten Trailer seiner Eigenproduktion "For All Mankind" gezeigt. Diese wird es ebenfalls im Herbst zu sehen geben, exklusiv über Apple TV+, den neuen Streaming-Service, der dann starten wird.

Ebenfalls neu: Ein Unterwasser-Screensaver vom Great Barrier Reef und die Möglichkeit, Apple Music zusammen mit Songtexten anzeigen zu lassen. Diese laufen auch mit, sodass man immer die Textstelle im Fokus hat, die gerade zum Besten gegeben wird.

macOS: iPad als sekundäres Display nutzbar 

macOS 10.15 trägt den Namen Catalina und trumpft direkt mit SideCar als erster Neuerung auf. Man kann ein iPad als sekundäres Display nutzen, kabellos ebenso wie mit Kabelverbindung. Kann unter Umständen einen zweiten Monitor auf dem Schreibtisch überflüssig machen.

macOS wird aber auch eine komplette Sprachbedienung erhalten. Voice Control kann alles steuern und dürfte eine riesige Hilfe für Menschen werden, die einen Mac nicht physisch bedienen können. Das wird übrigens auch unter iOS und iPadOS funktionieren.

In Sachen Sicherheit wird ebenfalls aufgebessert. Apps, die installiert werden, werden automatisch auf bekannte Sicherheitsprobleme untersucht. Außerdem sorgt der T2-Chip dafür, dass Geräte nur noch vom Besitzer aktiviert werden können. Ein geklautes MacBook mit T2-Chip ist dann für einen Dieb praktisch nutzlos.

iTunes wird endgültig begraben 

Großes Ding: Apple begräbt iTunes. Die immer aufgeblähtere Software wird endlich ersetzt, drei Einzel-Apps treten an ihre Stelle. Apple Music, Podcasts und TV übernehmen das Kommando. Wer nun Angst um die Verwaltung von iPhone oder iPad hat: Keine Panik, die können einfach über den Finder angesprochen werden.

Die einzelnen Apps werden auch über verschiedene Geräte synchronisiert. Gerade für Podcasts oder TV ist das nicht uninteressant, da man so eine nahtlose Nutzung hat. Und Windows-Nutzer? Die behalten iTunes erst einmal, allerdings ist es wohl auch hier nur eine Frage der Zeit, wann Apple mit neuen Apps dafür kommt.

So viel zur Software, das ist auch nur ein Anriss von dem, was Apple alles gezeigt hat. Es sind viele Kleinigkeiten, die in der Summe das große Ganze ergeben. Aber das war auch noch nicht alles, denn es gab noch den Hardware-Ausblick auf den neuen Mac Pro.

Mac Pro: Endlich ein wirklicher Pro

Für das letzte Modell musste Apple viel Kritik einstecken, nicht nur wegen des Designs, das sehr an einen Tischabfalleimer erinnert. Zu unflexibel, zu wenig Power für ein Pro-Modell, so der allgemeine Ton.

Das hat sich Apple zu Herzen genommen. Der neue Mac Pro ist ein professioneller Computer, der seinen Pro-Zusatz schon in der Basisausstattung verdient.

Mac Pro mit Display

Aber die Basis-Ausstattung ist für die Zielgruppe eher uninteressant, sie benötigen so viel Leistung wie möglich. Die bekommen sie mit einem 28-Core-Prozessor, bis zu 1,5 Terabyte RAM und bis zu zwei Vega II Pro Duo Grafikkarten, also quasi 4 Grafikkarten im Verbund. Außerdem ist der Mac Pro mit einem 1,5 kW Netzteil ausgestattet – die extreme Leistung benötigt schließlich Energie.

Der neue Mac Pro ist modular aufgebaut und in einem eigenwilligen, aber durchaus ansprechenden Gehäuse untergebracht. Es gibt zahlreiche Anschlüsse und auch viel Platz, damit man das gute Stück auch aufrüsten kann.

Display kommt mit 32 Zoll 

Zusätzlich gibt es auch ein passendes Display, das Pro Display XDR. Ebenfalls völlig für den professionellen Einsatz gedacht, wartet es mit einer Diagonalen von 32 Zoll auf und liefert 6K-Auflösung. Sechs dieser Displays kann man am neuen Mac Pro betreiben.

Das Display des Mac Pro

Preislich spielt sich das alles ebenfalls in der Pro-Liga ab, kommt dort dann allerdings schon wieder eher günstig rüber. Bei 6.000 Dollar startet der Mac Pro (die höchste Ausstattung soll bei rund 50.000 Dollar liegen), das Pro Display XDR gibt es ab 5.000 Dollar. Da merkt man den Unterschied zu den Geräten für die private Nutzung schon deutlich.

Apple hat schon auf der Keynote gezeigt, dass man dieses Jahr noch einiges vorhat. Wenn das dann auch alles so reibungslos funktioniert, ist das eine tolle Sache. Zumal eben auch eine Vielzahl ältere Geräte von den Updates profitieren. Auch das ist eine Möglichkeit, Nutzer so lange wie möglich im System zu halten und mit Services Geld zu verdienen.

Themen dieses Artikels
Caschy Apple
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