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07. Juni 2018

Apple WWDC: News zur Apple-Konferenz

Apple WWDC: Caschy berichtet von der Apple-Entwicklerkonferenz und hat alle News für euch!

Apple WWDC

Apple hat Anfang der Woche zur WWDC eingeladen, eine Entwickler-Konferenz, deren Keynote einen Ausblick auf kommende Updates des Unternehmens gibt.

Entwickler sollen sich auf die nächste Version von iOS, watchOS, tvOS und macOS vorbereiten können, denn sie sind es, deren Zusatz-Apps das Ökosystem Apple so erfolgreich machen.

100 Milliarden US-Dollar hat Apple seit Eröffnung des App Stores an Entwickler ausgezahlt, das ist kein kleiner Markt. Damit dies auch so bleibt, werden den Entwicklern Tools an die Hand gegeben, welche die Programmierung von Apps so einfach wie möglich gestalten. Aber natürlich können sich auch die Nutzer von iPhone und Co. auf viele Neuerungen freuen.

iOS 12 Beta kommt im Juni

Wer den finalen Release nicht abwarten kann, für den wird zudem für iOS bald auch wieder das Public Beta Programm starten, sodass man – eine womöglich fehlerbehaftete – Vorabversion von iOS 12 ausprobieren kann. Sie soll noch im Juni veröffentlicht werden.

Mit iOS 12 konzentriert sich Apple weniger auf neue, bahnbrechende Funktionen, sondern packt das Vorhandene an und optimiert, erweitert oder reduziert.

Reduziert wird die Startgeschwindigkeit von Apps auf älteren iOS-Geräten, Apple ruft die Leistung des Prozessors konzentrierter ab und reduziert die Zeit für den App-Start so um bis zu 50 Prozent.

Generell wird iOS 12 auch für Geräte verfügbar sein, die mit iOS 11 kompatibel sind, das sind eine ganze Menge und das ist ein sehr lobenswerter Support.

ARKit bekommt ein Update

Eine große Neuerung gibt es beim noch recht jungen ARKit. Der Augmented Reality Baukasten wird auf Version 2.0 angehoben und erhält interessante Änderungen.

Künftig können dann nämlich auch mehrere Geräte den gleichen virtuellen Inhalt anzeigen, alles aber aus der Perspektive des jeweiligen Nutzers. Spielt man beispielsweise ein AR-Brettspiel, sieht jeder das Spielfeld von seinem Platz aus.

Auch eine neue App von Apple wird es geben, ebenfalls aus dem Bereich AR. Measures kann als virtuelles Lineal genutzt werden. So eine App quasi wie eine Taschenrechner-App in das System zu integrieren, ist auch ein starkes Statement, welchen Stellenwert Apple der Augmented Reality einräumt.

Apple zeigt die Nutzugsdauer an 

Anfang des Jahres gab es Beschwerden von Elternverbänden, dass Kinder und Jugendliche zu viel Zeit mit Smartphones und Tablets verbringen, Apple versprach zu reagieren.

Die Reaktion sieht man mit iOS 12, der Nutzer bekommt detailliert vor Auge gehalten, wie viel Zeit er mit welcher App verbracht hat. Oder wie viele Benachrichtigungen durch eine App generiert wurden. Oder wie oft man das iPhone in die Hand genommen hat.

Dieses Wissen kann einem bereits helfen, aber natürlich gibt Apple auch gleich Möglichkeiten mit auf den Weg, ein etwaiges "zu viel"-Verhalten zu zügeln.

Eltern können Nutzung für Kinder beschränken 

Screentime lässt feingradige Einstellungen vornehmen, wenn man sich in der Nutzung bestimmter Apps beschränken möchte. Man kann Zeiten festlegen, pro App oder pro Gruppe (z.B. Social Networks), wie lange die Apps genutzt werden können.

Wird das festgelegte Limit überschritten, kann man die Apps natürlich trotzdem nutzen, muss diese aber (optional) erst mit einem Code freischalten.

Während erwachsene Nutzer vielleicht auch ohne solche App-Nutzungs-Limits zurecht kommen, kann diese Funktion auch für Kinder-Accounts über die Familienfreigabe geregelt werden.

Das ist wirklich sehr nett gemacht und dürfte für Eltern eine sehr große Hilfe bei der digitalen Erziehung darstellen. Gerade, weil es so unkompliziert nutzbar ist.

Animojis und Memojis bei iOS 12

Ein interessantes Update werden auch die mit dem iPhone X eingeführten Animojis erhalten. Sie können künftig die Zunge herausstrecken, diese Erkennung kommt mit iOS 12. Darüber hinaus gibt es aber auch Memojis. Das sind 3D-Avatare, mit denen man sich selbst nachstellen kann. Sie sehen eben aus wie ein Animoji.

Die Animojis sind künftig übrigens auch für FaceTime interessant. Der Videochat unterstützt dann Gruppenanrufe, bis zu 32 Teilnehmer kann ein solcher Chat haben. Damit man nicht den Überblick verliert, wird immer die Person größer in den Vordergrund gebracht, die gerade spricht.

Memojis sind 3D-Avatare, mit denen man sich selbst nachstellen kann.

Der Clou: Man kann den Leuten auch Masken aufsetzen oder andere Filtereffekte anwenden. Das ist natürlich nichts für das nächste Business-Meeting, aber für den Fun-Chat mit Freunden ist so etwas immer gerne gesehen.

Vielleicht einfach das nächste Mal als Geist, Koala, Tiger oder T-Rex chatten, diese vier Animojis werden neu hinzugefügt.

Update auch für Siri 

Apple hat vor einiger Zeit Workflow übernommen, ein Automatisierungs-Tool. Die Übernahme trägt nun Früchte, unter dem Namen Siri Abkürzungen lassen sich Abläufe festlegen, die dann einfach via Siri auf Zuruf ausgelöst werden können. Das wird sicher ein mächtiges Werkzeug, wenn man denn wiederkehrende Abläufe hat, die man auf diese Weise vereinfachen möchte.

Unter dem Namen Siri Abkürzungen lassen sich Abläufe festlegen, die dann einfach via Siri auf Zuruf ausgelöst werden können.

Das sind nur einige der Neuerungen, die in iOS 12 warten werden. Natürlich wird es auch Verbesserungen bei Fotos geben und Apps wie Books oder Aktien werden neu aufgestellt. Außerdem erhält iOS 12 neue Schutzfunktionen für die Privatsphäre der Nutzer.

Änderungen auch in macOS 10.14

Diese Änderungen finden sich auch in macOS 10.14 Mojave. Safari erhält in beiden Fällen eine Intelligent Tracking Prevention. Social-Media-Buttons werden so beispielsweise blockiert, können die Nutzeraktivität so nicht über mehrere Seiten verfolgen.

Auch gibt es Maßnahmen gegen Fingerprinting, eine Methode, die Systeminformationen ausliest, um den Nutzer zu identifizieren und so im Netz zu tracken. Apple wird Systeminformationen nur noch vereinfacht herausgeben, sodass alle Geräte gleich aussehen, wenn sie eine Webseite besuchen.

Viele Änderungen finden sich natürlich auch in macOS 10.14 wieder.

Den Datensammlern wird ihre Arbeit also deutlich erschwert, das kann sich für den Nutzer durchaus als Vorteil herausstellen. Spannend wird macOS dann auch noch einmal 2019, dann wird es Entwicklern nämlich auf einfache Weise ermöglicht, iOS-Apps zu macOS zu portieren, inklusive Anpassungen für die Eingabe. Das alles soll ohne allzu großen Aufwand vonstattengehen.

Außerdem wird macOS Mojave einen Dark Mode bieten und auch gleich noch einen neuen App Store, der sich an dem für iOS orientiert. Der iOS App Store wurde ja mit iOS 11 komplett erneuert.

Apple Watch: Kein Update für alle Versionen 

Ein Update wird es auch für die Apple Watch geben. watchOS 5 steht in den Startlöchern, wird aber nicht mehr auf alle Apple Watches kommen. Die erste Generation wird das Update nicht mehr erhalten, sie ist einfach zu leistungsschwach.

Neue Funktionen werden hier zum Beispiel Aktivitätswettbewerbe sein. Man kann jetzt schon sehen, wie aktiv Freunde sind, ab watchOS 5 kann man diese dann auch zu Wettbewerben herausfordern. Eine Funktion, die man auch in diversen Fitness-Apps findet und die durchaus Zuspruch bei den Anwendern finden wird.

Die Apple Watch bekommt bald watchOS 5 - nur die erste Generation wird nicht mehr unterstützt.

Walkie Talkie, das kennen Kinder der 80er als rauschende Funkgeräte, die ungefähr die gleiche Reichweite wie die Lautstärke der Stimme hatten. Apple nennt so seine neue Kommunikationsmöglichkeit via Apple Watch. Im Prinzip schickt man sich Sprachnachrichten hin und her, nun eben auch auf der Uhr.

Für Podcasts hörende Jogger wird die Integration gleichnamiger App eine erfreuliche Nachricht sein. Außerdem können andere Apps mit Audio-Inhalten mit watchOS diese auch offline auf der Apple Watch bereitstellen. Zum Beispiel Hörbücher von Audible oder Musik von Pandora.

Auch das nur ein paar der Änderungen, die im Herbst mit watchOS 5 auf die vorhandenen Apple Watch Modelle kommen werden.

tvOS mit Dolby Atmos

Zu guter Letzte verlor Apple noch ein paar Worte zur neuen Version von tvOS. Highlight für Kinofans dürfte hier die Unterstützung für Dolby Atmos auf dem Apple TV 4K sein. Dolby Vision und Dolby Atmos werden dann unterstützt – das bedeutet beste Bildqualität bei immersivem Sound. 

Es gibt nun Unterstützung für Dolby Atmos auf dem Apple TV 4K.

Sonst wird es bei tvOS eher kleinere Änderungen geben, logisch, so eine Streamingbox muss sich auch nicht so anpassen, wie es Smartphones müssen. Hier schätzt der Nutzer eher Beständigkeit – solange die Funktionen passen.

All die neuen Software-Versionen werden voraussichtlich im Herbst in der finalen Version erscheinen, dann wohl auch zum Teil gleich mit neuer Hardware, davon gab es zur WWDC nämlich nichts zu sehen. Schöne Updates, obwohl die großen Kracher – wie bei vielen Firmen dieses Jahr – bislang ausblieben.

 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Apple Caschy iOS
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