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31. Januar 2018

Amazon Echo: Mitschnitte für Entwickler

Dass Alexa ganz gerne mithört, ist ja bekannt. Amazon macht da nun ein Geschäft draus und verkauft die Aufnahmen an Dritte.

Amazon Echo: Alexa-Daten werden verkauft

Mit dem Internet, den ganzen Gadgets und immer intelligenter werdenden Sprachassistenten ist es schon ein Kreuz. Jeder möchte irgendwie seine Privatsphäre haben, aber auch Messenger wie WhatsApp, soziale Netzwerke wie Facebook oder Assistenten wie Amazon Echo nutzen. Irgendwie laufen da Moralvorstellung und Bequemlichkeit konträr.

Es ist bekannt, dass WhatsApp bestimmte Daten an Facebook weitergibt. Facebook wird schon seit Jahren von einem Studenten verklagt, der dem Unternehmen unter anderem vorwirft, Daten via Social-Pluins zu verfolgen und diese nicht ausreichend vor dem amerikanischen Geheimdienst zu schützen.

Und nun haben wir da Amazon und den Amazon Echo mit Alexa, der smarten Assistentin. Datenschützer nennen sie auch liebevoll eine Wanze, die die eigenen vier Wände zu einem gläsernen Zuhause verkommen lässt. Denn Alexa hört rund um die Uhr mit und ist somit praktisch ein Abhörgerät, dem wir uneingeschränkten Zugriff auf unser Leben lassen.

Amazon Echo: Transkripte werden weitergegeben

Amazon macht da auch kein großes Geheimnis draus. Inzwischen bekommen App-Entwickler laut cnet.de Zugriff auf Transkripte von Aufnahmen, die Alexa fleißig mitgeschnitten hat. Lediglich der Name sowie andere persönliche Merkmale werden gestrichen. Das ist schon eine Hausnummer und man muss sich klar sein, was so ein Gerät alles an Daten sammelt.

Informationen sind Macht und Unternehmen haben natürlich großes Interesse an diesen Daten. Denn so können dem Nutzer optimierte Anzeigen ausgespielt werden und man kennt seine Pappenheimer bald ganz genau, kann die Wünsche schon im Vorfeld erahnen. Für Amazon ein ziemlich großes Geschäft, denn Daten sind teuer.

Gläserner Kunde: Doppelmoral? 

Es ist schon ein wenig eine Doppelmoral, wenn man auf der einen Seite Facebook und WhatsApp nutzt, sich dann aber über Amazon aufregt. Es ist ein absolut sensibles Thema und das Rad kann noch weitergesponnen werden ­– man denke nur an Bonuskarten wie Payback, über die das Kaufverhalten sehr gut nachverfolgt werden kann.

Wir sind inzwischen ein gläserner Mensch, der es kaum noch schaffen kann, seine Daten alle beisammen zu halten. Ob man das möchte oder nicht, muss jeder Nutzer selbst entscheiden. Denn ob ich Facebook, WhatsApp oder Alexa nutze, liegt an mir. Denn sich aber über Amazon aufzuregen und das dann auf Facebook zu posten, ist ein wenig paradox.

Gunnar Social

Westfale im Norden. Begeistert von Smartphones, Gadgets und technischem Firlefanz. Liebt Ska, Social Media und Journalismus. Hat einen Blog und ist auch bei Twitter zu finden.

Themen dieses Artikels

Amazon Amazon Echo
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