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17. August 2018

Aldi(e) schönen Stromtankstellen

Bei Aldi soll man nicht nur günstig einkaufen können, der Discounter bietet nun auch Stromtankstellen für Elektro-Autos an.

Aldi hat Stromtankstellen

Aldi ist vielen als der super billige Discounter bekannt, bei dem man Dinge für den täglichen Bedarf vergleichsweise günstig erhalten kann. Aber Aldi spielt auch immer ein bisschen eine Vorreiterrolle, wenn es darum geht, technische Neuerungen unter das Volk zu bringen.

Schaut man ganz viele Jahre  zurück, erinnert man sich eventuell noch an den berühmten Aldi-PC, die Menschen standen Schlange, um das damals tatsächlich günstige Angebot einzuheimsen.

Aldi bietet Strom für Elektro-Autos

2018 kann man den Kunden nicht mehr mit einem günstigen PC locken, aber Aldi gibt nun sprichwörtlich Gas – bei der Betankung von Fahrzeugen. Gas ist in diesem Fall aber kein Benzin, sondern Strom aus der Ladesäule – damit Kunden auch weitere Strecken mit dem Elektro-Fahrzeug zurücklegen können.

Dabei klatscht Aldi nicht einfach eine Ladesäule an jede Filiale, sondern sucht sich diese gezielt aus. Das Ergebnis ist dann, dass die Ladeinfrastruktur relativ engmaschig angelegt ist. Maximal 160 Kilometer liegen zwischen den Stromfilialen, quasi mit jeder Reichweite eines E-Fahrzeugs erreichbar.

Zudem liegen die neuen Stromtankstellen mit ihren 50 Watt Schnellladesäulen an strategisch sehr günstigen Orten entlang der Autobahnen A3, A5, A6, A7, A8 und A9. Sie sind alle innerhalb von 5 Minuten Fahrzeit von der Autobahnabfahrt zu erreichen, wie in der Pressemitteilung erwähnt wird.

Kostenloser Strom von Aldi

Weiterer Vorteil für den Kunden: Das Stromnetz kann kostenlos und ohne Anmeldung genutzt werden, verfügbar während der Filialöffnungszeiten. Der dabei genutzte Strom wird während der Sonnenstunden via Photovoltaikanlage direkt bei den einzelnen Filialen produziert.

Diesen Sommer wird Aldi Süd dem eigenen Solarstromnetz 28 neue Ladestationen hinzufügen, insgesamt kommt der Discounter dann Ende 2018 auf 80 Stromtankstellen. Die Verfügbarkeit solcher Lademöglichkeiten wird auch eine Rolle spielen, wenn sich Nutzer beim Fahrzeugneukauf für oder gegen ein Elektro-Fahrzeug entscheiden.

Die Reichweite von Elektrofahrzeugen wird heute noch oft dafür hergenommen, um sich gegen ein Fahrzeug mit Elektro-Antrieb zu entscheiden. Da spielt es auch keine Rolle, dass ein Großteil der Fahrten, die mit einem Fahrzeug durchgeführt werden, eher der Kurzstrecke zuzuordnen sind.

Durch eine großflächige Versorgung mit unkomplizierten Stromtankstellen, kann Nutzern die Imobilitätsangst durch ein Elektro-Fahrzeug genommen werden. Ist überall Strom verfügbar, kommen solche Ängste gar nicht erst auf.

Verschiedene Anbieter verfügbar

Aber die Nutzer oder besser die potentiellen Nutzer von E-Fahrzeugen müssen das auch erst einmal wissen. Schon heute gibt es viele Stromtankstellen, mal einfacher, mal komplizierter nutzbar.

Diese kann man zum Beispiel über Apps und Dienste wie "Next Plug" oder "Plug Share" finden und so seine längeren Strecken planen. Aber das sollte natürlich nicht das Ziel sein.

Vielmehr muss es darauf hinauslaufen, dass man eben unbesorgt losfahren kann und bei Bedarf dann eben kurz an eine Stromtankstelle fährt, weil sie da ist, nicht weil man den Weg dorthin extra geplant hat.

Tanken und gleich einkaufen

So etwas können Tankstellennetze wie das von Aldi Süd vorantreiben. Der Nutzer merkt, dass der Akku langsam leer wird, fährt einen Aldi an, tankt auf und fährt weiter. Eben ohne sich Gedanken machen zu müssen.

Dazu würde allerdings auch zählen, dass die Anbieter dieser Stromtankstellen Wert auf eine unkomplizierte Nutzung legen. Es hilft nicht viel, wenn Säule A nur von Kunde B für Fahrzeug C verwendet werden kann.

An der normalen Benzintankstelle gibt es so etwas auch nicht und der Mensch ist nun einmal so gestrickt, dass er es maximal bequemer – nicht komplizierter – möchte, wenn er sich auf etwas Neues einlässt.

Discounter als Vorreiter

Der von Aldi Süd eingeschlagene Weg ist daher schon sehr gut, auch wenn es schon ein bisschen erschreckend ist, dass ein Lebensmitteldiscounter einen solchen Weg geht – statt einer Regierung oder anderer großer Stromanbieter, die auch heute schon mit einer Ladeinfrastruktur am Start sind.

Dass eine flächendeckende Stromversorgung für Elektrofahrzeuge unabdingbar ist, steht außer Frage. Hier geht es so ein bisschen nach dem Henne-Ei-Prinzip.

Wenig verkaufte Elektro-Fahrzeuge bieten einen geringen Anreiz für das Errichten von Lademöglichkeiten, wenig Lademöglichkeiten sorgen für einen schleppenden Verkauf von Elektrofahrzeugen. Ein Kreis, der besser früh als spät durchbrochen wird, möchte man die Verbrenner einmal von der Straße haben. 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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