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03. August 2017

Achtung Kündigung – Aufpassen bei Facebook

Jeder darf schreiben was er will – stimmt nicht ganz. So bekommt ihr bei Facebook keine Probleme mit dem Chef!

Titelbild Kündigung

“Arschloch, Wichser, Drecksau” – das solltet ihr bei Facebook besser nicht über euren Chef schreiben. Solche Beleidigungen können nämlich ganz schnell zur Kündigung führen. Sogar fristlos! Im Web 2.0 können schnell getippte böse Worte ganz schnell auch böse Konsequenzen haben.

Das Internet vergisst nicht…

Lästern, Beschimpfungen, Falschaussagen, das alles bleibt im Netz dauerhaft nachvollziehbar – und ist somit schwerwiegender als die Schimpftirade in der Raucherpause.

Bemerkungen wie “Die Chefin hatte wohl mal wieder schlechten Sex?”, “Der Kollege hat nur Scheiße im Kopf!” oder das Liken solcher Posts kann schon Konsequenzen haben.

Was kann mir denn passieren?

Ja, jetzt plärren gleich wieder alle: “Aber, ich hab doch ein Recht auf Meinungsfreiheit – auch in Sozialen Netzwerken!” Ja klar... allerdings gelten hier dieselben Regeln wie im echten Leben!

Und gegenüber Kollegen und Chefs solltet ihr immer noch ein bisschen vorsichtiger sein. Sonst droht schnell die Abmahnung oder gar die Kündigung!

Selbst das Posten eines Liedes wie “Bück dich hoch” mit einer eindeutigen Bezugnahme auf das eigene Unternehmen kann zum Rauswurf führen. Ist echt passiert!

Ich darf also gar nichts mehr sagen?

Es gibt keinen “Online-Schimpfwortkatalog”, den ihr nutzen könnt um mal so richtig über Kollegen, Kunden und Chefs ab zu lästern. Habt ihr euch doch mal im Ton vergriffen, führt das aber sicher nicht zum besseren Arbeitsklima!

Wenn euch mal der Finger auf der Tastatur ausgerutscht ist, hängen die Konsequenzen von vielen Faktoren ab. Zunächst einmal natürlich von der Äußerung selbst. Außerdem ist wichtig, wer euren Post lesen kann, ob er also öffentlich oder nur für eure Freunde sichtbar ist.

Bekommt der Chef nämlich mit, was ihr Fieses über ihn schreibt, hat er das Recht dagegen vorzugehen. So geschehen bei einem Azubi, der seinen Vorgesetzten als “menschenschinder & ausbeuter” bezeichnet hatte. Das genügte für die Kündigung.

Kein Rauswurf – trotz Beleidigung

Ob ein Rauswurf gerechtfertigt ist, entscheidet meist ein Gericht. Und das berücksichtigt nicht nur, was gesagt wurde, sondern auch die Umstände. Ein Arbeitnehmer aus Nordrhein-Westfalen hatte seine Kollegen im Internet als “Speckrollen” und “Klugscheißer” bezeichnet.

Das Gericht erklärte die daraus resultierende Kündigung für unwirksam, denn der Mann hatte keinen speziellen Kollegen namentlich genannt.

Außerdem hatte er im Affekt gehandelt: Die Kollegen “Speckrollen & Klugscheißer” hatten ihn vorher beim Chef mit falschen Beschuldigungen angeschwärzt. Das Arbeitsgericht betonte aber auch wieder, dass Beleidigungen im Internet einen Rauswurf rechtfertigen!


Lieber mal die Finger still halten

Also: Dem Ärger über Kollegen und Vorgesetzte macht ihr also lieber in vertrauter Runde Luft! Das hilft auch und verringert die Gefahr der Abmahnung oder Kündigung enorm!

Außerdem macht Lästern und Schimpfen mit den Kumpels und Mädels am Tresen oder im Fitness Studio doch eh viel mehr Spaß als allein daheim vor dem Rechner!

Antonio

AntoniOS ist Apple Nerd und braucht zum Arbeiten ordentlich Input: Schüttest Du Red Bull rein, kommen feinste Reviews raus. Ganz einfach. 

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