Du willst unseren News-Alarm?
Yeah, kriegst Du! Trage hier Deine E-Mailadresse ein.

Super, das hat funktioniert!

Wir haben Dir eine E-Mail an die angegebene Adresse geschickt. Schau gleich nach und folge den Anweisungen in der E-Mail.

×
12. Oktober 2015

Angriff auf unsere Smartphones – sind wir noch zu retten?

angriffaufsmartphones.jpg

Smartphones – jeder von uns hat eins und jedes davon ist gefüllt mit den sensibelsten Daten. Von Großmutters Telefonnummer bis zu den Nacktbildern der Affäre, wir vertrauen unseren kleinen Begleitern alles an, was nicht niet- und nagelfest ist. Datendiebe und findige Hacker versuchen schon lange (mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg) die Sicherheitslücken von mobilen Systemen aufzudecken und all das zu räubern, was wir in mühevoller Kleinstarbeit in unsere Smartphones getippt und gesprochen haben.

Weniger Hilfestellung, mehr Aufruf

Wir würden Euch gerne ein geheimes Rezept an die Hand geben, mit dem Ihr allen Gefahren aus dem Weg gehen könnt, die Euch und den Daten auf Euren Smartphones zu nahe kommen könnten – aber so etwas gibt es einfach nicht. Dieser Text soll Euch wachrütteln, solltet Ihr unachtsam mit Euren Daten umgehen, und Euch dabei helfen, Euch wenigstens vor ein paar Gefahren zu schützen.

Gravierende Sicherheitslücke bei Apple

Habt Ihr ein iPhone oder ein Android-Smartphone? Ist auch egal: Beide sind potentiell gefährdet! Auch wenn iOS auf dem iPhone lange Zeit als sicherer Hafen vor Viren und Cyber-Angriffen galt, gab es vor einigen Wochen besorgniserregende Nachrichten über Apples mobiles Betriebssystem. Eine modifizierte Version des Entwicklercodes XCode mit dem angsteinflößenden Namen XCodeGhost wurde flächendeckend in Apples Infrastruktur eingeschleust… und das ist mal so gar nicht cool. Durch den Code haben die Hacker theoretisch Zugriff auf das Gerät bekommen können – davon ist glücklicherweise nirgends berichtet worden, aber man weiß ja nie. Ein bisschen unfair ist es ja schon, wenn man sich nicht gegen Viren wehren kann, das hat in diesem Falle Apple für uns alle übernommen und kurzerhand alle Apps, die infiziert worden sind, aus dem App-Store entfernt. Trotzdem schadet es nicht immer die Augen offen zu halten.

Android-Piraten versuchen das Boot zu kentern

Auch Googles Betriebssystem schützt nicht immer vor Angriffen, vor allem nicht, wenn die Systemversion veraltet ist. Über die Hälfte aller Android-Smartphones nutzt eine ältere Version als Android 4.4 – und dann wird es gefährlich! Die Schnittstelle WebView, die bis Android 4.4 genutzt worden ist, ermöglicht es findigen Datenpiraten teilweise auf das gesamte Smartphone zuzugreifen. Die einzige Lösung für dieses Problem: Ein Update auf eine neuere Android-Version. Und wenn das passiert ist, dann ist der Ärger noch lange nicht vorbei. Erst vor kurzem hat Caschy auf mic darüber berichtet, dass sich schädliche Parasiten das komplette Android-Smartphone zu Eigen machen können. Diese verrückte Piraten-Phantasie wurde durch eine Sicherheitslücke mit dem Namen Stagefright möglich gemacht – ARRR.

Ein Wolf in Polizeiuniform

Unsere Freunde und Helfer sind stets um unsere Sicherheit und die Ordnung auf den Straßen bemüht, natürlich auch im Internet. Aber vorsichtig, denn es gibt immer wieder Versuche uns hinters Licht zu führen:
Spätestens 2011 ist der “BKA-Trojaner” bei der echten Polizei aktenkundig geworden. Bis jetzt konntet Ihr ihm und seinen Nachahmer hoffentlich aus dem Weg gehen können, doch das könnte sich bald ändern. Nicht mehr nur noch PCs, sondern auch Smartphones sind ins Fadenkreuz dieser fiesen Masche geraten. Der BKA-Trojaner übernimmt die Kontrolle über Euer Smartphone und sperrt das Telefon für jeden Zugriff. Es gibt zwei Möglichkeiten mit der Schadsoftware umzugehen: Das Telefon im abgesicherten Modus neu starten und die entsprechende Software löschen oder die Notschlachtung… also der Werks-Reset.

Hilflos auf dem Meer?

Die Situation scheint ausweglos, wir treiben auf dem Meer und sind umzingelt von Piraten, Trojanern und Viren – eigentlich können wir auch direkt kentern… Ganz so schlimm, wie es scheint, ist es nicht. Zwar warten einige Piraten, Trojaner und Viren nur darauf durch die nächste Sicherheitslücke unser Smartphone lahmlegen zu können, doch Apple, Google und Co. lassen uns mit dem Ansturm nicht alleine. Die Hüter der App-Stores sind scharf wie Wachhunde und lassen selten eine App durch, die die Sicherheit unserer Smartphones gefährden könnte. Zwar geistern hier und da einige Gespenster durch die Stores, aber wenn Ihr aufmerksam bleibt, kann Euch kaum etwas passieren. Und für den Fall der Fälle nutzt unsere Tipps:

  1. Versucht Euer Betriebssystem auf dem neuesten Stand zu halten.
  2. Ladet Software nur aus dem offiziellen Store herunter.
  3. Verzweifelt nicht – Apple, Google und Co. lassen Euch nicht alleine auf dem Meer treiben. ;-)

 Mehr Informationen auf Spiegel Online, heise.deWIRED und Chip.de.

mic-Redaktion

Hier schreibt die Redaktion. Mal der und mal die. Geballte Technikkompetenz, leidenschaftliche Smartphone-User und erfahrene App-Tester. Alles aus erster Hand und am Puls der Zeit. 

Themen dieses Artikels
Smartphone
Du willst alle aktuellen News per Mail? Dann trage dich in den NEWS-ALARM ein.

Mein Onlineservice

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zum Onlineservice
  

Bestellhotline

040 34 8585 100

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

Service-Hotline

040 34 8585 300

Mo - Fr08:00 - 22:00 Uhr
Sa - So09:00 - 17:30 Uhr

040 34 8585 305

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr
  

klarmobil.de auf facebook

facebook.com/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf twitter

  

klarmobil.de auf youtube

youtube.de/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf instagram

instagram.com/klarmobil.de