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19. Juni 2019

5G: Was bedeutet das für uns?

5G soll LTE beerben. Doch was bedeutet das für uns? Wir haben das Ganze mal zusammengefasst.

Was bedeutet 5G?

5G! Viele haben das in den letzten Wochen weniger wegen der Lizenzversteigerung wahrgenommen, als vielmehr durch die absurde Diskussion, ob man einen chinesischen Hersteller – in diesem Fall Huawei – mit dem Aufbau eines Kommunikationsnetzes betrauen darf.

Die USA machten weltweit Stimmung dagegen, blitzten aber vielerorts ab. Als Resultat landete Huawei dann auf der Handels-Blacklist, aber das ist eine andere Geschichte.

5G bringt dem Staat viel Geld 

6,55 Milliarden Euro, so viel nimmt der Staat nach 497 Bietrunden von den künftig wieder vier Netzbetreibern für die Verteilung der 5G-Lizenzen. Der Erlös stammt aus einer zähen Versteigerung, sorgt aber dafür, dass wir wohl ab nächstem Jahr bereits 5G nutzen können.

Sicher erst einmal sehr teuer, das Spielchen kennt man ja von vorherigen Netzaktualisierungen. Noch heute ist 4G nicht in allen Verträgen enthalten, geschweige denn flächendeckend verfügbar.

Die nächste Ausbaustufe heißt 5G und ermöglicht nicht nur viel höhere Datenraten, sondern auch eine wesentlich geringere Latenz. Wichtig für Echtzeitanwendungen. Und auch wichtig für die Industrie. Die erhält allerdings ihre eigenen Frequenzen, die Netzbetreiber profitieren davon nicht unbedingt.

5G wird zum Beispiel eine entscheidende Rolle beim autonomen Fahren spielen. Hier werden sehr große Datenmengen ausgetauscht, das kann auch nicht über eine langsame Verbindung passieren. Aber bis dahin werden noch ein paar Jahre ins Land gehen, für den Verbraucher wird 5G bis dahin ein alter Hut sein.

Vier Netzbetreiber für das 5G-Netz

Vier Netzbetreiber werden ein 5G-Netz aufbauen. Neben Deutsche Telekom, Vodafone und Telefonica wird auch der Newcomer Drillisch Netz AG mit einem eigenen Netz an den Start gehen. Die Besonderheit hier: Drillisch kann für 10 Jahre auf das Netz von Telefonica (o2) zugreifen, nationales Roaming wird hier ermöglicht.

Das gilt sowohl für das bestehende als auch für das künftige Netz von o2, da wird man sich als potentieller Kunde zumindest in Sachen Netzabdeckung keine Gedanken machen müssen.

o2 hat auch schon Erfahrung mit National Roaming. Seinerzeit als Viag Interkom gegen die Großen ins Feld gezogen, wurde die ersten Jahre das Netz der Telekom genutzt, eine bessere Abdeckung konnte man damals kaum haben.

Auch 5G in ländlichen Gegenden? 

Die 5G-Lizenzvergabe war auch an Vorgaben gebunden. So muss eine bestimmte Netzabdeckung erreicht werden. Das ist auch der Grund, warum die Netzbetreiber aktuell die Inbetriebnahme hunderter LTE-Basisstationen pro Monat bekanntgeben. Denn die Abdeckung wird man nicht mit 5G alleine erreichen, das 4G-Netz liefert praktisch den Grundstein.

5G soll auch in Deutschland verfügbar sein.

Denn 5G hat nicht nur Vorteile. Die Reichweite einzelner Sendemasten ist geringer als bei LTE, was auch dafür sorgen dürfte, dass ländliche Gegenden erneut erst einmal außen vor bleiben.

Das 5G-Netz muss dichter gespannt werden als sein Vorgänger, das erfordert immense Investitionen, nicht nur finanziell. Deshalb wäre es auch falsch, von 4G als Vorgänger zu sprechen, vielmehr werden 4G und 5G koexistieren, um so ein Mobilfunknetz für zahlreiche Anforderungen auf größtmöglicher Fläche aufzubauen.

Smartphone-Industrie freut sich

Für Smartphone-Hersteller bietet 5G auch wieder eine Chance. Nachdem Smartphones mittlerweile immer länger genutzt werden, wird man zwangsläufig ein neues Modell benötigen, möchte man vom 5G-Netz profitieren. Die erste Generation der Geräte kann man dabei getrost überspringen – das ist einer der Vorteile, dass es hierzulande so spät los geht.

Vor allem der hohe Stromverbrauch der 5G-Modems macht den Herstellern noch zu schaffen. Aber auch das ist ein altbekanntes Problem, das man immer bei Geräten der ersten Generation für einen neuen Netzstandard vorfindet. Das sollte nächstes Jahr, wenn 5G dann kommerziell auch in Deutschland startet, schon anders aussehen.

Von 5G werden aber nicht nur Smartphones profitieren, generell wird 5G längerfristig die nächste Stufe der Vernetzung ermöglichen, da spielt es dann auch keine Rolle, welches Gerät vernetzt werden möchte.

Die Pläne der Netzbetreiber

5G hat auch durchaus das Potential, einen herkömmlichen Breitbandanschluss komplett zu ersetzen. Allerdings hängt hier auch viel von den zur Verfügung stehenden Tarifen ab, die ja noch nicht bekannt sind.

Insgesamt sollte 5G für den Verbraucher auf jeden Fall dafür sorgen, dass er noch besser vernetzt ist. Streaming überall, weniger Netzlücken und ein vierter Netzbetreiber, der sicher auch für interessante Preise am Markt sorgen wird, da kann man fast schon das langsame Vorgehen Deutschlands beim Thema 5G verzeihen.

Die Netzbetreiber selbst sehen den Ausbau nicht so zeitkritisch. So möchte beispielsweise Vodafone bis 2022 20 Millionen Menschen mit 5G versorgen, die Telekom gibt an, bis 2025 99 Prozent der Bevölkerung erreichen zu wollen. Alles also noch ein bisschen weg.

 

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