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15. März 2019

Test: Die erste Beta von Android Q

Habt ihr schon Android Pie? Mit Android Q steht nämlich die nächste Android-Ausgabe ins Haus. Caschy berichtet von der neuesten Version.

Android Q

Google hat es getan: die erste Beta des neuen Android Q wurde veröffentlicht. Während viele Smartphone-Besitzer weiterhin auf Android P warten, kann man mit dem passenden Gerät und viel Mut zum Risiko jetzt auch schon den Nachfolger ausprobieren.

Dabei sollte man aber beachten, dass die erst Beta eigentlich für Entwickler gedacht ist und keinesfalls als stabil zu bezeichnen ist. Aber Google macht die Beta für jeden zugänglich, der das passende Smartphone hat. Der Einsatz auf einem Produktivgerät ist jedoch nicht zu empfehlen.

Die erste Beta ist auch nur für Pixel-Smartphones von Google (Pixel, Pixel XL, Pixel 2, Pixel 2 XL, Pixel 3, Pixel 3 XL) verfügbar, im Verlauf der weiteren Vorabversionen werden aber vermutlich weitere Geräte hinzukommen – so war es zumindest letztes Jahr. Die Schnittstellen von Android Q werden mit der vierten Beta finalisiert, ab diesem Zeitpunkt wird es dann nur noch oberflächliche Anpassungen geben.

Android Q: Sechs Betas geplant 

Insgesamt sind 6 Betas geplant, bevor das finale Release dann voraussichtlich im August erfolgt. Die zweite Beta wird im April folgen, jetzt gibt es aber erst einmal Beta 1 und die hat schon eine Menge Neuerungen parat, auch wenn diese einzeln betrachtet oftmals den Eindruck einer Kleinigkeit erwecken.

Android Q bietet eine Unterstützung für Foldables. 

Das beginnt bei der Unterstützung einer neuen Gerätekategorie. Android Q kann nämlich nativ mit Foldables umgehen, also den neuen Geräten wie Samsung Galaxy Fold oder Huawei Mate X.

Da wir von diesen Geräten in der nächsten Zeit viel mehr sehen werden, ist die Unterstützung nur ein logischer Schritt. Gerade für Entwickler ist das sehr vorteilhaft, da sie ihre Apps bereits entsprechend anpassen können.

Besserer Umgang mit den eigenen Daten 

Privatsphäre ist ein Punkt, bei dem man im Bezug auf Google eigentlich nur müde lächeln kann. Kaum ein Unternehmen weiß mehr über seine Nutzer als Google. Aber das muss ja nicht für andere gelten, deshalb wird Android Q auch neue Einstellungen für Apps haben, die auf den Standort des Nutzers zugreifen möchten.

Bei Android Q sollen Daten besser vor Zugriffen geschützt sein.

Der Nutzer wird hier künftig festlegen können, ob eine App permanenten Zugriff auf die Standortinformationen erhält oder nur dann, wenn der Nutzer die App aktiv verwendet.

Erlaubt der Nutzer den permanenten Zugriff, muss er dies sogar noch einmal extra bestätigen. Ziel ist hier ganz klar, Apps das Sammeln von Nutzerdaten zu erschweren.

Teilen von Inhalten wird vereinfacht 

Auch das Teilen von Inhalten wird Google vereinfachen. Mit Android Q kann man direkt aus dem Teilen-Dialog Inhalte in andere Apps transportieren. Das ging zwar bisher auch, aber es wird eben noch einfacher.

Unter Android Q  können Entwickler Anpassungen direkt in den Apps vornehmen.

Ziemlich praktisch für den Nutzer ist auch die Möglichkeit für Entwickler, Systemeinstellungen direkt in den ausgeführten Apps vornehmen zu lassen. Über die Settings Panel API lassen sich zum Beispiel die Aktivierung von Bluetooth oder NFC realisieren, direkt aus der App, die diese Funktionen benötigt.

Android Q wird auch Kamera-Apps verbessern. Entwickler können auf mehr Tiefeninformationen zugreifen als bisher, so auch zum Beispiel die Veränderung des Hintergrunds bei Porträtaufnahmen ermöglichen. Auch für AR-Fotografie wird sich dies von Vorteil zeigen.

Audio- und Videocodecs gibt es mit Android Q ebenfalls neue, unterstützt werden zum Beispiel Opus und HDR10+ direkt vom System. Mobilen Medienkonsumenten wird das gerade recht kommen.

Künstliche Intelligenz wird auf Android-Smartphones vor allem via der Google Neural Networks API realisiert. In Android Q liegt dies in Version 1.2 vor und kann künftig noch mehr Funktionen und Operationen übernehmen.

Android Q und das WLAN

Android Q beinhaltet neue Einstellungen für das WLAN.

Vereinfacht wird für den Nutzer auch das Teilen seines heimischen WLANs mit anderen (oder umgekehrt). Über die WLAN-Einstellungen lassen sich QR-Codes generieren und auch scannen, sodass eine händische Eingabe des Passworts entfällt. Mega praktisch, allerdings darf man sich schon fragen, warum so eine Funktion erst 2019 in das System wandert.

Datei-Manager und Desktop-Modus 

Einen neuen Dateimanager gibt es mit Android Q auch. Zumindest sieht er neu aus, ihm wurde nämlich das Material Design verpasst. Das sieht in der Ordnerübersicht durch den hohen Weißanteil etwas spartanisch aus, passt aber auch letztendlich gut zum Funktionsumfang. Dateien wird keinen Drittanbieter-Dateimanager ersetzen können, reicht für simple Dinge aber locker aus.

Android Q beinhaltet einen neuen Dateimanager.

Smartphone-Hersteller haben vor einiger Zeit damit begonnen, ihre Geräte mit einem sogenannten Desktop-Modus auszustatten. Schließt man das Smartphone an einen großen Bildschirm an, kann es quasi wie ein Desktop-System genutzt werden.

Hier legt nun auch Google selbst nach und liefert einen nativen Desktop-Modus in Android Q. Das hat den großen Vorteil, dass entsprechende Apps nicht mehr für die Hersteller mit einer Desktop-Darstellung kompatibel gemacht werden müssen, sondern sie können nativ so erstellt werden, dass sie den Desktop-Modus von Android Q unterstützen.

Dark Mode lässt sich nicht ausschalten

Unter der Haube passiert bei Android Q natürlich auch einiges, so werden mit der neuen Version Apps wieder schneller starten und Inhalte werden schneller dargestellt. Das wird sich im Laufe der Betas zeigen, ob das wirklich spürbar ist, es ist nicht so, dass man mit Android P stundenlang wartet, bis sich eine App öffnet oder ein Bild auf dem Display darstellt.

Android Q wird auch einen Dark Mode erhalten. Hier kommen wir nun schon zu den Installationshinweisen, falls Ihr Android Q mit Eurem Pixel-Smartphone ausprobieren möchtet.

Solltet Ihr das Upgrade in Erwägung ziehen, entscheidet Euch vorher, ob Ihr den Dark Mode nutzen möchtet. In der ersten Beta gibt es nämlich keinen Schalter dafür, übernommen werden die Einstellungen aus Android P.

Das Ausprobieren der Beta macht Google indes einfacher als je zuvor. Man muss sich lediglich auf der entsprechenden Seite registrieren (das Smartphone auswählen, das am Test teilnehmen soll), dann kommt das Update direkt auf das Smartphone, ein manuelles Flashen ist nicht nötig.

Wer nicht ganz so wagemutig ist, aber dennoch vorab ausprobieren möchte, der sollte vielleicht bis zu vierten Beta mit den finalen Schnittstellen warten, Android Q dürfte zu diesem Zeitpunkt dann schon aus dem Gröbsten raus sein. Falls ihr Android Q ausprobiert: Viel Spaß mit dem neuen Smartphone-System von Google!

 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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