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12. Februar 2020

Neue Reihe: Das Samsung Galaxy S20

Nun ist es also soweit und Samsung hat vier neue Smartphones präsentiert: Das Galaxy S20 (Plus/ Ultra) sowie Das Galaxy Z Flip.

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Beginn wir mit der Samsung Galaxy S20-Serie (die ihr hier übrigens schon vorbestellen könnt), denn der Fokus der Südkoreaner liegt mehr auf diesen Smartphones und hier will man der Konkurrenz um Apple und Huawei entgegentreten. In logischer Reihenfolge wäre das Samsung Galaxy S11 an der Reihe gewesen, allerdings zeigt Samsung so, dass es einen gewaltigen Sprung in der Entwicklung gegeben hat.

Präsentiert wurden auf der Keynote drei Modelle: Das Samsung Galaxy S20, das Galaxy S20 Plus sowie das Galaxy S20 Ultra. Im Design gibt es keinerlei Unterschiede und ein nahezu randloses Display dominiert – einzig unterbrochen von minimalen Seitenrändern und der Hole-Punch für die Selfie-Kamera.

Das Samsung Galaxy S20!

Das 120 Hertz-AMOLED-Display löst bei allen drei Galaxy-Geräten mit 3.200 x 1.440 Pixeln auf und bekommt eine HDR10+ Unterstützung. Der Unterschied liegt in der Größe. Beim Galaxy S20 haben wir eine Diagonale von 6,2 Zoll, während das Plus-Modell mit 6,7 Zoll und die Ultra-Variante mit 6,9 Zoll kommt.

6,9 Zoll sind schon eine Ansage, allerdings sind die Seitenränder so minimal ausgefallen, dass eine Bedienung im 20:9-Format noch funktionieren sollte – bei kleinen Händen sollte man sich aber schon im Klaren darüber sein, dass ein eigener haptischer Test Sinn ergibt. Interessant auch, dass es kein Edge-Display mehr gibt.

Galaxy S20 mit 120 Hertz

Spannend ist auch, dass die Geräte beim Display eine Voreinstellung von Full-HD-Plus besitzen, denn nur hier steht die Bildwiederholrate von 120 Hertz zur Verfügung. Der erste Eindruck ist richtig gut und man muss in der Praxis schauen, wie sich die Einstellungen auf den Akku auswirken und wo der eigene Fokus liegt.

Wenn wir schon beim Akku sind: Das Galaxy S20 verfügt über 4.000 mAh, das Galaxy S20 Plus über 4.500 mAh und das Galaxy S20 Ultra über 5.000 mAh. Hört sich erst einmal gut an, wie sich das Gerät dann im Praxistest schlagen wird, klären wir zu einer späteren Stunde. Geladen wird er mit 25 Watt (bis zu 45W beim Ultra), ein kabelloses Laden ist natürlich auch möglich.

Das Samsung Galaxy S20 kommt in verschiedenen Farben.

Ebenfalls identisch ist der Exynos 990 und wer möchte, kann für einen kleinen Aufpreis die Variante mit einem 5G-Modem erwerben – beim Galaxy S20 Ultra ist hingegen 5G als Standard integriert. Der Arbeitsspeicher liegt zwischen acht und 16 GB, der interne Speicher umfasst mindestens 128 GB und kann per Karte bis zu 1 TB erweitert werden.

Entsperrt wird das Gerät erneut per Ultraschall-Fingerabdrucksensor, der im Display verbaut ist. Klar, dass Samsung bei der S20-Reihe auch auf die Gesichtserkennung setzt. Einen Klinkenanschluss gibt es hingegen nicht und die Geräte sind nach IP68-Zertifizierung gegen Staub und Wasser geschützt. Nun aber endlich zur Kamera!

Die Kamera kann Maßstäbe setzen 

Das rechteckige Kamera-Modul auf der Rückseite ist nicht zu übersehen. Beim Galaxy S20 Ultra verbaut Samsung ein Element mit vier Sensoren. Ungewöhnlich für Samsung, man hat sich von der alten Strategie verabschiedet und der Hauptkamera 108 Megapixel spendiert. Die Kamera kombiniert neun Pixel zu einem 12 MP-Foto und liefert so eine enorm hohe Qualität.

Dazu bietet das S20-Ultra ein Tele-Objektiv (48 MP-Sensor) mit fünffacher optischer Vergrößerung, eine Ultraweitwinkel-Kamera sowie eine Time-of-Flight-Kamera, die bei Portraits oder dem Bokeh-Effekt zum Einsatz kommt. Spannend ist die Tele-Kamera, die bei Fotos eine 100fache Vergrößerung liefert (Space Zoom).

Beim Galaxy S20 und dem Galaxy S20 Plus gibt es eine leicht abgespeckte Version der Kamera. Samsung setzt hier anstelle der 108 MP auf die bewährte 12 MP-Ausführung sowie einer Ultraweitwinkel-Kamera mit 12 MP und einer Tele-Kamera mit einem 64 MP-Sensor. Bei beiden Geräten ist ein digitaler Zoom mit maximal 30facher Vergrößerung möglich.

S20 mit Videos in 8K 

Ebenfalls gespannt sind wir auf die Möglichkeit, Videos in 8K aufnehmen zu können. Für den Großteil der Nutzer ist das aktuell noch nicht wirklich interessant, da 8K-Fernseher noch nicht sonderlich verbreitet sind. Dazu gibt es noch eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten, die ihr euch bei Interesse selber anschauen könnt.

Die Geräte sind ab 899 Euro (Galaxy S20) erhältlich, die teuerste Variante ist das Galaxy S20 Ultra mit 512 GB Speicher, denn hier müsst ihr bei 1.549 Euro recht tief in die Tasche greifen. Die Phase der Vorbestellung läuft noch bis zum 08. März 2020, ab dem 13. März werden die Geräte dann ausgeliefert.

Samsung: Das Galaxy Z Flip

Ja, Samsung hat auch ein faltbares Smartphone gezeigt und nennt es Galaxy Z Flip. Aktuell ist es eher nicht für den Massenmarkt konzipiert, kostet nämlich stolze 1.480 Euro. Dabei handelt es sich auch um ein anderes Konzept, als wir es vom Galaxy Fold kennen – denn hier geht es nicht um ein Smartphone/Tablet, sondern um ein handliches Gerät.

Handlich bedeutet in diesem Zusammenhang, dass das aus dünnem Glas bestehende Infinity Flex-O Display Display im aufgeklappten Zustand 6,7 Zoll misst und mit 2.636 x 1.080 Pixel auflöst. Das äußere Display löst, bei einer Diagonale von 0,5 Zoll, mit 300 x 112 Pixel auf und gibt rudimentäre Informationen aus – wie den Namen des Anrufers sowie die Nummer.

Das Samsung Galaxy Z Flip. 

Der Klappmechanismus soll übrigens für mindestens 200.000 Anwendungen ausgerüstet sein und auch ansonsten kann sich die restliche Ausstattung durchaus sehen lassen. Im Inneren werkelt der Snapdragon 855+, dem 8 GB RAM beistehen. Der interne Speicher beläuft sich auf 256 GB und der Akku kommt mit 3.300 mAh.

Interessant ist, dass 5G mit dem Galaxy Z Flip nicht möglich ist und das Gerät nicht kompatibel mit Wi-Fi 6 ist. Praktisch hingegen ist die Funktion, beide Teile des Displays mit unterschiedlichen Funktionen zu belegen. Ihr könnt es ab sofort vorbestellen und ab dem 21. Februar 2020 soll es ausgeliefert werden.

Autor: Gunnar Beuth

mic-Redaktion

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