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03. April 2020

Huawei P40 Pro: Was ihr wissen müsst

Was haltet ihr vom Huawei P40 Pro? Das Foto-Wunder muss sich Kritik ob fehlender Google-Dienste erwehren – wir haben es getestet.

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Inhalt

Huawei P40 Pro: Starker Prozessor

Kamera: Ein Foto-Wunder

Huawei: Google-Apps fehlen

Huawei ist aktuell nicht zu beneiden. Mit dem P40 Pro (hier mal der Link zum Gerät) haben die Chinesen ein beeindruckendes Smartphone vorgestellt, die Diskussionen drehen sich jedoch um die fehlenden Google-Dienste und ob es überhaupt auf dem europäischen Markt verkauft werden dürfe. Fraglich ist, ob diese Kunden-Abhängigkeit und damit die Ablehnung gerechtfertigt ist.

Fangen wir vorne an: Rein optisch oder technisch ist das Huawei P40 Pro über jede Kritik erhaben. Vorder- sowie Rückseite sind aus Glas gefertigt und die nicht mehr zeitgemäßen Ränder verschwunden. Die beiden Frontkameras findet sich hinter einem Punch Hole wieder, der Fingerabdrucksensor liegt hinter dem OLED-Display versteckt – optisch also alles top!

Huawei P40 Pro: Starker Prozessor 

Das Overflow-Display ist beim P40 Pro an allen vier Seiten gebogen und misst 6,58 Zoll. Dank der Widerholrate von 90 Hertz läuft alles extrem flüssig und da auch Farben sowie Kontrast atemberaubend sind, gibt wirklich keinen Anlass zur Kritik. Ob man die 120 Hz der Konkurrenz wie beim Galaxy S20 wirklich braucht, ist wohl Ansichtssache.

Das Huawei P40 Pro ist ein sehr interessantes Smartphone.

Huawei vertraut einmal mehr dem hauseigenen Kirin 990 und das ist auch gut so. 5G ist wie auch der neueste WLAN-Standard mit dabei. Schneller kommt ihr nicht durch eure Anwendungen. Im Gegensatz zum normalen Huawei P40 ist das Pro-Modell nach IP68 zertifiziert und bietet die Möglichkeit, Unterwasser-Aufnahmen anzufertigen.

Kamera: Ein Foto-Wunder

Bleibt die Frage nach der Kamera und hier ist Huawei erneut das Maß aller Dinge, wie auch die Kollegen von DxOMark bestätigen. Das P40 Pro setzt auf einen Hauptsensor mit 50 Megapixel und vertraut auf Pixel Binnig. Bedeutet: Vier Pixel werden zu einem vereint und so wird ein optimales Ergebnis garantiert.

Dann haben wir noch die Ultraweitwinkel-Kamera mit 40 Megapixel sowie die Tele-Kamera mit Periskop-Tele-Linse, die zwölf Megapixel mitbringt. Kleine Unterschiede zum P40 gibt es auch hier, denn in der normalen Version verbaut Huawei keine optische Bildstabilisierung. Die Frontkamera beim P40 Pro verfügt über eine zweite Kamera, die auf Tiefenschärfe setzt. 

Qualitativ gibt es an der Kamera des Huawei P40 Pro nichts auszusetzen. Man könnte so weit gehen, sie zur aktuell besten Smartphone-Kamera zu küren, wobei der Markt sehr schnelllebig ist. Ob bei schlechten Lichtverhältnissen, im Dunklen oder Innenräumen, die Bilder gelingen und wir haben euch das mal im Artikel der besten Handy-Kameras zusammengefasst.

Huawei: Google-Apps fehlen

Wie angesprochen, gibt es keinen rationalen Grund, um das Huawei P40 Pro zu verteufeln. Allerdings fehlen die Google-Apps und der Play Store ist ebenfalls nicht mit dabei. Was bedeutet das nun? Viele Apps sind über die App Gallery (Huaweis App Store) verfügbar oder zumindest auffindbar. WhatsApp oder Facebook könnt ihr problemlos installieren.

Google Pay ist hingegen nicht verfügbar und einige User kritisierten, dass manche Banking Apps ebenfalls fehlen. Wer ein Android-Gerät besitzt, kann zumindest seine Apps vom alten auf das neue Handy schieben, aber wie gesehen gibt es Einschränkungen. Huawei arbeitet mit Hochdruck daran, die App Gallery zu bestücken und bietet Entwicklern viele Anreize.

Rein technisch betrachtet, sind das Huawei P40 Pro, das Huawei P40 oder das Huawei P40 Pro Plus absolut auf der Höhe und grandios bestückt. Ihr müsst euch fragen, wie wichtig Google Pay oder Google Maps sind. Als Alternative für den Browser bietet sich Firefox an und auch für Maps gibt es einen adäquaten Ersatz.

Mein Fazit ist, dass die Nutzung des Huawei P40 Pro viel Spaß macht und man die fehlenden Google-Dienste recht schnell vergisst. Letztlich geht es dem Großteil der Nutzer um Messenger wie WhatsApp oder Plattformen wie Facebook, Instagram oder TikTok. Das geht und auch wenn der Weg steinig ist, darf Huawei darauf hoffen, mit Qualität zu überzeugen.

 

Themen dieses Artikels
Huawei Gunnar Smartphone Android
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