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15. Oktober 2020

Das Google Pixel 5 im Test

Display, Hardware, Kamera, Preis: Wir zeigen dir, wie das brandneue Google Pixel 5 im Test abschneidet.

Google Pixel 5 Test

Nach dem Google Pixel 4a bringt der Suchmaschinengigant gleich ein neues Phone auf den Markt. Das Google Pixel 5 ist endlich erhältlich und punktet vor allem mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis. Gerüchte ließen es schon anklingen: Technisch ist es nicht ganz so High End wie die Flaggschiffe der vergangenen Jahre, dafür ist der Einstiegspreis aber mehr als fair. Erfahre hier, wie das Google Pixel 5 in unserem Test abgeschnitten hat.

Leicht und praktisch: Google setzt auf Kompaktheit

Leicht, kompakt, handlich: Das ist das Google Pixel 5. Das OLED-Display misst 6 Zoll in der Diagonale – damit ist es etwas größer als der Bildschirm des Vorgängermodells Pixel 4. Dennoch liegt es ausgezeichnet in der Hand und ist mit nur 150 g für ein Smartphone der Größe auch ziemlich leicht.

Der Bildschirm bietet eine Bildwiederholfrequenz von 90 Hz bei einer Auflösung von 2340 x 1080 Pixeln – ein durchaus passabler Wert. Geschützt wird das Display durch Gorilla Glass 6. Außerdem ist es nach IP68 zertifiziert und somit staub- und wasserdicht.

Im Hinblick auf das Design hat sich Google äußerlich stark Vorgängermodell orientiert. Das Gehäuse besteht jedoch nicht mehr aus Aluminium und Glas, sondern nur noch aus recyceltem Aluminium. Damit wirkt das Google Pixel 5 im Test auf den ersten Blick nicht ganz so hochwertig, kann aber vor allem in Sachen Haptik punkten.

Dank sehr schmaler Gehäuseränder bietet das Pixel 5 zudem eine sehr große Bildschirmfläche. Ein etwas ärgerliches Manko ist hingegen die fehlende Klinkenbuchse.

Fingerabdrucksensor statt Gesichtserkennung

Dass sich Google bei seinem Newcomer auf die Basics konzentriert und auf den einen oder anderen Schnickschnack verzichtet, zeigt sich an einigen Ausstattungsmerkmalen: So wurden Sonderfunktionen wie die Gestensteuerung per Radarsensor oder die Gesichtserkennung zum Entsperren des Smartphones weggelassen.

Beide Tools waren beim Vorgängermodell noch vorhanden. Stattdessen gibt es nun wieder einen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Smartphones. Spekuliert wird, ob diese Änderung mit den Mund-Nasen-Bedeckungen zusammenhängt, die aufgrund der Corona-Pandemie derzeit viele Gesichter verhüllen, was eine Gesichtserkennung erschwert.

Licht und Schatten bei der Hardware

Etwas überraschend ist allerdings die Hardware-Ausstattung. Im Google Pixel 5 steckt nicht wie erwartet der aktuelle Premium-Prozessor Snapdragon 865 von Qualcomm, sondern ein Snapdragon 765G. Dieser ist keinesfalls schlecht, gehört aber hinsichtlich seiner Rechenleistung allenfalls gehobenen Mittelklasse.

Im Test zeigt das Google Pixel 5 jedoch wirklich eine starke Leistung: Es läuft sehr flüssig und zeigt keinerlei Verzögerungen.

Immerhin gibt es eine Verbesserung beim Arbeitsspeicher: So setzt Google nun wie viele andere Branchengrößen auf 8 GB RAM – vorher waren es nur 6 GB. Was den Speicherplatz betrifft, hat sich im Vergleich zum Pixel 4 hingegen nichts getan: Hier sind 128 GB immer noch das Maximum – eine Speichererweiterung ist leider nicht möglich.

Verbesserte Akkuleistung und Reverse Charging

Auch wenn das neue Modell der Google-Pixel-Reihe hardwaretechnisch zunächst einen durchwachsenen Eindruck macht, bietet es doch einen bahnbrechenden Mehrwert: Das Pixel 5 unterstützt nämlich den neuen Mobilfunkstandard 5G – und zwar nicht nur im Sub-6-Hz-Spektrum, sondern auch im deutlich schnelleren Millimeterwellen-Bereich. Surfen in Highspeed-Geschwindigkeit ist mit dem Pixel 5 also problemlos möglich.

Darüber hinaus macht das Gerät mit seiner stark verbesserten Akkuleistung Boden gut: Mit etwa 4.000 mAh ist die Kapazität im Vergleich zum Google Pixel 4 deutlich gestiegen. Zudem kannst du das neue Smartphone auch kabellos laden. Und: Das Gerät kommt mit dem innovativen Reverse Charging daher! Diese Funktion ermöglicht das kabellose Laden von anderen, mit Induktion ausgestatteten Geräten.

Dicker Pluspunkt: Die Kamera

Das Google Pixel 5 sammelt im Test Pluspunkte mit seiner beeindruckenden Dual-Kamera. Die 12,2-MP-Hauptlinse und die 16-MP-Weitwinkellinse beweisen, dass es keine Vierfach-Kameras braucht, um starke Bilder zu schießen. Ein cooles Feature ist der Porträt-Lichtmodus. Der stellt sicher, dass Gesichter auf deinen Fotos stets perfekt ausgelichtet sind.

Und auch für Selfies ist vorgesorgt: Die Frontkamera bringt es immerhin noch auf ordentliche 8 MP und sitzt in der Punch Hole im Display.

So viel kostet das Google Pixel 5

Erwähnenswert ist der relativ günstige Preis von knapp 630 Euro, womit sich das neue Modell in der gehobenen Mittelklasse bewegt. Solange noch die reduzierte Mehrwertsteuer Anwendung findet, ist das Pixel 5 sogar schon für rund 613 Euro zu haben. Zum Vergleich: Das Pixel 4 kostete zum Verkaufsstart im Oktober 2019 immerhin 750 Euro.

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Fazit: Solide Qualität ohne großen Schnickschnack

  • Auch wenn das Google Pixel 5 im Test keine technologischen Wunderdinge vollbringt, erweist sich das neue Smartphone des Tech-Riesen aus den USA insgesamt als solides Modell.
  • Das neue Aushängeschild unter den Google-Smartphones punktet mit einer mehr als ordentlichen Kamera und einer stark verbesserten Akkuleistung.
  • Die Abzüge für den nur durchschnittlichen Prozessor werden wettgemacht durch die Umstellung auf den rasanten 5G-Standard.
  • Mit einem moderaten Preis von aktuell 613 Euro bewegt sich das Google Pixel 5 in der oberen Mittelklasse.

Foto: ©Google

Maro

Maro ist ein Phänomen, denn er liebt iOS und Android gleichermaßen. Beste Voraussetzungen, um neue Smartphones fair auf Herz und Nieren zu prüfen. Privat hat Maro eine dicke Katze und viel schwarzen Humor.

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