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29. August 2014

Wearables: Samsungs Galaxy Gear im Hands-On

Auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona hat Samsung am vergangenen Sonntag die Gear 2 vorgestellt. Der Namenszusatz 'Galaxy' sucht man bei dem neuen Gadget vergeblich, was darauf schließen lässt, dass hier kein Android-Gerät vorgestellt wurde.

Nichtsdestotrotz möchte ich Euch hier einen kleinen Einblick in die erste Smartwatch von Samsung, der Galaxy Gear, geben.

Eine Smartwatch also. Was genau ist das denn? Die Wikipedia definiert das folgendermaßen:

Eine Smartwatch (eng. schlaue Uhr) ist eine Armbanduhr, die über Display, Sensoren, Aktuatoren (z.B. Vibrationsmotor) sowie zusätzliche Computerfunktionalität und -konnektivität und Internetzugriff verfügt.

Also eine Armbanduhr, das verrät ja auch schon der Name. Die Galaxy Gear von Samsung wurde Anfang September 2013 im Vorfeld der IFA vorgestellt und kommt mit einem 320 x 320 Pixel großen Display (1,63 Zoll Super AMOLED) daher. Der 315 mAh starke (schwache?) Akku zeugt im Vergleich zum regulären Smartphone-Akku (hier sind wir aktuell bei 2.500 - 3.000 mAh) von wenig Kapazität und geringer Laufzeit, doch man muss sich natürlich mal überlegen, was man mit der Uhr machen kann und was man täglich mit dem Smartphone so anstellt.


Die Verbindung zwischen dem Smartphone (in meinem Beispiel ein Samsung Galaxy S4) ist denkbar einfach. Einfach am Smartphone NFC einschalten und an die mitgelieferte Ladeschale (Charging Dock) der Gear halten. Damit wird der Samsung Gear Manager installiert und die Uhr kann anschließend mittels Bluetooth direkt verbunden werden.
Was aber genau unterscheidet diese Smartwatch denn nun von einer regulären Uhr? Genau - sie ist via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden und stellt dem Benutzer so einige hilfreiche Funktionen direkt am Handgelenk zur Verfügung. Auf Wunsch werden zum Beispiel E-Mails und SMS bei Eingang direkt auf die Uhr gepusht und der Benutzer kann sie direkt am Handgelenk lesen. Verpasste Anrufe oder Benachrichtigungen von sämtlichen, auf dem Smartphone installierten, Apps lassen sich ebenfalls auf dem Gerät anzeigen.



Die Gear besitzt zudem eine Schrittzähler-Funktion, die - sofern vorhanden - die Daten direkt an die App "S Health" auf dem Smartphone schickt. Den Schrittzähler kann man starten und es gibt auch ein Uhrendesign, welches die aktuelle Anzahl der gelaufenen Schritte auf dem Home-Screen anzeigt. Für Fitnessbegeisterte, die beim Laufen gerne eine Uhr tragen, ein nützliches Zusatzfeature, das mit S Health auf dem Smartphone anschließend super ausgewertet werden kann.

Selbstverständlich kann die Gear auch via Sprachsteuerung benutzt werden. Dazu setzt man, wie auch bei den Smartphone-Modellen, auf S Voice. Damit lassen sich einfache Sprachbefehle, wie z.B. "Wie ist das Wetter heute?" ausführen. Diese werden auf dem Smartphone verarbeitet und die Ergebnisse wieder zurück an die Uhr gesendet, wo sie schlussendlich auf dem Display angezeigt werden.

Ein besonderes "Schmankerl" ist aber selbstverst&aumlndlich die im Armband integrierte 1,9 Megapixel-Kamera. Damit lassen sich ganz einfach, direkt vom Handgelenk weg, Fotos und Videos schießen, die nach Aufnahme direkt an das Smartphone übertragen werden. Aus Gründen der Privatsphäre allerdings verzichtet Samsung hier auf eine Möglichkeit, den Shuttersound (das Ger&aumlusch, wenn die Kamera auslöst) zu deaktivieren. Heimliche Fotos, z.B. in der Uni-Vorlesung oder im Unterricht an der Schule, sind damit nicht möglich und selbstverständlich auch nicht gewünscht.

 

Die Haptik der Uhr ist toll. Die Kombination aus Kunststoffarmband und der Oberschale in gebürsteter Aluminiumoptik macht die Gear sehr wertig. Vom Tragekomfort her ist sie vergleichbar mit einer regulären Armbanduhr.

Um Benachrichtigungen, Wetter und weitere Informationen auf der Uhr zu erhalten, muss allerdings eine dauerhafte Verbindung via Bluetooth zwischen der Gear und dem Smartphone bestehen. Natürlich kann man einzelne Funktionen, wie z.B. Kamera oder Sprachmemo, auch ohne Verbindung benutzen, aktuelle Daten erhält man vom Smartphone dann aber nicht.

Ein kleines Manko gibt es allerdings: die Galaxy Gear lässt sich nicht mit allen Smartphones verbinden, sondern lediglich mit einer Reihe von ausgewählten Samsung Galaxy-Modellen.
Aktuell ist die Samsung Galaxy Gear ab 249 Euro im freien Handel zu erwerben, erhältlich in sechs verschiedenen Farben. Der Nachfolger - die Gear 2 - steht aber bereits in den Startlöchern, weshalb man in den kommenden Tagen und Wochen mit reduzierten Preisen für die Galaxy Gear rechnen darf.

Sebastian

Sebastian ist Software-Entwickler und Google+-Nutzer der ersten Stunde. Android, Apps und Devices sind seine Leidenschaft. Zudem ist er Organisator der Google Developer Group (GDG) Black Forest

Themen dieses Artikels
Samsung Smartwatch
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