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23. November 2018

Warum wird Apple ständig klein geredet?

Ein Blick auf den Smartphone-Markt und was mich daran nervt.

Apple und die Analysten

Seit 10 Jahren mischt Apple auf dem Smartphone-Markt mit. Nein, es ist nicht nur ein Mitmischen, es ist mehr ein "Apple gibt den Ton an". Das beste Beispiel ist die Display-Aussparung bei Smartphones.

Die Notch

Aus technischen Gründen mit dem iPhone X eingeführt, wurde sie schnell von anderen Herstellern übernommen, egal ob technisch nötig oder nicht.

Fast ausschließlich Samsung ging seinen eigenen Weg und verzichtete auf die polarisierende Notch.

Apple hat aber ein Problem, das für weniger Nachfrage sorgt. Allerdings steht Apple mit diesem Problem nicht alleine da, der gesamte Markt ist betroffen.

Ein Problem des ganzen Smartphone-Markts

Smartphones sind erwachsen geworden, der Markt ist zu einem gewissen Punkt gesättigt. Wachstumsmärkte gibt es nur noch da, wo sich kein Geld verdienen lässt - Smartphones für 150 Euro? Das passt nicht in Apples Programm.

Andere Hersteller wie LG oder HTC spüren das seit Jahren. Sie verkaufen kaum noch Smartphones, die Sparte wirft generell kaum Gewinne ab.

Immer wieder kann man von Analysten lesen, dass Apple fast die kompletten Gewinne einstreicht, die mit Smartphones auf dem Gesamtmarkt gemacht werden.

Apples Zeiten vorbei?

Solche Zahlen stammen von den gleichen Analysten, die nun wieder einmal in den Raum werfen, dass Apples Glanzzeiten vorbei seien.

Grund für diese Annahme: Laut Zulieferkette hat Apple die Produktion der neuen iPhone-Modelle zurückgefahren.

Angeheizt werden Gerüchte um schwächelnde iPhone-Verkäufe aber auch durch Apple selbst. Als eines von sehr wenigen Unternehmen nannte Apple im Rahmen der Bekanntgabe von Quartalszahlen bisher immer Stückzahlen zu Verkäufen.

So konnte man sehr leicht erkennen, ob mehr oder weniger iPhones, iPads und Macs verkauft wurden.

Weniger Verkäufe - mehr Gewinn

Diese Angaben wird Apple künftig nicht mehr machen, wie zu den letzten Quartalszahlen bekanntgegeben wurde.

Allerdings haben die letzten Quartalszahlen auch etwas anderes gezeigt: Trotz weniger Verkäufe wurde der Gewinn gesteigert. Das liegt mitunter auch an steigenden Preisen, die vom Kunden ganz offensichtlich gezahlt werden.

Der Faktor Apple Watch

Die Apple Watch hat zweifelsohne die Kategorie Smartwatch definiert. Und es ist eines der wenigen Produkte, bei denen Apple auf die Nutzer hört.

So kommt die Apple Watch zum Beispiel mit immer mehr Fitness-Funktionen und mausert sich auch langsam zu einem Medizin-Produkt.

Zur Apple Watch hat Apple noch nie Zahlen verraten, man wollte es der Konkurrenz nicht zu einfach machen, war damals die Begründung dafür.

Die Apple Watch dominiert aber den Markt und greift sogar den der traditionellen Armbanduhren an. Da stört auch die vermeintlich kurze Akkulaufzeit nicht, der Mehrwert durch die Funktionen wiegt das sehr einfach auf.

Neue Watch mit entscheidenden Neuerungen

Mit der neuesten Version wird Apple wohl mehr Watches verkaufen als jemals zuvor, die erste große Änderung gab es dieses Jahr.

Größeres Display und Funktionen, die dem Nutzer mitunter das Leben retten können.

Zum Beispiel die Sturzerkennung, die selbstständig einen Notruf absetzt, wenn es der Nutzer nicht mehr kann. Oder die EKG-Funktion, die auch für Ärzte hilfreich sein kann, um Probleme zu erkennen.

Aber auch abseits der Hardware verdient Apple mehr Geld. Services sind seit ein paar Jahren immer mehr in den Fokus gerückt.

Den Kunden nicht nur mit guter Hardware zu einem Kauf bewegen, sondern ihn zu einem dauerhaften Zahler machen, das scheint der Schlüssel zum Erfolg.

Geldquelle Abos

Ein paar Euro für ein Apple Music Abo, noch ein paar Euro für Cloudspeicher - und das alles so integriert, dass man als Nutzer der Produkte mit diesen Services ein besseres Komplettpaket erhält als es mit alternativen Diensten möglich wäre.

Glaubt man Gerüchten, steigt Apple nächstes Jahr mit einem Videostreaming-Abo ein, das auch TV-Inhalte bereitstellt.

Ein weiterer Punkt, der sich perfekt in das Apple-Universum einfügt und für Einnahmen sorgen wird. Services eben, die der Nutzer gerne bezahlt. Netflix hat es vorgemacht.

Apple, Analysten, Aktienkurs

Was treibt also Analysten immer wieder dazu, Apples Untergang heraufzubeschwören? Der Aktienkurs. Eine Firma ohne Wachstum ist in den Augen von Investoren keine gute Firma, keine in die man sein Geld stecken möchte.

Da hilft es auch nicht, wenn jene Firma auf Geldbergen sitzt, die das Bestehen auf Jahre sichern würden, selbst wenn plötzlich jeglicher Umsatz wegbricht.

Was aber viel schlimmer ist, ist das, was der gesamte Tech-Journalismus aus solchen Meldungen macht. Da wird seit Jahren ein Untergang heraufbeschworen, da Apple angeblich keine Neuerungen mehr liefern könne.

Der Markt sagt etwas völlig anderes, selbst wenn die nackten Hardware-Verkaufszahlen nicht mehr in dem Maß steigen, wie man es die letzten Jahre im Smartphone-Boom gewohnt war.

Journalisten und ihre Erwartungshaltung

Geschürt wird dies auch durch eine künstliche Erwartungshaltung. Da werden Konzepte erstellt, die technisch schlichtweg nicht realisierbar sind, dem Medienkonsumenten aber als "so könnte das nächste iPhone aussehen" verkauft werden.

Ohne Zweifel klickstark, aber eben nicht sehr wahrheitsgetreu. Und dann ist die Enttäuschung groß, wenn das dritte Jahr in Folge ein sehr ähnliches Design verwendet wird und Neuerungen nicht sofort sichtbar sind.

Jedenfalls sollte man als Technik-Käufer nicht allzu viel auf das Gerede von Analysten geben. Jene profitieren von fallenden Aktienkursen mehr als der Käufer. Und da spielt es auch keine große Rolle, ob das Opfer der Analysten Apple, Samsung oder HTC heißt.

Wie ich Apples Zukunft sehe

Und Apple? Die werden auch nächstes Jahr wieder das beste iPhone, das beste iPad und die besten MacBooks aller Zeiten vorstellen. Vielleicht nicht mit neuen Verkaufsrekorden, dafür mit noch mehr Geld einbringenden Diensten.

Und bald ist dann auch die Zeit reif für eine neue Produktkategorie, die bei Apple eben meist dann auf den Markt kommt, wenn es technisch Sinn ergibt.

Smarte Brillen sind der nächste Schritt bei den Wearables, die werden sicher auch ganz gut mit einer Smartwatch zusammenspielen.

Vielleicht nutzen wir in ein paar Jahren schon gar keine Smartphones mehr, dann spielen auch Produktionszahlen der iPhone-Modelle keine Rolle mehr.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Apple Android Caschy Smartphone
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