Du willst unseren News-Alarm?
Yeah, kriegst Du! Trage hier Deine E-Mailadresse ein.

Super, das hat funktioniert!

Wir haben Dir eine E-Mail an die angegebene Adresse geschickt. Schau gleich nach und folge den Anweisungen in der E-Mail.

×
09. Februar 2018

Smart Glasses: Intel ebnet den Weg

Wie ist der Stand bei Smart Glasses? Nach Google kommt nun Intel mit einer interessanten Variante.

Caschys Blickwinkel Smart Glasses

Sogenannte Smart Glasses sind dem an Technik interessierten Nutzer sicher nicht gänzlich unbekannt. Google brachte diese vor einigen Jahren ins Gespräch, Google Glass dient dabei allerdings eher als Negativbeispiel, wie man es nicht machen sollte.

Das konnte man damals noch nicht ahnen, aber die Masse zeigte sich sehr abgeneigt, was letztendlich für eine Einstellung der Consumer-Variante sorgte.

Google Glass gibt es weiterhin, allerdings wird das Gadget im Business-Umfeld eingesetzt, hilft beispielsweise bei Reparaturen oder zeigt Tipps bei anderen Aufgaben, die beide Hände benötigen.

Mit dem Thema Augmented Reality sind plötzlich auch wieder Smart Glasses für die Massen im Gespräch, man kann davon ausgehen, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, bis man solche Produkte kaufen kann.

Intel mit einem interessanten Ansatz

 
Einen sehr interessanten Ansatz hat Intel in der Mache, aber das Unternehmen möchte Vaunt, so der Name der Smart Glasses, gar nicht selbst vermarkten. Vielmehr soll Vaunt den Herstellern zeigen, was im Bereich Smart Glasses bereits heute möglich ist. Dabei zeigt sich: weniger ist offenbar mehr.

Auf den ersten Blick sieht Vaunt aus wie eine normale Brille. Okay, vielleicht ein etwas dickeres Hipster-Modell, aber von einer normalen Brille kaum zu unterscheiden.

Das liegt nicht etwa daran, dass man alle Komponenten so weit schrumpfen konnte, dass es nicht auffällt, sondern eher daran, dass man bei Intel auf überflüssige Komponenten verzichtet.

Intel Vaunt eher spartanisch 

Überflüssig ist in diesem Fall zum Beispiel eine Kamera, einer der Hauptgründe für die Abneigung gegen Google Glass. Wird nicht benötigt, denn Vaunt soll lediglich Informationen anzeigen. Informationen, die theoretisch auch auf dem Smartphone oder eine Smartwatch angezeigt werden können.

Diese Informationen werden dem Nutzer nicht über ein klassisches Display angezeigt, sondern direkt in das Auge projiziert. Laut Intel völlig ungefährlich, trotz der Ähnlichkeit zu einem Laser. Aber die verwendete Leistung ist so schwach, dass es eben keine Bedenken gibt.

Diese Projektion ist allerdings auch nur monochrom möglich, der Nutzer wird sich über derartige Smart Glasses also keine Filme anschauen. Aber er wird Informationen erhalten, ob das Restaurant auf der linken oder rechten Straßenseite die besseren Bewertungen hat.

Oder Nachrichten erhalten, die man dann durch eine einfache Bewegung des Kopfes oder auch nur durch Bewegung der Augen verwerfen kann.

Smart Glasses perfekt für Brillenträger

Den größten Vorteil haben dabei Menschen, die bereits Brillenträger sind. Sie müssen sich nicht an ein neues Gadget auf der Nase gewöhnen, sondern die Sehhilfe kann dann einfach zusätzliche Informationen einblenden – auch ohne das Gesicht dabei zu einem Cyborg-ähnlichen Gebilde zu machen.

 
Was Intels Ansatz auch sehr schön zeigt: Weniger ist mehr. Das kennt man auch von anderen Produkten. Besser sehr ausgereifte Dinge haben, die dann vielleicht weniger können, anstatt den Nutzer zum Beta-Tester zu machen und ihn mit einer Funktionsflut locken zu wollen.

Gescheitert ist Google Glass an sich nicht, vielmehr wurde ein dafür adäquates Einsatzgebiet gefunden, das liegt nicht im Bereich der Endnutzer. Hier könnte sich Intels Ansatz positionieren, Datenschutzbedenken müssen nicht größer sein als bei einem Smartphone oder einem Wearable.

Smart Glasses müssen natürlich aussehen 

Die Technik für Wearables wird in den nächsten Jahren weiter schrumpfen, so wird dann eventuell aus dem Monochrom-Projektor dann einmal einer, der echtes Augmented Reality anzeigen kann. Auch hier wurden in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht.

So zeigte Magic Leap zum Beispiel eine Mixed Reality Brille, die zwar sehr futuristisch aussieht, aber nichts mehr mit der Ähnlichkeit zu einem Helm zu tun hat wie beispielsweise Microsofts HoloLens.

 

Das Schrumpfen der Technik ist das A und O bei Wearables, das kann man auch bei Smartwatches beobachten. Je kleiner die Komponenten, desto natürlicher werden die Endprodukte aussehen.

Nutzer wollen einen Mehrwert 

VR, AR und Mixed Reality, man wird in den kommenden Jahren viel davon hören, aber bestimmt auch schon einiges nutzen. Auch außerhalb des Early-Adopter-Kreises.

Bei VR kann man dies schon beobachten, waren anfangs nur Oculus Rift und HTC Vive verfügbar, gibt es mit PSVR eine vergleichsweise günstige Lösung, die sich einfach an der PS4 anschließen lässt.

Einen wichtigen Anteil am Erfolg derartiger Brillen werden aber auch die Entwickler haben, die dafür sorgen müssen, dass der Nutzer auch einen Mehrwert erhält.


Intel Vault scheint alles mitzubringen, um einen Masseneinstieg in Smart Glasses zu ermöglichen. Zwar wird auch dies nur ein Anfang sein, schaut man aber zum Beispiel auf die letzten 10 Jahre der Smartphone-Entwicklung zurück, lässt das doch hoffen, auch wenn der erste Wurf vielleicht nicht perfekt ist.

Empfehlenswert ist zu Intel Vaunt auch ein Video von The Verge, die konnten die Smart Glasses bereits ausprobieren und sind von der Technik und dem Gesamtkonzept durchaus angetan.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Google
Du willst alle aktuellen News per Mail? Dann trage dich in den NEWS-ALARM ein.

Mein Onlineservice

Änderungen und Anpassungen an Ihrem Tarif und Ihren Daten können Sie unkompliziert jederzeit über den Onlineservice durchführen.

Zum Onlineservice
  

Bestellhotline

040 34 8585 100

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr

Service-Hotline

040 34 8585 300

Mo - Fr08:00 - 22:00 Uhr
Sa - So09:00 - 17:30 Uhr

040 34 8585 305

Mo - Fr08:00 - 20:00 Uhr
Sa09:00 - 17:30 Uhr
  

klarmobil.de auf facebook

facebook.com/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf twitter

  

klarmobil.de auf youtube

youtube.de/klarmobilDE
  

klarmobil.de auf instagram

instagram.com/klarmobil.de