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09. November 2018

Samsung zeigt faltbares Display

Samsung hat in Sachen Hardware Neuigkeiten im Gepäck und auf der Entwickler Konferenz das erste Infinity Flex Display präsentiert.

Caschy über das Infinity Flex Display

Flexible Displays gibt es schon länger, bislang bedeutete dies für den Nutzer allerdings nur, dass diese gebogen in Geräten zum Einsatz kamen. Sie konnten nicht aktiv bewegt oder gar gefaltet werden. Das ändert sich 2019, dann soll es von Samsung nämlich das erste Gerät mit einem solchen Infinity Flex Display geben.

Dabei handelt es sich um ein Display, das sich tatsächlich biegen lässt. Aufklappen, zuklappen, offenbar auch sehr häufig, ohne dass es Schäden nimmt. Smartphone aus der Tasche gezogen und bei Bedarf zum Tablet entfaltet. Für Technikfans eine echte Neuerung, etwas dem sie entgegenfiebern können.

Das Display besteht dabei eigentlich aus zwei Displays. Ein kleineres, normales Smartphone-Display auf der Außenseite liefert eine Auflösung von 840 x 1.960 Pixel, das entspricht 420 dpi. Die Innenseite, die man praktisch nur zu sehen bekommt, wenn man das Gerät aufklappt, löst 1.536 x 2.152 Pixel auf - ebenfalls 420 dpi.

Faltbare Displays: Die Zukunft?

So ein Aufbau bedeutet natürlich auch Abstriche an anderen Punkten. Vor allem werden die Geräte – man kann davon ausgehen, dass nicht nur Samsung ein solches kommendes Jahr präsentieren wird – dicker sein. Nicht die superschlanken Smartphones, wie man sie heute gewohnt ist.

Smartphone oder doch Tablet?

Allerdings würden sich daran vielleicht auch gar nicht so viele Nutzer stören, man hört immer wieder, dass dickere Geräte kein Problem wären. Dass es sich bei den faltbaren Displays aber nicht nur um eine Eintagsfliege handelt, zeigt auch Googles Ankündigung, solche Displays nativ in Android zu unterstützen.

So kommt man auch schon zum nächsten Punkt, der von den Herstellern bedacht werden muss. Geräte, die eben nicht nur Smartphone sind, müssen sich auch nutzen lassen. Das erfordert ein Umdenken bei der Gestaltung von Apps.

Neue Apps müssen entwickelt werden

Man kann zum Beispiel auf dem Außendisplay einen Newsticker darstellen, klappt man das Display dann auf, erscheint der volle Beitrag, der sich dann bequem auf Tabletgröße lesen lässt.

Samsung präsentiert das Infinity Flex Display.

Entwickler sind gefragt, einen Mehrwert zu erschaffen. Apps einfach nur größer darzustellen, wird kaum einen zum Kauf bewegen. Samsung sieht in dieser Art von Geräten aber offenbar die mobile Zukunft. Die Displays werden in den nächsten Monaten in die Massenproduktion gehen.

Gut möglich, dass man hier bereits zur CES oder kurze Zeit später im Umfeld des Mobile World Congress dann ein solches Smartphone mit Tablet-Funktion von Samsung sehen wird.

Bixby bald auf Deutsch verfügbar?

Aber auch abseits dieser beeindruckenden Technik gab es neue Informationen, die auch für deutsche Nutzer interessant sind. Es geht um Bixby, Samsungs eigenen Sprachassistent.

Während High-End-Smartphones von Samsung nun schon eine Weile mit dediziertem Bixby-Button ausgestattet sind, war der Assistent bislang nicht auf Deutsch verfügbar.

Bixby, Samsungs eigenen Sprachassistent kommt bald auf Deutsch.

In den kommenden Monaten wird sich das ändern, dann könnte der Button auch hierzulande endlich einen wirklichen Nutzen bieten. Konkreter wird Samsung beim Termin allerdings noch nicht.

Abseits davon gab es einiges zu Smart Home, aber da wiederholt Samsung letztendlich nur, was seit geraumer Zeit kommuniziert wird: Alle Geräte, vom Kühlschrank bis zum Fernseher, lassen sich verbinden und zentral über eine App steuern.

Android 9.0 Pie soll bald kommen 

Noch interessanter könnte allerdings die Information sein, dass nun bald Android 9.0 Pie auf das Galaxy S9 und das Galaxy Note 9 kommt. Samsung wäre aber nicht Samsung, wenn man nicht seine eigene Interpretation des Ganzen auf die Geräte bringen würde. One UI nennt sich der Herstellerüberzug.

One UI wird für eine bessere Bedienung mit einer Hand sorgen.

Dieser sorgt auch dafür, dass sich große Geräte leichter mit einer Hand bedienen lassen. So wird man dann nämlich im oberen Teil des Displays hauptsächlich Informationen vorfinden, während unten – also in Reichweite des Daumens – die Bedienelemente platziert sind. Mehr Übersicht und leichtere Bedienbarkeit, da kann sich das Warten schon lohnen.

Samsung ist auch schon beim Endspurt, denn noch diesen Monat soll es eine öffentliche Beta für Galaxy S9, Galaxy S9+ und Galaxy Note 9 geben. Die finale Version soll dann im Januar erscheinen - auch nicht mehr so weit weg.

Keine Notch bei Samsung-Smartphones 

Zu guter Letzt gab es auch noch Informationen zu Displayaussparungen. Diese findet man mittlerweile nicht nur in verschiedenen Smartphones vor, sondern vor allem auch in verschiedenen Formen. Ganz klein als sogenannte Waterdrop-Notch oder, weil eben mehr als die Kamera Platz finden muss, auch breiter mit weiteren Sensoren.

Samsung hat hier aber auch eine Aussparung angekündigt, die ohne Aussparung daherkommt. Quasi eine Kamera hinter dem Display, sodass es keine Unterbrechung mehr gibt. Details dazu gibt es noch nicht, mal sehen, wann man erste Geräte mit vollflächigem Display und komplett ohne Notch sehen wird.

Samsung hat auf der Samsung Developer Conference schon einen guten Ausblick auf die Zukunft gegeben, auch wenn das meiste davon eben nicht sofort verfügbar ist. Spannende Zeiten, die aus technischer Sicht auf uns zukommen, abzuwarten bleibt, wie viel davon dann auch beim Kunden einen Kaufimpuls auslöst. Denn nur weil etwas technisch machbar ist, heißt das leider noch lange nicht, dass es auch unbedingt brauchbar sein muss.

 

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Samsung Android Caschy
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