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04. Dezember 2015

Samsung Galaxy A-Serie 2016: Was können die neuen Mittelklasse-Smartphones (nicht)?

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Im Jahr 2014 war die Produktpalette von Samsung so übersättigt, dass man sich entschied, weniger Smartphones im Jahr 2015 bauen zu wollen. Ein guter Vorsatz, da Samsung gefühlt ein Smartphone die Woche veröffentlichte, welches eine spezielle Zielgruppe ansprechen sollte. Mal davon abgesehen, dass dieser Überschuss an Geräten den potenziellen Käufer eher abgeschreckt als angelockt hat, hielt sich Samsung nicht an die eigenen Vorsätze. Beispiel gefällig? Man hat in diesem Jahr allein drei (!) Varianten des Flaggschiffs Samsung Galaxy S6 auf den Markt gebracht: das klassische Samsung Galaxy S6, das Samsung Galaxy S6 edge und zuletzt das monströse Samsung Galaxy S6 edge+

Nun will Samsung erneut das Segment der Mittelklasse angreifen - was auch immer das heutzutage noch heißt. Die Linien zwischen günstigen Smartphones und der (oberen) Mittelklasse sind mehr denn je verschwommen. Smartphones mit ausreichend guter Leistung kostet heute kein Vermögen mehr und genau in diese Kerbe will Samsung einschlagen. Die Galaxy A-Reihe ist der Inbegriff dieser Mittelklasse. Ein ansehnliches Design, gepaart mit hochwertigen Materialien und einer Ausstattung, die für den Otto-Normal-Konsumenten reicht, um eine gelegentliche Partie Angry Birds zu zocken. Wer das absolute Powerhouse will, um grafikintensive Spiele zu spielen und nur so durch die Apps zu fliegen, der wird mit der A-Reihe von Samsung allerdings nicht glücklich.

Samsung Galaxy A3 (2016) - kleines Display, kleiner Preis, kleine...Leistung?

Samsung beginnt den Upgrade-Reigen mit dem Galaxy A3, dem kleinsten Smartphone der Reihe. Es besitzt, so wie die restlichen Kollegen auch, nach wie vor einen Metallrahmen, das dem Telefon einen hochwertigen Eindruck verleiht. Der einzige Unterschied ist hier, dass Samsung die Rückseite aus Glas gefertigt hat. Dadurch sieht es dem großen Samsung Galaxy S6 jetzt erst recht zum verwechseln ähnlich. Allerdings ist die A-Reihe nun auch anfälliger denn je für Displaybrüche. Fällt das Gerät einmal aus der Hand, dürfte es nicht so rosig um die Glasflächen vorne und hinten stehen.

 

Das Display ist 4,7 Zoll “groß” und bietet dabei eine HD-Auflösung (720p). Groß in Anführungszeichen, da diese Größenangabe, zum Ärgernis vieler Kunden, in der heutigen Zeit schon zu den kleinen Varianten gehört Dennoch hat Samsung beim Galaxy A3 glücklicherweise dazugelernt, denn das Modell aus dem Vorjahr besaß kein HD-Display und lag schärfetechnisch jenseits von Gut und Böse. Das Modell Galaxy A3 (2016) sollte nun aber ausreichend scharf sein. Zudem verbaut Samsung im Display die typische Super AMOLED-Technik, die für echte Schwarzwerte und knackige Farben sorgt.
Unter der Haube werkelt schließlich ein neuer Vierkern-Prozessor mit 1,5 GHz, der von 1,5 GB Arbeitsspeicher begleitet wird. Dies sollte tatsächlich ausreichend für die alltäglichen Anwendungen sein, doch Samsung beweist gerne das Gegenteil, insbesondere dank der häufig unperformanten, angepassten Bedienoberfläche. Der Akku ist zudem mit 2.300 mAh durchaus in der Lage, den Nutzer über den Tag bringen zu können. Doch hier spielt natürlich immer eine Rolle, wie jeder Nutzer sein Smartphone nutzt. Spielt man viel auf dem Smartphone, sollte jedem klar sein, dass der Akku innerhalb kürzester Zeit leergesaugt ist.

Das Samsung Galaxy A3 besitzt eine 13 Megapixel-Kamera für Fotos und Videos in Full HD-Qualität. Da der interne Speicher mit 16 GB knapp bemessen ist, sollte man den MicroSDXC Speicherkarten-Slot in Anspruch nehmen, der für bis zu 128 GB weiteren Speicher sorgt.

Preislich liegt das Samsung Galaxy A3 (2016) bei einer unverbindlichen Herstellerempfehlung von 329 Euro.

Samsung Galaxy A5 - das Möchtegern-Flaggschiff

Das Galaxy A5 verfügt über ein größeres 5,2 Zoll Display, das mit seiner Full HD-Auflösung schärfer kaum sein könnte. Auch hier setzt Samsung auf die Super AMOLED-Technik. Doch nicht nur das Display ist besser, auch die Leistung im Inneren legt einen Zahn zu. Das Samsung Galaxy A5 kommt nämlich mit einem Achtkern-Prozessor mit 1,6 GHz und 2 GB Arbeitsspeicher daher. Hier hätte Samsung sicherlich noch einen Gigabyte Arbeitsspeicher mehr springen lassen können, doch dann würden wir uns bereits im Bereich der Oberklasse-Technik befinden. Der große Achtkern-Prozessor und die 2 GB RAM sollten jedoch ausreichen, um das Samsung Galaxy A5 (2016) mit genügend Leistung zu befeuern und auch grafikintensivere 3D-Spiele sollte das Smartphone gut verarbeiten können. Der Akku ist ebenfalls ein Stückchen gegenüber dem kleineren Galaxy A3 und dem Vorgänger aus dem letzten Jahr gewachsen und hält nun 2.900 mAh bereit.

 

Das Samsung Galaxy A5 besitzt zudem ebenfalls eine 13 Megapixel-Kamera, mit dem Unterschied, dass das A5 einen eingebauten Bildstabilisator besitzt, damit Bilder wackelfrei aufgenommen werden können. Das A5 kommt ebenfalls wie das Galaxy A3 mit 16 GB internem Speicher daher, kann jedoch via MicroSDXC Speicherkarte um bis zu 128 GB erweitert werden.

Der große Knackpunkt beim Samsung Galaxy A5 liegt eindeutig im Preis. Zwar denken sich einige möglicherweise, dass das Samsung Galaxy A5 (2016) mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 429 Euro ja “nur” 100 Euro teurer ist und man dafür schließlich mehr Leistung erhält, doch bei dieser Preisklasse befinden wir uns schon im Flaggschiff-Segment.

Samsung Galaxy A-Reihe - angesehen, weggedreht, schon vergessen

Und genau hier sind wir am Punkt angelangt, wo die Samsung Galaxy A-Reihe durchfällt. Die Smartphones mögen ein schönes Design besitzen, doch sie haben keine Chance zum Überleben. Mit 429 Euro Einstiegspreis für das Samsung Galaxy A5 bietet man einfach zu viel, um die Mittelklasse bespielen zu wollen, aber gleichzeitig zu wenig, um in der Oberklasse mitspielen zu können. Der Preis ist viel zu hoch angesetzt und andere Hersteller haben für vergleichbare Technik ein Preisschild von 300-400 Euro ausgehängt (OnePlus zum Beispiel). Zudem kanibalisiert Samsung das A5 selbst, da man das Oberklasse-Modell Galaxy S6 inzwischen in diversen Online-Shops für rund 475 Euro bekommt. Dieses bietet in beinahe jeder Hinsicht die bessere Technik und wird garantiert schneller mit Updates beliefert, als das Galaxy A5.

Das Samsung Galaxy A3 ist hingegen nichts Halbes und nichts Ganzes. Die Technik im Inneren rechtfertigt in keinster Weise den viel zu hoch angesetzten Preis von 329 Euro. Zum Vergleich: Ein Motorola Moto G (2015) hat ähnliche technische Daten, erhält schnellere Updates, da man auf beinahe unverändertes Original-Android setzt und es kostet gerade mal um die 200 Euro. Die Galaxy A-Reihe kann demnach lediglich durch sein wirklich hübsches Design überzeugen, nicht jedoch durch die Technik.

Pascal

Nerdlicht in einer dieser hippen Startup-Städte vor Anker. Schreibt sonst auch bei Caschys Blog. Zu finden bei Twitter als @rostigerbart.

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Samsung Smartphone Android Galaxy
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