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03. Mai 2018

Neues Smartphone: Das LG G7

LG hat ein neues Smartphone vorgestellt: das LG G7 ThinQ. Wir haben alle Infos und sagen euch, was es kann.

Caschy über das LG G7

LG hat endlich das neue Flaggschiff-Smartphone G7 ThinQ vorgestellt. Endlich deshalb, da es eigentlich schon zum Mobile World Congress kommen sollte, so wie es auch letztes Jahr beim LG G6 der Fall gewesen ist.

LG hat aber wissen lassen, dass man mehr Zeit benötige, das Gerät dann auf den Markt bringen wird, wenn man bei LG damit zufrieden ist. Das ist jetzt der Fall, das LG G7 ThinQ ist offiziell und kommt auch in einer Plus-Variante, die sich allerdings nur hinsichtlich Speicher und RAM unterscheidet.

ThinQ steht bei LG für künstliche Intelligenz, den Zusatz tragen alle LG-Geräte, die damit ausgestattet sind. ThinQ sah man auch schon bei einem LG-Smartphone, das LG V30S trug diesen Zusatz. Künstliche Intelligenz soll auch bei LG vor allem im Bereich Fotos für Verbesserungen sorgen, das sieht man auch bei anderen Herstellern.

LG G7 mit der Notch 

Eine Aussparung im Display, auch das ist bei LG kein Novum. Sah man beim LG V20 mit seinem zweiten Display auf der Front, das allerdings nicht über die ganze Breite gezogen wurde, sondern Platz für die Frontkamera gemacht hat.

Beim LG G7 ThinQ gibt es auch eine Aussparung, sie lehnt sich nun aber optisch an das an, was man auch andernorts sieht, nämlich als zentrale Aussparung im (einzigen) Display.

Gefällt das nicht, liefert LG die Möglichkeit, die Displayregionen rechts und links der Aussparung einzuschwärzen oder in einer anderen Farbe zu unterlegen. Je nach Wahl "verschwindet" die Aussparung so oder wird eben markanter.

Das neue LG G7 gibt es in verschiedenen Farben. 

Beim Display selbst handelt es sich um ein LCD, dessen Auflösung 3120 x 1440 Pixel beträgt, das Seitenverhältnis beläuft sich auf 19,5:9. Das Display bietet verschiedene Farbmodi, kann aber vom Nutzer auch direkt selbst eingestellt werden. Auch werden 100 Prozent des P3-Farbraumes unterstützt.

LG G7 mit dem Snapdragon 845 

Unter der Haube setzt LG auf die Qualcomm Snapdragon 845 Mobile Platform, dem aktuellen Hochleistungs-SoC von Qualcomm. Diesem stehen 4 GB RAM zur Seite, Speicher verbaut LG beim G7 ThinQ 64 GB. Dabei handelt es sich um den schnellen UFS 2.1-Speicher, von diesem sind im G7+ 128 GB zu finden.

Ein weiterer Unterschied zwischen G7 und G7+ ist der RAM, im Plus-Modell sind davon 6 GB vorhanden. Die Unterschiede bei Speicher und RAM sind die einzigen der beiden Modelle. Der Datenspeicher lässt sich zudem mittels microSD-Karte um bis zu 2 TB erweitern.

Das neue LG G7 gibt es zum beispiel in Raspberry Rose.

LG setzt auf die Dual-Kamera

Seit dem LG G5 setzt LG bereits auf eine Dual-Kamera an der Rückseite. Anders als bei anderen Herstellern, wird diese aber nicht für Zoom-Fähigkeiten oder Porträtaufnahmen spezialisiert, sondern LG bietet Weitwinkelaufnahmen an.

Das hat bei den Vorgängern schon immer Spaß gemacht, beim G7 ThinQ dürfte das noch einmal besser sein. Weniger Verzerrungen, vor allem im Randbereich, soll es geben.

Im Weitwinkel-Modus sind Aufnahmen mit einem 107°-Betrachtungswinkel möglich, zum Einsatz kommt in diesem Fall eine F1.9-Blende. Die normale Kamera mit 71°-Betrachtungswinkel bietet eine F1.6-Blende. Beide lösen jeweils 16 Megapixel auf.

Kamera mit KI-Unterstützung 

Bei der Kamera kommt dann auch AI zum Tragen, 19 Aufnahmemodi stehen zur Verfügung. Auch bei Nachtaufnahmen soll man sich auf die Kamera verlassen können, durch Pixel-Binning wird mehr Licht eingefangen, was dann allerdings zu Lasten der Auflösung geht. Hier werden nebeneinander liegende Pixel zu einem zusammengefasst, um bessere Aufnahmen zu erhalten.

Das neue Smartphone LG G7 gibt es in New Aurora Black. 

Auch vorne steht eine Kamera zur Verfügung, 8 Megapixel mit einer F1.9-Blende und 80°-Betrachtungswinkel stehen hier zur Verfügung. Alles in allem klingen die Kameras wieder nach viel Spaß, aber das war noch nie wirklich das Problem von LG.

Google Assistant im LG G7

Spannend ist auch der Button, über den man den Sprachassistenten und mehr aufrufen kann. Der Button aktiviert nämlich nicht etwa einen eigenen Assistenten, sondern ruft den Google Assistant auf. Aber nicht nur das, drückt man den Button zweimal, öffnet sich Google Lens, das (fast) allwissende Kameraauge von Google. 

Hier agiert LG viel näher am Kunden als es andere Formen machen. Man muss nur mal zu Samsung und dem Bixby-Button schielen. Dieser ist bereits in der zweiten Geräte-Generation vorhanden und nicht wirklich nutzbar, sofern man es denn hierzulande auch in seiner Muttersprache nutzen möchte.

Mit dem Google Assistant auf dem Button gibt LG dem Kunden etwas Bekanntes an die Hand, das sich auch fast überall nutzen lässt, zudem den Menschen bereits bekannt ist. Schlauer Schritt und der Button könnte Vielnutzern des Google Assistant auch sehr entgegen kommen.

Verschiedene Farben erhältlich

Was findet man sonst noch so im LG G7 ThinQ? Einen rückseitigen Fingerabdruckscanner zum Beispiel. Oder einen 3.000 mAh-Akku, der sich entweder via QuickCharge 3.0 und auch kabellos aufladen lässt.

Auch bei den Verbindungen gibt sich LG keine Blöße. WLAN ac, Bluetooth 5.0 und NFC sind ebenso an Bord wie USB-C. Zudem ist das komplette Gerät vor Staub und Wasser geschützt, eine IP68-Zertifizierung hat es erhalten. Verpackt ist das Ganze in einem "Glassandwich"-Gehäuse.

Das heißt, dass es auf Display- und Rückseite Corning Gorilla Glass 5 gibt, verbunden sind die beiden Seiten über einen Metallrahmen. Die Abmessungen des Smartphones betragen 153,2 x 71,9 x 7,9 mm, das Gewicht liegt bei 162 Gramm. Verfügbar wird das LG G7 ThinQ unterdessen in den Farben New Platinum Gray, New Aurora Black, New Moroccan Blue und Raspberry Rose sein.

Was sagt die Konkurrenz um Apple und Samsung? 

Nun muss man bei diesem Wurf von LG allerdings ganz genau hinschauen, ob das Smartphone für einen selbst so gut passt. LG hat hier nicht viel gezeigt, das andere Hersteller nicht haben, kommt zudem eben sehr spät damit auf den Markt.

Das Gesamtpaket ist klingt durchaus gut, aber ist eben nicht das, was man eventuell von LG nach der Vorstellungsverzögerung erwartet hätte. Smartphones, die vor zwei Monaten vorgestellt wurden, sind nicht zwingend schlechter, könnten aber durchaus schon günstiger in den Läden stehen. Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual, aber andere Mütter haben auch hübsche Töchter.

Ein bisschen muss man sich sowieso noch gedulden, in Deutschland wird das LG G7 ThinQ ab Anfang Juni in den Farben „New Aurora Black“ und „New Platinum Gray“ zu einem UVP von 849 Euro erhältlich sein. Vorbestellungen sind ab 25. Mai möglich.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Caschy Android LG Smartphone
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