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18. Oktober 2019

Testbericht: Google Pixel 4

Das Google Pixel 4 offiziell vorgestellt. Ob Google uns überraschen konnte und was das Smartphone kann, erfahrt ihr hier.

Caschy Google Pixel 4

Google hat mit dem Google Pixel 4 sein neues Android-Referenz-Smartphone endlich offiziell vorgestellt. Google selbst tritt noch gar nicht so lange selbst als Hersteller auf, setzte früher auf Kooperationen mit Samsung, LG und HTC, um Smartphones als "Google-Smartphones" zu verkaufen.

Mit den Pixel-Geräten änderte sich das. Google zeigt mit den Pixel-Geräten aber nicht nur, was mit Android so alles möglich ist, sondern spendiert ihnen auch Besonderheiten.

So kommen die Pixel-Smartphones zum Beispiel mit eigener Kamera-Software, die für Aufnahmen sorgt, die man bei vergleichbaren Geräten so nicht erzielt. Mit den neuen Pixel 4 gibt es sogar mehrere solcher Google-exklusiver Funktionen – und natürlich wieder eine sehr starke Kamera.

Google Pixel: Drei Jahre Updates 

Smartphones sind heute an einem Punkt, an dem die Entwicklung nur noch sehr langsam voranschreitet. Hier etwas mehr, da etwa besser, die Zeit der riesigen Sprünge ist vorbei.

Umso wichtiger ist es, dass neue Geräte so aufgestellt sind, dass man sie eben ein bisschen länger nutzen kann. Ist bei den Pixel-Smartphones noch nie ein Problem gewesen, Updates gibt es direkt von Google und auch viele Neuerungen schaffen es auf die älteren Versionen des Google-Smartphones.

Kauft man ein aktuelles Pixel von Google, kann man sicher sein, dass man es die nächsten drei Jahre auch nutzen können wird – so lange garantiert Google nämlich die sicherheitsrelevanten Updates. Heißt also auch, dass ein Pixel 4, das mit Android 10 ausgeliefert wird, auch noch Android 11, Android 12 und Android 13 erhalten wird.

Google verspricht starke Gesichtserkennung 

Kommen wir aber zur Hardware und hier auch mit etwas, das man nicht mehr in den Pixel-Smartphones vorfindet, nämlich einem Fingerabdruckscanner. Er wird durch eine Gesichtserkennung ersetzt.

Wichtig ist dabei zu wissen, dass dies keine Bild-basierte Erkennung ist, sondern das Gesicht dreidimensional gescannt wird. Deshalb spielt es auch keine Rolle, ob es beim Entsperren hell oder dunkel ist.

Das Google Pixel 4 in Just Black

Man muss auch keinen Button drücken oder Verrenkungen anstellen, um das Pixel 4 für den Scan vorzubereiten. Nimmt man das Smartphone in die Hand, sucht es schon nach dem Gesicht.

In der Regel sollte man den Entsperrvorgang gar nicht mehr mitbekommen, quasi stets ein entsperrtes Smartphone in der Hand halten, falls man nicht gerade vermummt ist. Ob das in der Praxis tatsächlich so gut funktioniert muss man freilich abwarten, es spricht aber nicht viel dagegen.

Pixel 4 mit Gestensteuerung 

Spannend ist auch Project Soli, das Funktionen ermöglicht, die nicht in allen Ländern verfügbar sein werden. Bei Soli handelt es sich um ein schwaches Radar, das aber dennoch stärker sein muss als allgemein zulässig. Google muss sich die Verwendung also genehmigen lassen.

Für Europa passt das, sodass man auch hierzulande davon profitieren kann. Ermöglicht wird so nämlich eine berührungslose Steuerung. Das funktioniert zwar nicht überall im System, aber so lassen sich zum Beispiel Medien steuern.

Perfekt beim Kochen oder wenn man eben nicht in der Lage ist, das Display durch Berührung zu bedienen. Ob das für einen selbst einen Mehrwert bietet, muss man wohl durch Ausprobieren herausfinden.

Google Pixel 4 mit zwei Linsen

Pixel-Smartphones sind seit jeher für ihre guten Kameras bekannt. Viel erledigt hier die Software, so konnte Google in der Vergangenheit auch auf ein Mehrlinsen-Setup verzichten und hat trotzdem Porträts oder Nachtaufnahmen gezaubert, die oft ihresgleichen suchen.

Während manches Smartphone heute mit Triple- oder gar Quad-Cams ausgestattet ist, legt auch Google ein bisschen drauf. Zwei Linsen gibt es nun hinten am Smartphone, eine löst 16 Megapixel auf, die andere 12,2 Megapixel.

Das Google Pixel 4 in Clearly White

Die beiden Kameras sorgen dann im Zusammenspiel mit der Software dafür, dass quasi jeder tolle Aufnahmen anfertigen kann. Ob bei Dunkelheit oder den perfekten Porträt-Shot, in der Regel reicht ein Draufhalten aus, um sehr gute Ergebnisse zu erzielen.

Auch Astrofotografie ist so möglich, sicher nicht die Hauptaufgabe einer Smartphone-Kamera, aber ein gutes Beispiel, um die Fähigkeiten der Kamera zu demonstrieren. Die Ergebnisse der Langzeitaufnahmen konnten sich zumindest im Rahmen der Präsentation sehen lassen.

An der Vorderseite befindet sich eine 8-Megapixel-Kamera mit 90-Grad-Erfassungswinkel. Die zwei ebenfalls vorne zu findenden NIR-Kameras sorgen nicht für Bilder, sondern sammeln eben die Informationen des Dot-Projektors ein, um das Smartphone zu entsperren.

Videoaufnahmen lassen sich mit dem Pixel 4 auch anfertigen. Mit der Rückkamera sind 1080p mit bis zu 120 FPS möglich, 720p mit 240 FPS und 4K mit 30 FPS.

Next-Gen-Assistant noch nicht verfügbar 

Active Edge ist bei den Geräten ebenfalls wieder vorhanden. So wird durch einen Druck auf den Rahmen der Google Assistant aufgerufen. Im Google Pixel 4 der Next-Gen-Assistant, hier hat sich Google ganz schön ins Zeug gelegt.

Gezeigt wurde er schon zur Google I/O, der Assistant reagiert quasi sofort auf Anfragen, da diese nicht mehr erst an einen Server zur Verarbeitung geschickt werden, sondern direkt auf dem Gerät abgearbeitet werden – ein spezieller ML-Chip ist dafür verbaut. Kleiner Wermutstropfen: Der Next-Gen-Assistant startet nicht sofort in Deutschland, wird erst später nachgeholt.

Zwei Varianten: Pixel 4 und Pixel 4 XL

Für die Verarbeitung der allgemeinen Aufgaben sorgt auch der Snapdragon 855, der verbaut wurde. Diesem stehen 6 GB RAM zur Seite, Speicher gibt es in den Geräten wahlweise 64 GB oder 128 GB. Die beiden Modelle Pixel 4 und Pixel 4 XL unterscheiden sich neben der Größe auch nur in zwei Punkten. Displayauflösung und Akkukapazität.

Das Pixel 4 ist mit einem 5,7 Zoll großen Display ausgestattet, das FullHD+ auflöst. Beim Pixel 4 XL sind es 6,3 Zoll in der Diagonalen, die Auflösung ist hier QHD+. In beiden Fällen handelt es sich um ein Vollbild-Display, es gibt also keine Aussparungen für irgendetwas. Zudem liefern die Display bis zu 90 Hz Refresh-Rate, das sorgt für ein sehr angenehmes Seherlebnis. 

Das Google Pixel 4 in Orange

Wie sehr sich der Unterschied der Kapazität der Akkus bemerkbar machen wird, bleibt abzuwarten, denn das Mehr an Akku im großen Modell kann eben auch durch das Mehr an Display ausgeglichen werden.

Beim Pixel 4 stehen 2.800 mAh zur Verfügung, beim Pixel 4 XL sind es 3.700 mAh. Beiden Smartphones liegt ein Schnellladegerät bei, das mit 18 Watt laden kann. Außerdem wird kabellose Laden via Qi-Standard unterstützt.

Insgesamt bilden Pixel 4 und Pixel 4 XL wohl ein Gesamtpaket, das man als Android- oder Google-Fan haben möchte. Dazu gehört eben auch der Verlass auf die drei Jahre Updates oder die neue Version des Google Assistant. Ab 24. Oktober werden die beiden Smartphones verfügbar ein.

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Caschy Android Smartphone Google
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