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20. September 2019

Caschy testet die Mate-30-Series für euch

Huawei hat neue Smartphones vorgestellt. Ein Event mit vielen Fragezeichen und wir waren für euch vor Ort.

Huawei Mate 30 Pro

Huawei hat in München die Mate-30-Series vorgestellt. Neue Smartphones von einem Anbieter, der durch den Handelsstreit zwischen China und den USA arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Zwar kann man über Ausnahmen bereits auf dem Markt befindliche Geräte weiter pflegen, aber neue Smartphones müssen eben ohne Technik aus den USA auskommen. Und so war die Vorstellung der Mate-30-Serie auch genau von diesem Wissen überlagert.

 Was Huawei aber leider nicht dazu veranlasst hat, direkt darauf einzugehen. Stattdessen wurden die Highlights der neuen Smartphones in den Mittelpunkt gestellt, eine Erwähnung von Google oder gar Android gab es nicht.

Der Grund dafür ist simpel

Die Mate-30-Serie von Huawei wird nämlich ohne Google-Dienste auf den Markt kommen. Das hat durchaus weitreichende Folgen für Nutzer, die Huawei aber natürlich versucht zu kompensieren.

Denn die fehlenden Google-Play-Dienste und der geschlossene Bootloader der Huawei-Smartphones sorgt dafür, dass man das eben nicht einfach mal so nachinstallieren kann.

Huawei versucht da nun, einen eigenen Weg zu gehen, mit einem eigenen System, gar einem eigenen Ökosystem. Huawei möchte App-Entwicklern dabei helfen, ihre Apps für das offene System anzupassen.

Smartphone ohne Google-Apps. Geht das?

Die Apps werden dann über die App Gallery von Huawei auf den Smartphones landen. Allerdings fehlt nicht nur die Möglichkeit, den Play Store zu installieren, auch die ganzen Google-Apps wie Maps, Assistant oder Google Pay fallen somit für die Geräte flach.

Auch hier möchte Huawei entsprechenden Ersatz bereitstellen, hat zum Beispiel den Huawei Assistant angekündigt. Der Huawei Assistant ist ein Cloud-Assistant. Interessant hierbei: Die Cloudserver stehen in Europa, Huawei geht hier von Beginn an einen DSGVO-konformen Weg.

Damit möchte man wohl auch ein wenig den Spionagevorwürfen entgegnen, die ja nach wie vor unbewiesen im Raum stehen. Was diese Bemühungen in Sachen System und Ökosystem letztendlich bringen werden, muss man abwarten.

Der Nutzer hat sich an Systeme gewöhnt, er verbindet manche Anwendung einfach ganz automatisch mit Google. Fehlt das auf einem Smartphone, muss die Alternative schon sehr gut sein, um vom Markt akzeptiert zu werden.

Huawei ist groß genug, um so eine Umstellung auch durchzuziehen, gerade in China spielt Google ja keine allzu große Rolle. So groß ist der Markt in Europa dann auch nicht, dass man im Zweifel nicht ohne ihn auskommen würde.

Schluss mit Politik, hin zur aktuellsten Technik

Vier verschiedene Modelle gibt es vom Mate 30. Das Mate 30, das Mate 30 Pro, das Mate 30 Pro 5G und das Porsche Design Mate 30 RS. Das Mate 30 Pro stellt dabei quasi das Vorzeigegerät dar.

Ausgestattet ist es mit einem 6,53 Zoll messenden AMOLED-Display, das 2.400 x 1.176 Pixel auflöst. Huawei betont, dass man trotz der Displaygröße ein kompaktes Smartphone erschaffen hat, das schmaler ist als manches Konkurrenzprodukt mit kleinerem Display.

Das Display läuft an den Seiten fast bis komplett nach unten. Deshalb gibt es auch keine Buttons für Lautstärke, diese werden über eine Softwarelösung am Rand realisiert. Auch ein Auslöseknopf für die Kamera lässt sich so bewerkstelligen.

Das Display ist außerdem für die Soundwiedergabe verantwortlich, Acoustic Display nennt Huawei die Geschichte.

Die Aussparung oben mittig im Display beherbergt nicht nur die 32 Megapixel-Frontkamera, sondern auch weitere Sensoren, die für einen sicheren 3D-Unlock per Gesicht sorgen sollen und auch eine Navigation über Gesten ermöglichen.

Ein Blick unter die Haube

Beim Huawei Mate 30 Pro kommt der neue Kirin 990 zum Einsatz, dem 8 GB RAM zur Seite stehen. Das Kirin-SoC sorgt auch wieder für die AI-Fähigkeiten, die unter anderem bei der Kamera zum Einsatz kommen.

Kameras gibt es gleich vier an der Rückseite. Eine 40 Megapixel-Weitwinkel-Cam, eine 40 Megapixel Ultraweitwinkel-Cam, eine 8 Megapixel Telephoto-Kamera sowie einen Tiefensensor. Wert legt Huawei diesmal aber nicht nur auf Fotos, sondern möchte mit der Kamera auch im Bereich Video punkten.

Rückseite Huawei Mate30 Pro

Zum Beispiel mit einer Zeitlupenaufnahme, die unglaubliche 7680 Bilder pro Sekunde liefert. Das ist kein Tippfehler, sondern eine Kombination aus schneller Kamera-Hardware und ein bisschen Software-Zauberei.

Die Kamera verspricht auf dem Papier viel, ob sie das auch hält, muss dann aber wie immer die Praxis zeigen.

Mate 30 Pro vs. Mate 30

Speichern kann man die Aufnahmen auf 128 GB internen Speicher. Auch beim Akku mischt Huawei wieder ganz vorne mit. Verpasst wird dem Mate 30 Pro ein 4.500 mAh-Akku, der sich kabellos mit 27 Watt laden lässt.

Setzt man ein Kabel ein, kann der Akku auch mit 40 Watt geladen werden, was wiederum eine recht flotte Angelegenheit ist. Das Mate 30 ist recht ähnlich ausgestattet, den größten Unterschied machen Display und Akku.

Das Display misst 6,62 Zoll in der Diagonalen und kommt als "flaches" Modell daher, läuft an den Seiten also nicht in den Rand. Der Akku bietet bei diesem Gerät eine Kapazität von 4.200 mAh, er lässt sich ebenso flott laden wie im Mate 30 Pro.

Huawei nennt Preise, aber lässt die Verfügbarkeit in Europa offen

Das Mate 30 Pro mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher wird demnach 1.099 Euro kosten, das Mate 30 mit 8 GB RAM und 128 GB Speicher wird 799 Euro kosten. Die 5G-Version des Mate 30 Pro mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher wird 1.199 Euro kosten.

Wo es die Geräte geben wird? Das ist noch völlig unklar. Huawei erklärte nach der Pressekonferenz, dass die Geräte im Oktober nach Europa kommen sollen. Allerdings ist noch nicht klar, ob dies Deutschland beinhaltet oder mehr der osteuropäische Markt abgedeckt werden soll.

Eine verzwickte Situation, die sowohl für Huawei als Hersteller als auch für den geneigten Käufer der Smartphones eine sehr unbefriedigende ist. Man hat gute Geräte und kann sie nicht so verkaufen wie man möchte, ob Plan B da aufgehen wird? 

Ich selber bin optimistisch. Ich war auf der Vorstellung dabei und finde die Geräte klasse. Ich gehe mal von einem Deutschlandstart aus, denke aber, dass das Gerät ohne Play-Dienste nicht viele Abnehmer findet.

Caschy mit Huawei Mate30 Pro vor dem Eingang

Sollte sich der Handelsstreit aber legen, könnte Huawei mit einem System-Update diese nachliefern und hätte ein tolles Flaggschiff auf unserem Markt positioniert.

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