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12. Juli 2018

Apple HomePod: Zwischen Sound und Siri

Nach Amazon und Google kommt auch Apple mit einem smarten Lautsprecher. Caschy klärt, was der Apple HomePod kann.

Caschy präsentiert den Apple HomePod

Smart Speaker sind aktuell auf dem Vormarsch. Per Sprachbefehl Informationen erhalten, Smart Home-Geräte steuern, Musik wiedergeben oder auch so Alltagsdinge wie Timer sind möglich.

Man muss als Nutzer natürlich einen praktischen Anwendungsfall für sich persönlich finden, um auch einen Vorteil aus so einem Smart Speaker wie dem Apple HomePod für sich zu ziehen.

Nachdem man Amazon und Google lange das Feld alleine überlassen, gibt es seit Kurzem Apples Smart Speaker, den HomePod, auch in Deutschland.

Apple HomePod: Ein Smart Speaker?

Apple positioniert diesen allerdings weniger als Smart Speaker, sondern vielmehr als Multiroom-Lautsprecher mit Fokus auf guten Sound. Das heißt allerdings nicht, dass Apple auf smarte Funktionen verzichtet, denn der HomePod integriert sich perfekt in ein Apple-System, kann auch Smart Home via HomeKit steuern.

Apples Home-App wird auch benötigt, um den oder die Lautsprecher überhaupt in Betrieb nehmen zu können. Ist die Einrichtung, die sich Apple-typisch sehr einfach gestaltet, erledigt, kann man dann auch direkt mit dem Lautsprecher kommunizieren.

Rein optisch ist der Apple HomePod sehr gut gelungen.

Der Lautsprecher selbst ist, trotz seiner kompakten Bauform mit einer Höhe von knapp 18 cm und einer Breite von gut 14 cm, mit jeder Menge Technik gefüllt.

Ganz oben findet man den High-Excursion Tieftöner, der Richtung Decke zeigt und den Raum mit einem warmen Bass füllen soll. Das wird auch via Software geregelt, ein Ring aus 6 Mikrofonen sowie ein internes Bass-EQ-Mikrofon sorgen für einen auf den Raum abgestimmten Klang.

Siri und der Apple HomePod

Ein weiterer Ring ist mit sieben Hochtönern bestückt, jeder davon kommt mit eigenem Verstärker und ist mit Beamforming ausgestattet. Auf diese Weise kann ein 360-Grad-Muster bei der Wiedergabe erzeugt werden. Für gute Soundwiedergabe ist auf dem Papier also gesorgt.

Aber der HomePod möchte ja auch verstanden werden, wenn man Siri bemühen möchte. Auch bei lauter Musik oder größerer Entfernung. Damit dies klappt, wurde ebenfalls in die technische Trickkiste gegriffen und sechs Mikrofone ringförmig im HomePod angeordnet.

Sobald der Lautsprecher den Befehl "Hey Siri" wahrnimmt, wird die folgende Anfrage anonym und ohne Verbindung zur genutzten Apple ID auf den Servern von Apple verarbeitet.

Apple Music ist von Vorteil

Der HomePod ist auch Multiroom-fähig, man kann also auf mehreren Geräten Musik synchron abspielen und steuern. Erfordert natürlich mehr als einen HomePod, zwei dieser Geräte lassen sich auch direkt als Stereo-Paar nutzen.

Multiroom sorgt auch dafür, dass man zum Beispiel im Wohnzimmer die Schlagerparty abspielen kann, während im Kinderzimmer Rolf Zuckowski seine Werke zum besten gibt.

Für den Apple HomePod st eine Kombination mit Apple Music optimal.

Ist ein HomePod vorhanden, können auch andere Lautsprecher, die AirPlay 2 unterstützen, mit in den Verbund genommen werden, um Multiroom oder das synchrone Abspielen auf mehreren Lautsprechern zu ermöglichen. Auch die Steuerung per Sprache ist so möglich, das wird dann vom HomePod verwaltet.

Dass man sich bestenfalls im Apple-Universum bewegt, ist schon durch die Einrichtung bekannt, wird aber umso deutlicher, wenn es dann um die Sprachnutzung geht.

So kann Siri nur Apple Music als Streamingdienst ansprechen. Kein Spotify, kein Amazon Music oder Mixcloud. Jene landen nur via AirPlay auf dem HomePod, aus der entsprechenden App heraus.

Google und Amazon mit besserer KI

Mit einem Abo von Apple Music kann man Siri aber auch per Sprache bitten, bestimmte Songs, Alben, Playlisten oder Radios zu spielen, ein vollumfänglicher Zugriff ist also gegeben. Natürlich lässt sich der HomePod zur Musikwiedergabe aber auch via Mac, iPhone oder iPad steuern.

In Sachen künstlicher Intelligenz ist Apple im Bereich Wissen den Angeboten von Amazon oder Google unterlegen. Das hängt auch ein bisschen mit der Privatsphäre zusammen, Apple kann schlichtweg nicht so viele Daten personenbezogen auswerten wie die Konkurrenz.

Das ist für den Nutzer ärgerlich und traurigerweise aber auch von iPhone und Co. ein gewohntes Bild. Siri beherrscht Basics, sobald die Fragen aber etwas komplexer werden, macht es schlichtweg keinen Spaß mehr.

Bedenken muss man jedoch, dass Amazon, Google und Apple ihre Smart Speaker durchaus für unterschiedliche Nutzergruppen anfertigen. Apple legt den Fokus beim HomePod eben auf Klang und das Einbinden in das eigene System.

Apple HomePod mit starkem Sound

Nicht ganz unwichtig bei einem Lautsprecher: Der Sound. Der ist beim HomePod tatsächlich besser als über einen Amazon Echo oder Google Home. Sehr ausgewogen, warm und auch bei höherer Lautstärke ohne die typischen Verzerrungen.

Man kann mit einem HomePod gut einen mittleren Raum beschallen, mit einem Stereo-Paar durchaus auch größere Räume, ohne dabei zu schwach zu wirken.

Der HomePod misst dafür genau aus, wo er steht und versucht so, für den besten Klang zu sorgen – ganz von alleine. Für die Größe des HomePods schon sehr beeindruckend, aber auch etwas, das man beim Verkaufspreis erwarten darf.

Kostenfalle Strom?

Beim Kostenfaktor eines Smart Speakers sollte man allerdings nicht nur auf den Preis schauen, die Geräte benötigen bekanntlich auch Strom.

War es früher so, dass einem die Nutzung der Standby-Funktion durch den stetig fließenden Strom madig gemacht wurde, kommt man heute kaum noch drum herum, Geräte immer eingeschaltet zu lassen, um sie vernünftig nutzen zu können.

Der Apple HomePod fügt sich nahtlos ins Apple-Universum ein.

Hier zeigen sich die Angaben von Apple in einem Test als recht genau. Im Standby zieht der HomePod 1,7 bis 1,9 Watt, nimmt man hier einen Strompreis von 30 Cent/kWh an, ergibt sich ein Jahrespreis von 4,72 Euro.

Beim Abspielen von Musik mit 50 Prozent Lautstärke werden 6,5 Watt gezogen. Ein Dauerbetrieb würde bei einem angenommenen Strompreis von 30 Cent/kWh pro Jahr also 17,04 Euro kosten.

Das sind im Einzelnen keine großen Summen, diese können sich aber schnell addieren, wenn man mehrere smarte Geräte einsetzt, die ständig abrufbereit sind.

Für wen ist der HomePod?

Insgesamt ist der HomePod, der in Deutschland für 349 Euro in den Farben Weiß und Space Grau verfügbar ist, schon ein feines Stück Technik. Das allerdings eher für die musikalische Anwendung im Apple-Universum gedacht ist, anstatt als umfassender Smart Speaker. Siri ist in diesem Fall so ein bisschen die Spaßbremse, was Dinge abseits von Musik und Smart Home angeht.

Dafür kann sich der HomePod aber in Sachen Sound auch gut mit größeren Lautsprechern messen. Wie immer gilt eben, dass man sich das Produkt suchen muss, das zu einem am besten passt.

Hört man über einen Smart Speaker vornehmlich Musik, ist der HomePod eine sehr gute Wahl. Fragt man einem Assistenten lieber Löcher in den Bauch, könnte es da schon schwieriger aussehen.

Fazit: HomePod ist ein tolles Gerät

Toller Klang rundum für die Maße, allerdings sehr im Apple-Universum gefangen. In meinem direkten Vergleich unterliegt ein Echo von Amazon sowie der Google Home ganz deutlich.

Geht man in den Bereich des klassischen Multirooom, so unterliegt auch der Sonos One, der ist aber auch um einiges günstiger – da kann man sich notfalls zwei von kaufen, um ein schlagkräftiges Paar zu bilden.

Android-Anwender können auch etwas damit anfangen – und als Bonus kommt auch bald das Update für AirPlay 2 auf den neuen Sonos-Lautsprechern.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels
Apple Smart Home
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