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19. März 2014

Android Wear SDK vorgestellt: 2014 werden viele Smartwatches kommen

Wenn noch jemand Zweifel daran hatte, dass 2014 das Jahr der Smartwatches sein wird, können diese Bedenken getrost beiseite geschoben werden. Basierend auf Android soll das Android Wear Entwickler-Kit dafür sorgen, dass jeder Hersteller eine Smartwatch auf dem gleichen System aufbauen kann. Das Resultat daraus sind dann Uhren mit bestimmten Funktionen, die mit vielen Android-Smartphones laufen, nicht nur mit ein paar ausgewählten. Anlässlich der Veröffentlichung des SDKs wurden auch gleich zwei Smartwatches gezeigt, die auf Android Wear basieren. Sowohl Motorola bringt mit der Moto 360 eine solche auf den Markt und auch LG hat eine LG G Watch präsentiert, die bereits im zweiten Quartal des Jahres erhältlich sein soll. Die Moto 360 soll im Sommer in den Verkauf gehen, vorerst allerdings nur in den USA.

Die Moto 360 entstand in enger Zusammenarbeit mit Google. Deshalb stehen Features wie Google Now im Fokus der Uhr. Über das typische "OK, Google" können Anfragen gestartet werden, die Uhr stellt aber auch die bekannten Google Now-Benachrichtigungen dar. Künftig genügt also ein kurzer Blick auf das Handgelenk, um zu sehen, wann der nächste Flug geht oder wie der Fußballclub so abgeschnitten hat. Eine Verlängerung des Smartphones, das was so viele Smartwatches sein wollen. Der Anlauf von LG wird ähnlich aussehen, zumindest was die Funktionsweise betrifft. LG ist seit längerem Hardware-Partner von Google und entwickelte auch die Smartwatch im Hinblick auf das Android Wear SDK. Informationen dann liefern, wenn der Nutzer sie braucht, das möchte LG mit seiner Uhr. Da sind auch die technischen Details zweitrangig, die LG erst in den kommenden Wochen präsentieren möchte.

Ob eine Smartwatch nun allumfassender Life-Tracker ist oder tatsächlich nur Benachrichtigungen des Smartphones anzeigt, wird künftig eine Frage der Spezialisierung sein. Auch klassische Uhrenhersteller haben bereits Interesse bekundet, so soll 2014 auch noch eine Smartwatch von Fossil kommen. Das Android Wear SDK bietet den Herstellern endlich eine Möglichkeit der gemeinsamen Basis, ähnlich wie es heute Android bei Smartphones ist. Dadurch sollte relativ schnell ein Grundmodell geschaffen werden, das sich dann für spezielle Anwendungsbereiche optimieren lässt. Gut möglich, dass man in nicht allzu ferner Zukunft mehr Smartwatches auf dem Markt sieht. Für die Hersteller wurde es heute ein ganzes Stück einfacher, nun muss nur noch der Kunde vom Nutzen einer Smartwatch überzeugt werden. Das geht mit einer nennbaren Basis einfacher, als wenn der Hersteller sein eigenes Süppchen kocht und die Uhren dann auch nur mit den eigenen Geräten kompatibel macht.

Neben den bereits genannten Herstellern, arbeiten auch HTC, Samsung, Broadcom, Imagination, Intel, Mediatek und Qualcomm mit Google zusammen an Wearables. Die zweite Jahreshälfte könnte geprägt von Wearable-Neuvorstellungen werden. Der Nutzen der Uhren ist sicher nicht für jeden gegeben, gerade aber Menschen, die ihr Smartphone als Schaltzentrale des Lebens oder des Sports verwenden, werden die Handgelenkschmeichler gerne annhemen.

Spannend wird auch die Integration von Smartwatches in konventionelle Uhren sein. Klassisches Uhrendesign in Verbindung mit smarten Funktionen könnte sicher auch Tech-Verweigerer zur Nutzung eines solchen Gadgets bewegen. Aber auch das wird erst die Zeit zeigen, zumindest ist eine neue Ära des Mobile Computing gerade in der Entstehungsgeschichte.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

Themen dieses Artikels

Android Smartwatch Wearable
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