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26. Februar 2016

Samsung Galaxy S7 und LG G5

Darauf haben Smartphone-Fans gewartet. Gleich zwei große Firmen gaben sich in Barcelona ein Stelldichein, um ihre Flaggschiffe zu zeigen.

LGG5.jpg

Der Mobile World Congress in Barcelona hat wieder jede Menge neue Smartphones hervorgebracht. „Neue Smartphones“ heißt aber leider nicht gleichzeitig Smartphone-Neuheiten, denn irgendwie fehlt der Branche aktuell ein bisschen die Innovation.

Es wird hier und da verbessert, mehr Gigahertz, mehr mAh, mehr Megapixel. Samsung und LG waren die beiden größten Vertreter unserer Breitengrade, die in Barcelona neue Flaggschiffe im Gepäck hatten. Während Samsung mit dem Galaxy S7 und Galaxy S7 edge eine solide Weiterentwicklung des Vorjahresmodells auf den Markt bringt, möchte LG tatsächlich mit Innovationen von sich reden machen, verwendet im LG G5 einen sogenannten Magic Slot.

Samsung Galaxy S7

Höher, schneller und weiter, das ist das Motto bei Samsung. Das Galaxy S7 und auch die edge-Variante bieten Technik vom Feinsten. Das Display des Galaxy S7 löst 2560 x 1440 Pixel bei einer Diagonalen von 5,1 Zoll auf, beim Galaxy S7 edge misst das Display 5,5 Zoll in der Diagonalen, kommt auf beiden Seiten abgerundet und bietet die gleiche Auflösung. Das Super-AMOLED-Display bietet zudem eine Always-On-Funktion, die Benachrichtigungen oder andere wichtige Informationen auch im Standby-Modus darstellt.

Unterschiede gibt es bei den beiden S7-Varianten auch beim Thema Akku. Das Galaxy S7 bietet 3000 mAh, das Galaxy S7 edge 3600 mAh. Mit einem Exynos 8890 SoC ausgestattet, bietet Samsungs neues Smartphone 30 Prozent mehr Rechenleistung und fast zwei Drittel mehr Grafikleistung als der Vorgänger. Dafür eignen sich die neuen Modelle auch hervorragend für den Virtual Reality-Einsatz, lassen sich in der Gear VR - die für Vorbesteller inklusive ist - nutzen. 4 GB RAM und 32 GB Speicher komplettieren die beiden Kraftpakete.

Bei der Kamera hat Samsung großen Wert auf eine Verbesserung gelegt. 16 Megapixel nimmt der Sensor auf, dank seiner großen Pixel ist er sehr lichtempfindlich, was sich bei Aufnahmen in der Dunkelheit sehr stark bemerkbar machen soll. Die Kamera ist zudem mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet und nimmt Videos auf Wunsch in 4K-Auflösung auf.

Zwei Features sind an sich nicht neu, kehren aber erst jetzt wieder in die Flaggschiffserie zurück. Samsung verpasst den beiden Smartphones einen Steckplatz für microSD-Karten und macht die Geräte auch unempfindlich gegen Wasser. Viele Nutzer zeigten sich letztes Jahr enttäuscht als diese Funktionen weichen mussten. Ein Fingerabdruckscanner ist auch an Bord, er befindet sich auf der Vorderseite des Smartphones.

Das Design wurde gegenüber den Vorgängern nur leicht verändert, auf der Rückseite befindet sich geschwungenes Glas, ein Metallrahmen verbindet Vorder- und Rückseite. Das sieht sehr elegant aus und liegt auch gut in der Hand, allerdings wird Glas als Materialwahl auf der Rückseite oft sehr kritisch gesehen, da es anfällig für Zerstörung ist. Insgesamt hat Samsung hier wirklich sehr gute Smartphones abgeliefert, die bereits ab Mitte März verfügbar sein werden.

LG G5

Etwas länger müssen Interessenten auf das LG G5 warten. Dafür gibt es mit dem G5 auch eine interessante Neuerung, den Magic Slot. Dieser befindet sich am unteren Ende des Smartphones. Über ihn lassen sich verschiedene Module an das Smartphone anschließen, so kann man zum Beispiel einen Kamera-Grip mit Zusatzakku oder einen DAC wählen, um das Smartphone temporär der Situation angepasst aufzurüsten. Oder man wechselt auf diese Weise einfach blitzschnell den Akku.

Künftig sollen mehrere Module folgen, generell hat LG sehr viel Wert auf das Zusammenspiel mit anderen Produkten gelegt. Es wurden gleichzeitig die LG Friends vorgestellt, Gadgets, die perfekt mit den Smartphones des Herstellers harmonieren. Aber hier geht es um das G5, das auch abseits vom Magic Slot mit seinem Können punkten soll. Gewichen sind übrigens die Tasten auf der Rückseite, sie haben Platz für einen Fingerabdruckscanner geschaffen.

Eine weitere Besonderheit ist die Kamera. Sie ist mit zwei Linsen ausgestattet, die nicht nur normale Aufnahmen ermöglichen, sondern die Kamera auch im Weitwinkelmodus mit 135 Grad aufnehmen lassen. 16 Megapixel nimmt die Kamera im normalen Modus auf, auf 8 Megapixel ist das Ganze reduziert, wenn Weitwinkel gewählt wird. Auf der Vorderseite befindet sich eine 8 Megapixel-Kamera.

Das Display des LG G5 misst 5,3 Zoll in der Diagonalen und lässt sich auch als Always-On-Display nutzen. Die Auflösung beträgt 2560 x 1440 Pixel. Ein Qualcomm Snapdragon 820 SoC - das LG G5 wird eines der ersten Geräte mit diesem High-End-SoC sein - sorgt zusammen mit einer Adreno 530 GPU und 4 GB RAM für genügend Leistung, egal welche Aufgabe man dem System stellt.

Speicher gibt es 32 GB, dieser kann per microSD-Karte erweitert werden. Der Akku fällt mit 2800 mAh vergleichsweise klein aus, das Smartphone sollte aber dennoch eine ganze Weile durchhalten. Leider ist noch nicht bekannt, ab wann das LG G5 konkret verkauft wird, erste Märkte sollen ab April beliefert werden.

Was darf's sein?

Muss man zwischen den beiden neuen Smartphone-Boliden von Samsung und LG wählen, hat man die Qual der Wahl. Samsung liefert ein nahezu perfektes Gesamtpaket und das auch schon sehr bald. LG kann allerdings mit einem modularen Konzept und einem innovativen Kamerasystem aufwarten. In der technischen Oberklasse sind beide Optionen angesiedelt, letztendlich kann hier nur der eigene Geschmack entscheiden.

Caschy

Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac. Auch zu finden bei Twitter, Google+ , Facebook, XING und youtube

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Caschy MWC Samsung LG mic testet
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