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19. November 2018

Artikel 13: YouTube will Videos blocken

Die YouTube-Chefin äußert sich zur neuen EU Urheberrechts-Richtline und malt ein drastisches Bild.

YouTube will Videos blocken

Es ist das große Aufregerthema gerade bei YouTube, seinen Creator und den Fans: Artikel 13 der neuen Urheberrechts-Richtlinie der EU. YouTuber uploaden dazu Videos mit Titeln wie "Warum es Youtube nächstes Jahr nicht mehr gibt".

Zusätzliches Feuer bekommt die Diskussion jetzt durch einen Blogeintrag von YouTube-Chefin Susan Wojcicki. Sie schreibt, dass es durch das neue Gesetz möglicherweise gesperrte YouTube-Videos für EU-Bürger geben könnte.

Was ist passiert?

Kurzer Rückblick: Das EU-Parlament hat Mitte September entschieden, dass das Urheberrecht erneuert werden soll.

Das Ziel der Erneuerung ist, dass Werke von Künstlern (z.B.: Videos, Musik oder Texte) nicht von anderen Personen genutzt werden, diese damit Geld verdienen und die eigentlichen Künstler dabei leer ausgehen.

Ein besonders diskussionswürdiger Abschnitt in der neuen Urheberrechts-Richtlinie ist der Artikel 13. Plattformen wie YouTube sollen verhindern, dass Rechte von Künstlern verletzt werden – und zwar bevor die Inhalte online gehen.

Kontroverser Artikel 13

Dieser Vorschlag führt zu vielen berechtigten Diskussionen. Droht Zensur, wenn alle Inhalte vor dem Upload gescannt werden?

Bestehen kreative Internetinhalte nicht daraus, dass man zum Beispiel bekannte Fotos oder Musikvideos bearbeitet oder zitiert? Die würden dann ja verboten werden. Gunnar hat sich dazu in seinem Klartext schon deutlich geäußert.

Viel Gerede über den "Upload-Filter"

Es stellt sich vor allem die Frage, wie soll der Check auf urheberrechtlich geschütztes Material stattfinden? Hier ist oft vom "Upload-Filter" die Rede.

Ein Filter, der in dem Moment, wo jemand Inhalte ins Internet stellt, diese nach verbotenem Material scannt und ggf. direkt löscht.

YouTube auf Smartphone-Screen

Die YouTube-Chefin droht

Zu dem Punkt hat sich YouTube-Chefiin Susan Wojcicki jetzt geäußert. Sie sagt, dass bei YouTube zurzeit mehr als 400 Stunden Videomaterial pro Minute hochgeladen werden.

Diese Menge sei zu groß, um vernünftig analysiert zu werden und auf jegliche Urheberrechtsverletzungen zu prüfen.

Das finanzielle Risiko für YouTube sei zu groß – wegen vieler zu erwartenden juristischen Auseinandersetzungen.

Sehen wir also demnächst wieder Sperrtafeln bei YouTube?

Stellenweise unsachliche Diskussion

Fakt ist, dass der Vorschlag über die neue Urheberrechts-Richtlinie aktuell noch abgestimmt wird. Es steht also noch gar nicht fest, wie der Artikel 13 am Ende tatsächlich lauten wird.

Am 13. Dezember soll diese Abstimmung abgeschlossen sein. Finale Abstimmungen sollen dann im Januar und Februar folgen.

Der Blogeintrag zu den geblockten Videos heizt also die stellenweise unsachliche Diskussion an, zu einem Gesetzesvorschlag, der gerade bearbeitet wird.

Nutzt YouTube die Simmung aus?

YouTube wird es recht sein: Die Creator kämpfen für die Position des Google-Unternehmens. Für das bedeutet jede rechtliche Änderung Aufwand, der Geld kostet.

Dazu bekommen die Videos mit den reißerischen Titeln Millionen-Klicks, die Werbeanzeigen werden viel ausgespielt und YouTube sowie die Creator verdienen ordentlich.

Antonio

AntoniOS ist Apple Nerd und braucht zum Arbeiten ordentlich Input: Schüttest Du Red Bull rein, kommen feinste Reviews raus. Ganz einfach. 

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